„Master of Wine“ Konstantin Baum erklärt die Wein-Trends 2020

Riesling, Reiswein oder Regionen, die Wein-Fans auf dem Schirm haben sollten – das Jahr 2020 hat gerade begonnen und mit ihm viele neue Trends in puncto Wein. Einer, der sich mit diesem Thema besonders gut auskennt, ist Konstantin Baum, Weinberater des „Fritz & Felix“ im Brenners Park-Hotel & Spa. Seit 2015 ist der Baden-Badener der jüngste deutsche Master of Wine aller Zeiten, und damit einer von weltweit nur 370 Menschen, die sich zu diesem Kreis zählen dürfen. Vor fünf Jahren gründete Konstantin Baum „meinelese“, einen online Weinhandel für den er durch die Weinwelt reist, um unbekannte, aber hervorragende Weingüter zu entdecken. Kürzlich wurde er nun als einziger Deutscher mit dem „The Future 50“-Award ausgezeichnet. Der Wine & Spirit Education Trust (WSET) und die International Wine & Spirit Competition (IWSC) haben sich zum gemeinsamen 50. Jubiläum zusammengetan, um die “The Future 50” auszuwählen, eine Initiative, um die nächste Generation von Wein-, Spirituosen- und Sake-Profis anzuerkennen. Konstantin Baum ist einer der 50 Gewinner weltweit und wurde von einer angesehenen Jury aus der ganzen Welt für seine Leistungen in der Getränkeindustrie in den letzten drei Jahren in einer Reihe von Bereichen beurteilt: unter anderem in Bezug auf Karriere, Ausbildung, sozialer Verantwortung und Innovation.
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Biowein-Konsum steigt weltweit – Ab 2021 überholt Frankreich Deutschland beim Verbrauch von Bioweinen

Während der weltweite Weinkonsum rückläufig ist, wächst das Segment der Bioweine weiter und baut seinen Marktanteil Jahr für Jahr aus. Angetrieben von der Nachfrage der Verbraucher nach umweltverträglichen Produkten, hat sich der Konsum von Bioweinen seit 2013 weltweit fast verdoppelt. Um die Bedürfnisse des Marktes zu erfüllen, werden die drei wichtigsten Biowein-Erzeugerländer der Welt, Frankreich, Italien und Spanien, die Umstellung ihrer Rebflächen erheblich beschleunigen. So soll im Jahr 2023 eine Produktion von rund 2 Milliarden Flaschen Biowein erreicht werden. Diese Prognosen stammen aus einer neuen Marktstudie, die vom britischen Marktforschungsinstitut IWSR im Auftrag von SudVinBio erstellt wurde. Die Studie gibt Aufschluss über die Zukunft des weltweiten Biowein-Konsums und der Biowein-Produktion in fünf Ländern (Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, USA). Neu in dieser Studie sind die Kennzahlen für Bio-Schaumweine: Deren Konsum hat sich seit 2013 in den untersuchten Ländern mehr als verdreifacht. Die kompletten Studienergebnisse werden Ende Januar auf der Fachmesse Millésime Bio (27.-29. Januar 2020) in Montpellier vorgestellt. Klicken Sie auf den Titel, um gesamten Artikel zu lesen.

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Weinprofi werden!

Das International Wine Institute bietet Anfang nächsten Jahres in Stuttgart verschiedene Lehrgänge zum Sommelier an.
Die Einstiegsfortbildung zum Assistant Sommelier (IWI) mit zeitgleichem Abschluss WSET® Level 2 beginnt am 20.01.2020, dauert 5 Tage berufsbegleitend und kostet 1.250,00 € inklusive Prüfungsgebühren.
Die Fortbildung zum Sommelier (IHK) geht berufsbegleitend über 40 Tage und kann über das Aufstiegs-BAföG gefördert werden. Die Lehrgangsgebühren von 6.500,00 € können so ohne Rückzahlung halbiert werden. Sie erhalten drei Abschlüsse: Ausbildung der Ausbilder (IHK), WSET® Level 3 und geprüfter Sommelier (IHK). Starttermin ist der 04.02.2020. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.iwi-sommelier.de

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Weihnachten für Fleischliebhaber: Die besten Weine zum Festtagsbraten

Ob aromatische Lammkeule, knusprige Gans oder saftiges Roastbeef, an Weihnachten gehört der Braten in vielen Haushalten genauso dazu wie der Tannenbaum. Und was kommt als Begleitung ins Glas? Besonders gut passen die kalifornischen Rotweine der Marke Carnivor – das lateinische Wort Carnivore bedeutet Fleischfresser – mit ihrem facettenreichen und kräftigen Charakter.
Die Tage, in denen man sklavisch Weißwein zu Fisch und Rotwein zu Fleisch ausgeschenkt hat, sind vorbei. Dennoch gibt es nach wie vor Gerichte, mit denen stilvolle Rotweine einfach am besten harmonieren.
Die Trauben für Carnivor Cabernet Sauvignon und Zinfandel stammen aus den Weinbergen der für den Weinbau bekannten kalifornischen Stadt Lodi. Im Lodi-Delta reifen sie besonders intensiv, da das mediterrane Klima für warme Tage und kühle Nächte sorgt. Die Lage fördert einen hervorragenden natürlichen Säuregehalt und die Entwicklung intensiver Fruchtaromen. Um die höchste Qualität zu erzielen und die Farb- und Geschmackscharakteristiken zu verstärken, erfolgt die Traubenernte während des Reifehöhepunkts.
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Video – Kaseler Weinmanufaktur – Besuch bei der kleinsten Winzergenossenschaft Deutschlands

Im Rahmen unserer Ruwer-Tour wurden wir auch von der Weinmanufaktur Kasel eG eingeladen. Diese Genossenschaft demonstriert, wie die Zusammenarbeit von vierzehn Nebenerwerbswinzern wunderbar funktionieren kann.
Aus circa drei Hektar Anbaufläche bringen die einzelnen Parzellenbesitzer ihr Lesegut zur Weinverarbeitung. Jeder hat seine spezielle Aufgabe im Betrieb und der Wein wird gemeinschaftlich vermarktet.
Hören Sie hier in unserem Video die Erklärungen von Gerhard Biewer, dem ersten Vorsitzenden der Genossenschaft.
Das Terroir gründet auf Devonschiefer, einem kargen Boden mit meist wenigen Nährstoffen. Hier müssen die Reben sehr tief wurzeln, um genügend Kraft zu haben. Der warme Schiefer speichert Wärme, welche er nachts an die Reben abgibt. Die südliche Ausrichtung und das frische Klima sind ideal für feine, mineralische Rieslinge.
Die Weinmanufaktur bietet Weine in Gutsweinqualität sowie mit Lagenbezeichnung an.
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Video – „Das Barrique-Fass“ –Querverkostung mit Franz Ambré

Das Weingut Ambré in Waldrach im Ruwertal ist seit vier Generationen in Familienbesitz. Seine Rieslinge zeichnen sich durch elegante Aromatik und mineralischen Geschmack sowie niedriger Fruchtsäure aus. Mit viel Handarbeit und Engagement baut Franz Ambré seine Weine im Weinkeller direkt unter dem Familiensitz aus. Stolz ist er auf die Auszeichnung seines Sekts, dem 2010er Waldracher Meisenberg Riesling brut, durch die goldene Kammerpreismünze.
Anlässlich unsere Ruwer-Besuchs lud er uns auf eine Verkostung er besonderen Art ein. Sehen Sie hier in unserem Video seine Geschichte zum Riesling-Barrique-Experiment aus verschiedenen Jahrgängen. Klicken Sie auf den Titel, um gesamten Artikel zu lesen.

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Auf dem Karthäuserhof im Ruwertal – Interview mit Julia Lübcke

Anlässlich der Feierlichkeiten von 30 Jahren Ruwer-Riesling e.V. haben wir das Weingut Karthäuserhof in Trier-Eitelsbach besucht und ein Interview mit der Geschäftsführerin Frau Julia Lübcke geführt.
Der Karthäuserhof wurde im Jahre 1335 von Karthäusermönchen gegründet, die den Landsitz als Geschenk von Kurfürst Balduin von Luxemburg erhielten, und ihn bis zur Säkularisierung als Weingut betrieben haben. Seit 1811 befindet sich der Karthäuserhof in siebter Generation im Familienbesitz.
Die besondere Lage Karthäuserhofberg ist ein Grund für die außergewöhnliche Qualität der Weine des Karthäuserhof. Das Weingut liegt direkt am Fuß dieser Lage. Das „Terroir“ sowie die Sorgfalt beim Ausbau der Weine sind Basis für die hohe Qualität der Weine.
Der Verband deutscher Prädikatsweingüter (VDP) klassifiziert den Karthäuserhofberg als VDP.Große Lage. Diese Klassifikation ist Weinbergen vorbehalten, aus welchen Weine mit komplexem Geschmack, expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial hergestellt werden.
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Weingeschenke aus der Pfalz – Weingut Bergdolt-Reif & Nett aus Duttweiler

Mitten in der Pfalz in Duttweiler, einem kleinen Weinort zwischen Speyer und Neustadt an der Weinstraße, ist der Sitz des Weinguts, welches in fünfter Generation von der Familie Nett geführt wird.
Die Reben wachsen hier in einer Höhe von 120 bis 140 Meter über dem Meeresspiegel, eingebettet in eine fast mediterrane Landschaft, in welcher auch Kiwis, Feigen, Mandeln und Esskastanien reifen. Über zehn Meter mächtige Bodenschichten aus vorwiegend Löss und Lehm mit feinen Kalkadern prägen den Charakter der Nett-Weine.
Christian Nett und sein Team sind stolz auf den ersten Platz im Degustations-Wettbewerb der Burgunder-Weingüter Pfalz 2019 des Magazins Selection. Außerdem hatte die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz den 2018er Weißburgunder trocken „Avantgarde Elf“ mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. Klicken Sie auf den Titel, um gesamten Artikel zu lesen.

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30 Jahre Ruwer-Riesling e.V. und ein großes Geschenk!

Auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit für den Weinbau im Ruwertal blickt der Ruwer-Riesling-Verein zurück. In der Pressekonferenz zum Jubiläum verkündete die Landwirschaftskammer, dass ab dem neuen Jahrgang auch Ruwer wieder vorne auf den Weinetiketten stehen darf. Man wartet noch auf das letzte OK, dann dürfen die neuen Etiketten gedruckt werden!
Der 1989 gegründete Verein hat sich die Erhaltung und Förderung des Steillagenweinbaus zur Aufgabe gemacht und in den vergangenen drei Jahrzehnten mit vielfältigen Werbemaßnahmen und Veranstaltungen für die Weine von der Ruwer geworben.
Der erste Vorsitzende Frank-Stefan Meyer ließ anlässlich eines Pressegesprächs im Rathaus der
Verbandsgemeinde Ruwer die Vereinsgeschichte Revue passieren.
Vier Winzer ergriffen 1988 die Initiative zur Gründung eines „Vereins der Ruwer-Winzer e.V.“ Dessen Ziele sollten die „Absatzförderung der Weine der Ruwer“ sowie die „Förderung des Fremdenverkehrs im Ruwertal“ sein. Neben den im Ruwertal aktiven Winzern sollten auch weininteressierte Privatpersonen, Firmen und die weinbautreibenden Ortsgemeinden als Mitglieder geworben werden. Klicken Sie auf den Titel, um gesamten Artikel zu lesen.

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Neuer Jahrgang im Keller – Ertragsschätzungen geringer

Die Weinlese, die in diesem Jahr in der zweiten Septemberhälfte begann, ging nach gut vier Wochen zu Ende. Der schnelle Fortschritt beim Reifestand, die sich kompakt entwickelnden Traubenstrukturen und die Prognose unbeständiger Witterung bewirkten, dass auch in den Regionen mit spätreifendem Rebsortenprofil kontinuierlich geerntet wurde.
Dabei sind die eingebrachten Mengen nochmals geringer ausgefallen, als zu Beginn der Weinlese prognostiziert. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, liegt die neueste Ernteschätzung für die bundesweite Weinmosternte bei 8,4 Millionen Hektolitern (vorher 8,6 Millionen Hektoliter) und damit 19 Prozent unter der Vorjahresmenge im außergewöhnlich ertragsstarken Jahr 2018 (+18 % i.V. zu 10-J.Ø) und ca. vier Prozent unter dem zehnjährigen Mittel von 8,8 Millionen Hektolitern.
Durch die Trockenheit und die extreme Hitze im Vegetationsverlauf, aber auch durch Sonnenbrandschäden an den Trauben sowie regional begrenzte Frostperioden und Hagelschläge, ließen sich schon früh Rückschlüsse auf ein geringeres Erntevolumen ziehen. Allerdings gibt es sowohl unter den 13 deutschen Weinbaugebieten als auch innerhalb der einzelnen Regionen relativ große Ertragsdifferenzen.
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