Innovative Verkostungs-Möglichkeiten durch Online-Präsentationen von Moselweinen in Corona-Zeiten

Viele geplante Veranstaltungen der Weinregionen, wie Weinmessen, Jahrgangspräsentationen, Tage der offenen Keller sowie Frühlingsfeste, auf welchen die neuen Jahrgänge präsentiert werden sollten fallen aktuell aus. Das persönliche Miteinander von Einkäufern und den Lieferanten sowie zwischen Weingut und Privatkunden ist weitestgehend eingeschränkt worden.
Zwar dürfen Winzer ab Hof unter Berücksichtigung der geltenden Kontakt- und Hygieneregeln ihre Weine verkaufen und Weinpakete an ihre Kunden versenden. Aber Verkostungen im Winzerhof oder der Vinothek sind aufgrund der behördlichen Anordnungen nicht mehr möglich. Viele Kunden, vor allem Gäste von außerhalb, kommen aktuell gar nicht ins Weinanbaugebiet. Das ist aber kein Grund, auf Weinproben mit guten Moselweinen zu verzichten.
Denn die Not macht bekanntlich erfinderisch und beschleunigt in der Weinwelt aktuell die Digitalisierung. Zahlreiche Weingüter aus dem Weinanbaugebiet Mosel bieten ihren Kunden online-Weinproben über soziale Netzwerke an. Die Kunden können Probierpakete bestellen und zu einem festgelegten und kommunizierten Zeitpunkt präsentieren die Erzeuger den Konsumenten die Weine quasi in deren Wohnzimmer per Livestream über das Internet. Jeder probiert für sich in seinen vier Wänden, aber dennoch gemeinsam mit anderen Weinfreunden und dem Winzer.
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Trends und Veranstaltungen im Weinanbaugebiet Franken

Hier ein neuer Beitrag in unserer Interview-Serie mit Highlights aus den deutschen Weinbaugebieten, welche wir aufgrund der wegen des Corona-Virus nicht stattfinden ProWein gestartet haben.
Carolin Meyer, Fränkische Weinkönigin, antwortete auf unsere Fragen.
Welche aktuellen Trends gibt es in Ihrer Weinanbauregion?
Franken ist bekannt dafür, nicht jedem Trend hinterher zu laufen. Wir sind uns unserer größten Stärke bewusst und die lautet „das Leben genießen“. Die Welt hier in der Silvaner Heimat ist von Familien geprägt und bietet angenehm viel Raum, in aller Ruhe Freundschaften zu pflegen. Und dies am allerbesten bei einem mit Liebe gekochten Essen und einem guten Glas Wein. Der Megatrend hier in der Silvaner Heimat ist deshalb gefühlt schon immer, die anderen dem schnell vergänglichen Zeitgeist hinterherlaufen zu lassen. Das ist eine echt fränkische Tugend.
Konzentration auf unsere Wurzeln ist eher unser Motto. Auf den Frankenwein bezogen heißt das, mehr denn je steht trockener Weißwein, allen voran natürlich Silvaner, im Fokus. In diesem Bereich wird aber munter experimentiert – auch Außergewöhnliches. Von Naturwein, über Spontangäer bis hin zu Betoneiern, Fässern aus Spessarteiche oder auch dem Ausbau im Qvevri. Alles, was dem Silvaner gut tut, wird ausprobiert. Eine ganz wichtige Entwicklung ist die Hinwendung zur Ganzheitlichen Betrachtung der Weinproduktion, einschließlich des biologischen Weinbaus, der in Franken starke Zuwächse verzeichnet.
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Schloss Johannisberg versteigert 100-jährigen Riesling Goldlack für 18.000 Euro

Große Freude auf Schloss Johannisberg: Pünktlich zum Jubiläumsjahr erzielte das Riesling-Weingut von Weltruf einen Rekordpreis für einen 100-jährigen Wein. Der 1920 Schloss Johannisberg Riesling Goldlack 0,7 Liter ging am vergangenen Wochenende bei der Wein-Versteigerung im Kloster Eberbach für 18.000 Euro an einen echten Riesling-Liebhaber.
Erstklassige Qualität: verkostet und neu verkorkt im Januar 2020
Der 1920 Schloss Johannisberg Riesling Goldlack aus der Schatzkammer der Domäne ist ein echtes Meisterstück: „Bernsteinfarben mit goldenen Reflexen und ausgeprägten Aromen, die an Orangenmarmelade, getrocknete Aprikose und Feige erinnern und durch Assam-Tee, Tabak, Salbei und Bitterschokolade abgerundet werden. Am Gaumen präsentiert sich der Riesling mit einer dezenten Süße und einer frischen, lebendigen Säure. Der Wein zeichnet sich durch eine beeindruckende Tiefe und Länge aus, die von Zitrus-Aromatik und Kräuterwürze getragen wird“, beschreibt ihn Stefan Doktor, Geschäftsführer von Schloss Johannisberg, bei der Verkostung und Neuverkorkung im Januar 2020.
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Deutsche Weinexporte legen zu

Der Absatz deutscher Weine im Ausland hat sich im vergangenen Jahr insgesamt gesehen positiv entwickelt. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) legten die exportierten Weinmengen gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 1,04 Millionen Hektoliter zu.
Der Wert der ausgeführten Weine ist dagegen leicht um 0,6 Prozent auf 305 Mio. Euro gesunken und der Durchschnittspreis um elf Cent auf 2,93 €/l zurückgegangen. „Diese Entwicklung ist in erster Linie auf den ertragreichen Weinjahrgang 2018 zurückzuführen, der auf einen außergewöhnlich ertragsschwachen Jahrgang 2017 folgte. Aufgrund des größeren Weinangebots konnte in den hart umkämpften Exportmärkten der bis dahin höchste Exportdurchschnittspreis für unsere Weine oftmals nicht gehalten werden“, erläuterte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.
Wichtigste Exportmärkte
Rückläufig entwickelte sich im vergangenen Jahr zudem der wichtigste deutsche Weinexportmarkt USA. Dies dürfte auch an einem anhaltenden Rückgang des Weinkonsums in dem weltweit größten Weinmarkt liegen, der sich nach vielen Jahren des Wachstums erstmals 2018 eingestellt hat. Für die deutschen Weinexporteure hatte dies ein Minus von vier Prozent bei den ausgeführten Weinmengen auf 164.000 Hektoliter zur Folge, bei einem gleichzeitigen Umsatzrückgang von neun Prozent auf 65 Mio. Euro.
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Trends und Veranstaltungen im Weinbaugebiet Nahe

Da die ProWein dieses Jahr ja leider wegen des Corona-Virus flach fällt, starten wir hier eine Interview-Serie mit Highlights aus den deutschen Weinbaugebieten.
Laura Bromberger, Geschäftsführerin von Weinland Nahe e.V. antwortete auf unsere Fragen.
Welche aktuellen Trends gibt es in Ihrer Weinbauregion?
Der Ursprung jedes guten Weines beginnt im Weinberg. Getreu dem Motto: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, arbeiten unsere Winzer daran, große und authentische Weine zu erzeugen.
Ein wichtiges Zauberwort dabei heißt Terroir. Unsere Nahe steht für Bodenvielfalt. Es ist unglaublich, aber wahr: 180 verschiedene Bodenformationen prägen unseren Nahewein. Diese Vielfalt findet im gesamten europäischen Raum nicht ihresgleichen. Entsprechend sind die Weine von der Nahe individuell, charakterstark – eben echte Typen. Unsere Nahewinzer wollen den Boden im Wein schmeckbar machen, ein Erlebnis für den Gaumen schaffen und dabei immer mehr die Qualität und Herkunft betonen.
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„Master of Wine“ Konstantin Baum erklärt die Wein-Trends 2020

Riesling, Reiswein oder Regionen, die Wein-Fans auf dem Schirm haben sollten – das Jahr 2020 hat gerade begonnen und mit ihm viele neue Trends in puncto Wein. Einer, der sich mit diesem Thema besonders gut auskennt, ist Konstantin Baum, Weinberater des „Fritz & Felix“ im Brenners Park-Hotel & Spa. Seit 2015 ist der Baden-Badener der jüngste deutsche Master of Wine aller Zeiten, und damit einer von weltweit nur 370 Menschen, die sich zu diesem Kreis zählen dürfen. Vor fünf Jahren gründete Konstantin Baum „meinelese“, einen online Weinhandel für den er durch die Weinwelt reist, um unbekannte, aber hervorragende Weingüter zu entdecken. Kürzlich wurde er nun als einziger Deutscher mit dem „The Future 50“-Award ausgezeichnet. Der Wine & Spirit Education Trust (WSET) und die International Wine & Spirit Competition (IWSC) haben sich zum gemeinsamen 50. Jubiläum zusammengetan, um die “The Future 50” auszuwählen, eine Initiative, um die nächste Generation von Wein-, Spirituosen- und Sake-Profis anzuerkennen. Konstantin Baum ist einer der 50 Gewinner weltweit und wurde von einer angesehenen Jury aus der ganzen Welt für seine Leistungen in der Getränkeindustrie in den letzten drei Jahren in einer Reihe von Bereichen beurteilt: unter anderem in Bezug auf Karriere, Ausbildung, sozialer Verantwortung und Innovation.
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Biowein-Konsum steigt weltweit – Ab 2021 überholt Frankreich Deutschland beim Verbrauch von Bioweinen

Während der weltweite Weinkonsum rückläufig ist, wächst das Segment der Bioweine weiter und baut seinen Marktanteil Jahr für Jahr aus. Angetrieben von der Nachfrage der Verbraucher nach umweltverträglichen Produkten, hat sich der Konsum von Bioweinen seit 2013 weltweit fast verdoppelt. Um die Bedürfnisse des Marktes zu erfüllen, werden die drei wichtigsten Biowein-Erzeugerländer der Welt, Frankreich, Italien und Spanien, die Umstellung ihrer Rebflächen erheblich beschleunigen. So soll im Jahr 2023 eine Produktion von rund 2 Milliarden Flaschen Biowein erreicht werden. Diese Prognosen stammen aus einer neuen Marktstudie, die vom britischen Marktforschungsinstitut IWSR im Auftrag von SudVinBio erstellt wurde. Die Studie gibt Aufschluss über die Zukunft des weltweiten Biowein-Konsums und der Biowein-Produktion in fünf Ländern (Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, USA). Neu in dieser Studie sind die Kennzahlen für Bio-Schaumweine: Deren Konsum hat sich seit 2013 in den untersuchten Ländern mehr als verdreifacht. Die kompletten Studienergebnisse werden Ende Januar auf der Fachmesse Millésime Bio (27.-29. Januar 2020) in Montpellier vorgestellt. Klicken Sie auf den Titel, um gesamten Artikel zu lesen.

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Weinprofi werden!

Das International Wine Institute bietet Anfang nächsten Jahres in Stuttgart verschiedene Lehrgänge zum Sommelier an.
Die Einstiegsfortbildung zum Assistant Sommelier (IWI) mit zeitgleichem Abschluss WSET® Level 2 beginnt am 20.01.2020, dauert 5 Tage berufsbegleitend und kostet 1.250,00 € inklusive Prüfungsgebühren.
Die Fortbildung zum Sommelier (IHK) geht berufsbegleitend über 40 Tage und kann über das Aufstiegs-BAföG gefördert werden. Die Lehrgangsgebühren von 6.500,00 € können so ohne Rückzahlung halbiert werden. Sie erhalten drei Abschlüsse: Ausbildung der Ausbilder (IHK), WSET® Level 3 und geprüfter Sommelier (IHK). Starttermin ist der 04.02.2020. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.iwi-sommelier.de

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Weihnachten für Fleischliebhaber: Die besten Weine zum Festtagsbraten

Ob aromatische Lammkeule, knusprige Gans oder saftiges Roastbeef, an Weihnachten gehört der Braten in vielen Haushalten genauso dazu wie der Tannenbaum. Und was kommt als Begleitung ins Glas? Besonders gut passen die kalifornischen Rotweine der Marke Carnivor – das lateinische Wort Carnivore bedeutet Fleischfresser – mit ihrem facettenreichen und kräftigen Charakter.
Die Tage, in denen man sklavisch Weißwein zu Fisch und Rotwein zu Fleisch ausgeschenkt hat, sind vorbei. Dennoch gibt es nach wie vor Gerichte, mit denen stilvolle Rotweine einfach am besten harmonieren.
Die Trauben für Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel stammen aus den Weinbergen der für den Weinbau bekannten kalifornischen Stadt Lodi. Im Lodi-Delta reifen sie besonders intensiv, da das mediterrane Klima für warme Tage und kühle Nächte sorgt. Die Lage fördert einen hervorragenden natürlichen Säuregehalt und die Entwicklung intensiver Fruchtaromen. Um die höchste Qualität zu erzielen und die Farb- und Geschmackscharakteristiken zu verstärken, erfolgt die Traubenernte während des Reifehöhepunkts.
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Video – Kaseler Weinmanufaktur – Besuch bei der kleinsten Winzergenossenschaft Deutschlands

Im Rahmen unserer Ruwer-Tour wurden wir auch von der Weinmanufaktur Kasel eG eingeladen. Diese Genossenschaft demonstriert, wie die Zusammenarbeit von vierzehn Nebenerwerbswinzern wunderbar funktionieren kann.
Aus circa drei Hektar Anbaufläche bringen die einzelnen Parzellenbesitzer ihr Lesegut zur Weinverarbeitung. Jeder hat seine spezielle Aufgabe im Betrieb und der Wein wird gemeinschaftlich vermarktet.
Hören Sie hier in unserem Video die Erklärungen von Gerhard Biewer, dem ersten Vorsitzenden der Genossenschaft.
Das Terroir gründet auf Devonschiefer, einem kargen Boden mit meist wenigen Nährstoffen. Hier müssen die Reben sehr tief wurzeln, um genügend Kraft zu haben. Der warme Schiefer speichert Wärme, welche er nachts an die Reben abgibt. Die südliche Ausrichtung und das frische Klima sind ideal für feine, mineralische Rieslinge.
Die Weinmanufaktur bietet Weine in Gutsweinqualität sowie mit Lagenbezeichnung an.
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