Richtig gutes Essen – Junko Takase
Der Roman Richtig gutes Essen von Junko Takase zeichnet das Porträt eines angepassten Büroangestellten, der an den sozialen Erwartungen seines Umfelds scheitert. Nitani bevorzugt Instantramen und wünscht sich eine Ernährung ohne Aufwand, was im Kontrast zu den gesellschaftlichen Vorstellungen eines „richtigen“ Lebens steht. Seine Kollegin Ashikawa versucht, ihn mit Fürsorge und Selbstgebackenem zu verändern, verliert dabei jedoch seine Wertschätzung. Mit Oshio findet Nitani eine unkonventionelle Verbündete, der er seine heimliche Liebe zur Literatur offenbart. Takase zeigt mit feinem Humor die Absurditäten moderner Arbeitswelten und die subtilen Mechanismen sozialer Anpassung.
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