Verzögerter Rückruf belasteter Nestlé-Babynahrung mit Ursprung in Deutschland
Belastete Nestlé-Babyprodukte stammen auch aus deutschen Werken und wurden in insgesamt 30 Länder exportiert. Bereits am 16. Dezember 2025 wiesen österreichische Behörden in amtlichen Proben von Säuglingsnahrung aus Deutschland Verunreinigungen mit dem Toxin Cereulid nach. Dies geht aus einer Meldung im EU-Schnellwarnsystem RASFF hervor. Nach Einschätzung von foodwatch mussten damit sowohl Nestlé als auch zuständige Behörden in Deutschland spätestens seit Mitte Dezember Kenntnis von der Betroffenheit deutscher Produkte gehabt haben. Ein öffentlicher Rückruf in Deutschland und Österreich erfolgte jedoch erst am 5. Januar 2026.
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