Mit dem NABU den Frühling erleben – trotz Corona

Nutzen Sie doch in dieser Zeit www.NABU.de. Dort befinden sich zahlreiche digitale Angebote, um die heimische Natur kennen zu lernen.
Der Frühling ist da, doch leider macht die Corona-Pandemie viele gewohnte Freizeitaktivitäten zurzeit unmöglich. Der NABU gibt darum Tipps, wie man die Natur erleben kann, ohne sich und andere der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.
„Am besten ist es natürlich die Natur direkt zu erleben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Spaziergänge im Wald stärken das Immunsystem und heben die Stimmung, sollten allerdings zurzeit ausschließlich allein oder mit den eigenen Kindern gemacht werden.“
Die Natur im Frühling kann aber auch digital entdeckt werden – ganz ohne die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Der NABU bietet dafür zahlreiche kostenfreie Angebote auf seinen Internetseiten. So kann man spielerisch die häufigsten Gartenvögel kennenlernen oder mit dem Insektentrainer Tagpfauenauge, Florfliege, Holzbiene und Co. bestimmen. Mit der NABU-Vogeluhr erfahren Naturfreundinnen und -freunde, welcher Vogel morgens wann zu hören ist – und kann sein neues Wissen gleich auf dem eigenen Balkon oder am Fenster überprüfen.
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Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030: „Voraussetzungen für nachhaltigeren Konsum verbessern!“

Zum gestrigen Weltverbrauchertag, forderte die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030): „Produktion und Konsum von Gütern sind und bleiben einer der ganz großen Hebel, um die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie endlich wirksamer voranzutreiben. Die Bundesregierung sollte daher ihre Bestrebungen deutlich intensivieren, um die Voraussetzungen für nachhaltigeren Konsum zu verbessern“, sagt Prof. Christa Liedtke, Co-Vorsitzende der wpn2030, forschend am Wuppertal Institut und an der Folkwang Universität der Künste.
Als eine zentrale wissenschaftliche Begleiterin deutscher Nachhaltigkeitspolitik empfiehlt die wpn2030 der Bundesregierung dafür acht konkrete Ansatzpunkte: Vom konsequenten Vorantreiben von Maßnahmen in zentralen Problemfeldern wie etwa Wohnen und Mobilität über die nachhaltige Gestaltung von Digitalisierung und Geschäftsmodellen bis hin zur Befassung mit individuellen Haltungen und den damit verbundenen Produktions- und Konsummustern.
Eine wpn2030-Arbeitsgruppe, geleitet von Prof. Joachim von Braun, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung, hat bestehendes Wissen sowie die politischen Rahmenbedingungen zu Konsum analysiert und hinsichtlich der Fruchtbarkeit für Nachhaltigkeitspolitik gebündelt zu dem Empfehlungspapier „Wissenschaftlicher Impuls für politische Akteure: Zur (Weiter-)Entwicklung transformativer Strategien für nachhaltigen Konsum“.
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Bundesverband der Regionalbewegung fordert Versorgungssicherheit durch Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft

Die Weltwirtschaft des 21. Jahrhundert ist verletzlich. Der Corona-Virus unterbricht die globalen Warenströme und stört das System der arbeitsteiligen Weltwirtschaft empfindlich. Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen beschränken sich derzeit noch auf den Handel mit technischen Produkten, Tourismus und Messen.
Ungleich dramatischer würden sich solch gravierende Störungen des globalen Handels in der Ernährungswirtschaft auswirken. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln verläuft in längeren Zeiträumen zwischen Saat und Ernte. Ausfälle von Lebensmitteln im globalen Angebot könnten nicht – wie technische Einrichtungen – per Knopfdruck wieder optimiert werden. Globale Verwerfungen könnten durch die in vielen Ländern gegebene Abhängigkeit von global gehandelten Lebensmitteln zu längerfristigen Versorgungsengpässen führen.
Aus Gründen der Daseinsvorsorge fordert der Bundesverband der Regionalbewegung, der als Interessensvertretung für Regionalvermarktungsinitiativen fungiert, deshalb eine verstärkte Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft.
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Julia Klöckner will Bioanteil in öffentlichen Küchen auf 20 Prozent erhöhen

Auf der Biofach, der Weltleitmesse für Biolebensmittel in Nürnberg, hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, ihre Informationsinitiative ‚BioBitte – Mehr Bio in öffentlichen Küchen‘ vorgestellt. Der Slogan steht für mehr Bio-Produkte in der Außer-Haus-Verpflegung.
Im Rahmen der Initiative stellt das Ministerium zielgruppenspezifische Informationsmaterialien bereit. Akteure aus Politik, Verwaltung und Praxis erhalten passende Angebote, die sie dabei unterstützen, den Anteil ökologisch erzeugter Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen. Ziel der Initiative ist es, den Bioanteil in öffentlichen Küchen auf 20 Prozent und mehr zu erhöhen. Schon jetzt fordern immer mehr Städte und Gemeinden in den Ausschreibungen für die Schul- und Kitaverpflegung einen Bio-anteil von 10 bis 20 Prozent, teilweise auch mehr. Auch sie sollen in diesem Prozess unterstützt werden.
Julia Klöckner: „Insbesondere unsere Kommunen können mit dem großen Bereich der Kita- und Schulverpflegung hier eine Vorbildrolle einnehmen. Die Verwendung von Biolebensmitteln muss dabei nicht zwangsläufig zu teureren Preisen in der Kantine führen. Mit unserer Aufklärung wollen wir auch zeigen, wie Bio bezahlbar für alle angeboten werden kann.“
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Hygyiene-Kontrollergebnisse auf Plattform Topf Secret online

Rund 8.000 Hygiene-Kontrollergebnisse zu Restaurants, Bäckereien & Co. auf Plattform “Topf Secret” online – bei fast jedem zweiten Unternehmen gab es Verstöße.
Ein Jahr nach Start der Online-Plattform “Topf Secret” haben deren Initiatoren positive Bilanz gezogen. Über das Portal hätten Bürgerinnen und Bürger an die zuständigen Behörden mehr als 43.000 Anträge auf Herausgabe von Hygiene-Kontrollergebnissen gestellt, verkündeten die Verbraucherorganisation foodwatch und die Transparenz-Initiative FragDenStaat. Rund 8.000 Ergebnisse zu etwa 4.200 Betrieben könne man mittlerweile online einsehen. Damit sei “Topf Secret” die größte öffentlich zugängliche Datenbank über Lebensmittelkontrollergebnisse in Deutschland, so die Organisationen. Noch heute sei das Interesse ungebrochen: Aktuell würden pro Woche rund 300 neue Anfragen gestellt.
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Entlarvt! In diesen Lebensmitteln verstecken sich tierische Inhaltsstoffe

Von Schweineborsten über Fischblasen bis hin zu Schildläusen in Lebensmitteln: Esswaren, die zur Mogelpackung werden. Die Food-Plattform speisekarte.de zückt die Lupe und klärt auf, wie versteckte tierische Inhaltsstoffe im Siegel-Chaos enttarnt werden können.
Viele Verbraucher legen großen Wert auf eine gesunde und bewusste Ernährung. Labels wie „Regional”, „Vegan” oder „Bio” werden immer beliebter und gerade der Gedanke der Nachhaltigkeit in den Köpfen der Menschen zunehmend lauter. Doch die bewussten Konsumenten stehen bei der Umsetzung ihres gesunden Lebensstils oftmals vor einigen Hürden. Denn es entpuppt sich zunehmend schwieriger als gedacht, ökologisch erzeugte und tierfreie Nahrungsmittel im Siegel-Chaos zu erkennen. Worauf Food-Liebhaber daher unbedingt achten sollten, wenn sie keine unappetitliche Überraschung erleben möchten, verrät Kristina Gerlitz, Trendscout und Kommunikationsexpertin bei speisekarte.de.
Farbstoff Karmin: Mit zerriebenen Schildläusen zu kunterbunten „Leckereien“
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Online-Abstimmung der Verbraucherzentrale Hamburg zur „Mogelpackung des Jahres 2019“

Die Verbraucherzentrale Hamburg sucht die »Mogelpackung des Jahres 2019«. Fünf Lebensmittel, bei denen versteckte Preiserhöhungen besonders raffiniert durchgesetzt wurden, stehen auf der Shortlist für den Negativpreis. Verbraucherinnen und Verbraucher können vom 3. bis 20. Januar 2020 online auf umfrage.vzhh.de abstimmen.
Diese fünf Kandidaten sind nominiert:
Kandidat 1: Die neue Margarine »Rama Unser Meisterstück« von Upfield wird im kleineren Becher mit 350 statt 500 Gramm verkauft und ist dadurch bei gleichem Preis bis zu 43 Prozent teurer als andere Aufstriche von Rama. Auch scheint die Rezeptur der Margarine gar nicht so meisterhaft neu zu sein wie vom Hersteller versprochen.
Kandidat 2: Die 2019 eingeführte Schokolade »Milka Darkmilk« von Mondelez ist nur 85 Gramm schwer, sieht aber aus wie eine Standardtafel mit 100 Gramm. Weil sie nicht weniger kostet, ist die Darkmilk Schokolade bis zu 18 Prozent teurer als viele andere Milka-Schokoladen. Die Angabe zur Füllmenge ist gut versteckt auf der Rückseite der Verpackung.
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Drei-Tage-Faustregel – So wird der Feiertags-Einkauf 2020 stressfrei

Volle Parkplätze, lange Schlangen an der Kasse, und dann ist ausgerechnet der Lieblingswein ausverkauft. Vor langen Wochenenden platzen Supermärkte und Einkaufsläden aus allen Nähten. „Hamsterkäufe“ kurz vor Feiertagen sorgen für einen hohen Stressfaktor und schlechte Laune. Aus diesem Grund gibt Tim Seithe, Einzelhandel-Experte und CEO von Tillhub, eine Übersicht über alle verlängerten Wochenenden sowie Feiertage und erklärt die Shopping-Faustregel für leere Einkaufsgassen.
Lange Supermarktschlangen vor verlängerten Wochenenden
Lange Wochenenden bedeuten Entspannung – und Stress. Bevor Verbraucher ausgiebig das Ende der Arbeitswoche genießen können, steht ein großer Einkauf an. Schließlich haben an gesetzlichen Feiertagen alle Arbeitnehmer frei, auch Verkäufer und Händler. Um lange Schlangen an der Kasse zu vermeiden, sollten größere Einkäufe nicht erst in letzter Minute vor dem Feiertag stattfinden, sondern vorausschauend geplant sein. Damit alle Besorgungen stressfrei über die Bühne gehen, müssen Verbraucher Shopping-Touren genug Vorlauf geben, damit sie dem großen Ansturm auf die Supermarktregale entgehen.
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Slow Food Terra Madre Tag – Verlust von Biodiversität wird Milliarden kosten

Rund um den Terra Madre Tag am 10. Dezember feiert das Slow-Food-Netzwerk weltweit die Vielfalt kulinarischer Traditionen, was den Erhalt von Biodiversität voraussetzt. Ihr Verlust wird der Staatengemeinschaft, laut neuesten Ergebnissen des Weltbiodiversitätsrats IPBES, jährlich rund 145.000 Milliarden Dollar kosten, mehr als das Eineinhalbfache des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.
Verkündet wurde diese Kosteneinschätzung von Robert Watson, Klima- und Umweltforscher des IPBES, im Rahmen der Aurelio Peccei Lecture in Rom im November 2019. Zurückzuführen sei diese Summe auf den Rückgang der mit dem Biodiversitätsverlust einhergehenden und bislang unterschätzten Ökosystemleistungen. Zu diesen Leistungen der Artenvielfalt für die Ökosysteme zählt Watson etwa die Bestäubung von Nutzpflanzen und die Wasseraufbereitung. Ein aktueller IPBES-Bericht über Biodiversität und Ökosystemleistungen geht davon aus, dass die biokulturelle Vielfalt in den nächsten Jahrzehnten um weitere 15% zurückgehen wird. „Die genetische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage und notwendig für die Ernährungssicherung: Was muss noch geschehen, bevor die Entscheidungsträger*innen dieser Welt den Biodiversitätsschutz rechtlich verankern und so für alle Akteur*innen entlang von Produktions- und Lieferketten verbindlich machen?
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Staatliches Labor findet Mineralöl in Babymilch

foodwatch: Ministerin Klöckner muss Versprechen einlösen und Kindergesundheit schützen.
Ein führendes staatliches Labor hat krebsverdächtige Mineralöle in Milch für Babys und Kleinkinder nachgewiesen. In 9 von 12 in Blechdosen verpackten Produkten fanden die Experten des in NRW ansässigen Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA Münster) die sogenannten aromatischen Mineralöle (MOAH), bei in Karton verpackten Produkten waren es 2 von 14 getesteten Produkten. Die Laborergebnisse hat die Verbraucherorganisation foodwatch über das Verbraucherinformationsgesetz erhalten und am Freitag veröffentlicht.
Bereits im Oktober wies foodwatch in einem eigenen Test die krebsverdächtigen Mineralöle in Babymilchprodukten unter anderem von Nestlé nach. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hatte daraufhin versprochen, Babys zu schützen, sollte sich die Gesundheitsgefahr bestätigen. Mit den nun öffentlich gewordenen staatlichen Laborergebnissen sei das der Fall, so foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte von Frau Klöckner, strikte Grenzwerte für Mineralöle einzuführen. Sie müsse zudem einfordern, dass die Namen der belasteten Produkte veröffentlicht werden.
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