Marktcheck belegt zu hohen Anteil von Einwegverpackungen

Mehrwegverpackungen für Getränke wie Limonadenflaschen aus Glas oder PET verschwinden seit Jahren zunehmend aus den Supermarktregalen. Diesen Trend sollte eigentlich das neue Verpackungsgesetz stoppen. Doch ein aktueller bundesweiter, nicht-repräsentativer Marktcheck von Verbraucherzentralen und Verbraucherverbänden zeigt, dass das Gesetz nicht entsprechend greift.
Anfang des Jahres trat das Verpackungsgesetz in Kraft, das eine Mehrwegquote im Einzelhandel von mindestens 70 Prozent bei Getränkeverpackungen als Ziel nennt. Eine neue verpflichtende Kennzeichnung am Regal soll Verbraucher zudem besser informieren, ob es sich bei Pfandverpackungen um Einweg oder Mehrweg handelt. Denn Pfand bedeutet immer seltener, dass der Behälter mehrmals aufgefüllt wird, also eine Mehrwegverpackung ist.
Manche Discounter bieten gar kein Mehrweg an:
Der Marktcheck von Verbraucherzentralen und Verbraucherverbänden zeigt, wie weit Discounter und Supermärkte von der Mehrwegquote entfernt sind. Die Verbraucherschützer untersuchten den Mehrweganteil in 31 Discountern und Supermärkten in Brandenburg, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg.
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Online-Videokurs „Meisterklasse – die Kunst des Kochens“ mit Sternekoch Harald Wohlfahrt

Bis Weihnachten sind es nur noch wenige Wochen und die Suche nach dem perfekten Geschenk geht wieder los. Ein passendes Geschenk insbesondere für Männer zu finden, ist oft besonders schwierig. Da ist das E-Learning Angebot „Meisterklasse“ genau das Richtige: Wer gerne den Kochlöffel schwingt, kann in 25 Episoden von Sternekoch Harald Wohlfahrt kochen lernen, inklusive vieler Rezepte, Tipps, Tricks und Küchengeheimnisse. Der virtuelle Kochkurs ist unter www.meisterklasse.de zu finden und kostet 89 Euro. Über die Webseite kann der Kurs auch verschenkt werden – perfekt für Weihnachten!
Kürbisschaumsuppe, Kalbsfilet mit Wirsing oder Schokoladen-Souflée mit Mango-Chili-Salat: Harald Wohlfahrt bereitet zusammen mit den Kursteilnehmern insgesamt 19 unterschiedliche Gerichte zu. Dabei lüftet der wohl profilierteste deutsche Sternekoch das ein oder andere Geheimnis der Gourmetküche. Der Online-Kochkurs „Die Kunst des Kochens“ richtet sich an Hobbyköche und Gourmetfans, die exklusive Gerichte der französischen Küche nachkochen möchten. In seinem ersten Videokurs überhaupt bereitet Harald Wohlfahrt mit den Teilnehmern Gerichte von der Sauce bis zum Dessert zu und gibt außerdem Tipps zur richtigen Auswahl der Zutaten. Anders als bei TV-Kochshows bauen die Episoden aufeinander auf und können im eigenen Tempo absolviert werden. Die Kursteilnehmer erhalten neben exklusiven Rezepten viele wertvolle Informationen zum Download sowie einen unbefristeten Zugang zum Kurs und der Community.
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Erfolgreiche Zwischenbilanz für „Speisen für Waisen“

Trotz oder gerade wegen des schwierigen gesellschaftlichen Klimas ist die bundesweit einzigartige interkulturelle Hilfsaktion „Speisen für Waisen“ auch im achten Jahr erfolgreich. Schon etwa 15.000 Muslime und Nichtmuslime haben zur Halbzeit des diesjährigen Aktionszeitraums (01.10. bis 08.11.2019) miteinander gegessen und sich beim gemeinsamen Engagement für den guten Zweck besser kennengelernt.
So vielfältig die Aktionsteilnehmenden, so sind es auch die „Speisen für Waisen“-Essen: Private Essen im Freundes- und Familienkreis, gesellige Abende mit Tombola, Brunch mit den Nachbarn, sogar zu einem Tanzabend kamen Menschen für den guten Zweck zusammen.
„Es war wirklich ein toller sozialer Austausch – Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen kamen zusammen und lernten sich kennen. Die Idee von ‚Speisen für Waisen‘ hat wirklich funktioniert.“, schwärmt ein Gast, der zum ersten Mal an der Aktion teilgenommen hat. Für eine andere Gastgeberin ist das Besondere an „Speisen für Waisen“: „Einfach und unkompliziert gute Taten zu vollbringen, egal welcher Herkunft oder Religion, ohne dabei den Spaßfaktor aus den Augen zu verlieren“. Eine Gastgeberin aus Frankfurt findet: „Das gemeinsame Engagement von Muslimen und Nicht-Muslimen ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je.“
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Das größte mobile Pilzlexikon in einer App – Pilze 123

Diese sehr umfangreiche deutschsprachige Pilzdatenbank in einer App stammt von Wolfgang Bachmeier, dem Herausgeber des 5 bändigen Standardwerkes “Pilzlexikon”. Er ist geprüfter Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Das geballte Wissen zu mehr als 3700 Pilzen mit über 30.000 hochauflösenden Fotos sind nun immer abrufbar auf dem Handy. Die Pilzerkennung kann klassisch über die Eingabe von Kriterien oder neu auch mit Echtzeit Bilderkennung erfolgen: Kurz den Pilz fotografieren und automatisch bestimmen lassen.
Natürlich lassen sich auch die Fundorte abspeichern und die Datenbank der deutschen und schweizerischen Pilzkontrolleure ist auch gleich mit dabei, weil Pilze immer beim Kontrolleur überprüft werden sollten.
Im Google App Store verfügbar.

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Slow-Food-Youth-Aktivisten aus 16 Ländern trafen erstmals in Deutschland zusammen

Vom 29. August bis 2. September trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des europäischen Slow-Food-Youth-Netzwerks bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Bayern, um gemeinsame politische Aktionen auf europäischer Ebene zu planen, tiefer in die praktischen Prozesse der Lebensmittelerzeugung einzutauchen und um konkrete Wege in eine nachhaltigere Zukunft und ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystems aufzuzeigen. Es ist das bisher größte europäische Slow-Food-Youth-Treffen.
In Glonn trafen sich rund 60 junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren, die sich täglich privat und beruflich für gutes, sauberes und faires Essen engagieren. Sie reisten an aus Albanien, Armenien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Italien, Mazedonien, Portugal, Rumänien, Russland, der Slowakei, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden, um sich in ihrer Freizeit intensiv zur Zukunft unserer Ernährung und den aktuellen Herausforderungen des Lebensmittelsystems auszutauschen. Denn die europäischen und globalen Zusammenhänge beschäftigen sie über die Grenzen hinweg, gemeinsam wollen sie die Welt verändern, vom Acker bis zum Teller.
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Große Verbraucher-Mehrheit für Nutri-Score-Ampel – Klöckner-Modell fällt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern durch

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Kennzeichnung von Lebensmitteln mit der Nährwertampel Nutri-Score aus – das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag mehrerer medizinisch-wissenschaftlicher Organisationen und der Verbraucherorganisation foodwatch. 69 Prozent der befragten Personen bevorzugten den Nutri-Score gegenüber dem von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner in Auftrag gegebenen Kennzeichnungsmodell “Wegweiser Ernährung”. Der “Wegweiser Ernährung” fiel beim Großteil der Verbraucherinnen und Verbraucher durch: Nur 25 Prozent sprachen sich für das Modell aus – die Mehrheit der Befragten beurteilte es im Vergleich eher als “kompliziert” und “verwirrend”. Die Organisationen forderten Ernährungsministerin Klöckner auf, im Kampf gegen Fehlernährung keine Zeit mehr zu verlieren und schnellstmöglich den Nutri-Score einzuführen.
“Die Umfrage zeigt: Die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher wollen den Nutri-Score. Diese Nährwert-Ampel hat zuvor in über 35 wissenschaftlichen Studien ihre Wirksamkeit bewiesen”, sagte Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft. “Wir erwarten, dass Bundesernährungsministerin Julia Klöckner den Nutri-Score schnellstmöglich einführt. Ein Label, das die Mehrheit der Menschen als verwirrend empfindet, ist wissenschaftlich nicht akzeptabel.” Mehr lesen: Titel klicken.

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Grill- und Picknickprodukte im Foodwatch Ampel-Vergleichstest

Grillfleisch oder Veggie-Alternative? Eistee oder Saftschorle? Frucht- oder Milcheis? Beliebte Sommerprodukte zum Grillen und Picknicken weisen teilweise große Unterschiede bei Nährwerten wie Zucker, Salz oder Proteinen auf. Das zeigt ein foodwatch-Vergleichstest mit der Nutri-Score-Ampel. Das Modell verrechnet gesunde und weniger gesunde Nährwertbestandteile miteinander und stellt die Gesamtbewertung auf einer Farbskala dar. So würden zum Beispiel die marinierten Hähnchenmedaillon-Spieße im Test mit dem Nutri-Score ein grünes A bekommen, die Schweinefleisch-Grillfackeln müssten hingegen ein rotes E auf der Packung haben. Die veganen Burger-Frikadellen des Herstellers Beyond Meat würden mit einem gelben C gekennzeichnet.
“Grünes A bis rotes E – der Nutri-Score entlarvt auf einen Blick, wie groß die Unterschiede bei Zucker, Fett, Salz & Co. in verarbeiteten Lebensmitteln teilweise sind”, sagte Luise Molling von foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner auf, endlich dafür zu sorgen, dass die Ampel auch in Deutschland im Supermarkt zu finden ist. “Mit der Nutri-Score-Ampel liegt längst ein umfangreich getestetes Modell zur Nährwertkennzeichnung vor, das nicht nur besonders leicht verständlich ist, sondern nachweislich auch dazu führt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher gesünder einkaufen. Während Länder wie Frankreich, Spanien und Belgien längst voran gehen und den Nutri-Score einführen, hinkt Deutschland beim Verbraucher- und Gesundheitsschutz mal wieder hinterher.” Mehr lesen: Titel klicken.

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Bioland – Klöckners Label bringt kein Tierwohl

„Gut“, „Sehr gut“, „Premium“ – so will Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner die drei Stufen ihres Tierwohllabels zukünftig ausloben. „Gut ist am Tierwohllabel nichts“, findet Jan Plagge, Präsident Bioland e. V. „Das haben jetzt auch SPD und Teile der CSU erkannt und die Notbremse gezogen. Denn Klöckners Labelkonzept ist ein kompliziertes System mit vielen Kriterien, bietet aber wenig Tierwohl. Zudem grenzt es Ökobetriebe aus und soll freiwillig sein. Eine Verbesserung für das Leben der Nutztiere ist durch das Tierwohllabel in der jetzigen Form nicht gegeben.“
„Den Verbrauchern werden bessere Haltungsbedingungen vorgegaukelt, als sie tatsächlich in den Ställen vorherrschen“, sagt Gerald Wehde, Leiter der Agrarpolitik bei Bioland. Sogar das Schwänzekupieren der Schweine ist in der Einstiegsstufe des Labels weiterhin erlaubt – obwohl es nach den Vorgaben der EU seit über 10 Jahren verboten ist. Auch der vielfach kritisierte Kastenstand für säugende Sauen ist weiterhin erlaubt. „Betrieben dann noch eine Prämie für die Einstiegsstufe zu zahlen, in der gegen geltendes EU-Recht verstoßen wird, ist eine Farce“, findet Wehde. Zusätzlich fließen 70 Millionen Euro in eine Marketing-Kampagne. „Statt Unmengen Steuergelder zu verschleudern, sollten Betriebe gezielt unterstützt werden, die deutlich etwas für das Tierwohl tun und ihren Tieren genug Platz und Auslauf bieten – so wie Bio-Betriebe.“

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Julia Klöckner blockiert Lebensmittelampel: Nestlé darf Nutri-Score nicht in Deutschland einführen

“Frau Klöckner betreibt Verbraucherschutz-Verhinderungspolitik. Nestlé will freiwillig die Nutri-Score-Ampel auf seine Produkte drucken – darf das in Deutschland aber nicht, solange Julia Klöckner nicht die rechtliche Grundlage dafür schafft. Es ist einfach unfassbar, dass Frau Klöckner Unternehmen Steine in den Weg legt, wenn diese verbraucherfreundlich handeln wollen”, erklärte Luise Molling von foodwatch. “Der Nutri-Score ist nachweislich ein verbraucherfreundliches und von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickeltes Modell. Während etwa in Frankreich Verbraucherinnen und Verbraucher im Supermarkt längst die Lebensmittelampel auf vielen Produkten finden, müssen in Deutschland selbst Unternehmen, die freiwillig vorangehen wollen, rechtliche Schwierigkeiten fürchten.” Mehr Lesen: Auf Titel klicken

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