Gruß von Frau Holle: Fünf interessante Fakten über Holunder

Frühling ist Holunderzeit: Nicht nur die Magnolien und die Kirschblüten stehen in voller Pracht, bald blüht auch der schwarze Holunder. Ob als Heilpflanze, Back- oder Kochzutat, Holunder – auch Holler – genannt, ist vielfältig einsetzbar. Dass ihm auch magische Wirkung nachgesagt wird, weiß Elisabeth Zintl, Holunderexpertin und Inhaberin der Hollerhöfe, einem nach der Pflanze benanntem Familienbetrieb in der Oberpfalz. Die Gastronomin stellt fünf interessante Fakten über Holunder vor, die nicht jeder kennt.
1. Hut ab: Der Volksmund besagt, dass Holunder die Menschen und deren Häuser vor bösen Ereignissen – unter anderem Feuer, Blitzeinschlag und Krankheit – schützt und Wohlstand bringt. Deshalb hat man in früheren Zeiten vor jedem Holunderbusch den Hut gezogen.
2. Holunder in der Hausapotheke: Holunder wurde schon immer als Heilpflanze angesehen. Seine Blätter, Blüten und Beeren werden zu Pulver, Tee, Saft oder Gelee verarbeitet. Denn die reifen dunkelvioletten Beeren enthalten viel Vitamin B1 und B2 sowie Vitamin C und wichtige Mineralstoffe. Holunderbeeren stärken somit das Immunsystem und fördern gleichzeitig den Stoffwechsel. So hilft Holundertee zum Beispiel bei Erkältungen und Fieber. (Für weitere Informationen klicken)

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Weniger Lebensmittel wegwerfen – Die Verbraucher Initiative über Maßnahmen gegen Verschwendung

Die Verbraucher Initiative regt an, sich das eigene Wegwerfverhalten mit einem Food-Waste-Tagebuch bewusst zu machen. Hier werden eingekaufte und entsorgte Lebensmittel und Speisen nach Art und Menge erfasst. Um einen besseren Einblick zu bekommen und Ursachenforschung betreiben zu können, werden zusätzlich der Grund und der Ort der Entsorgung angegeben. Idealerweise wird das Food-Waste-Tagebuch über etwa vier Wochen geführt. Anhand der Ergebnisse lässt sich erkennen, wo es Ansatzpunkte für Veränderungen gibt. Sie können die eingekauften Mengen, die Lagerung der Lebensmittel oder die Planung von Einkauf und Mahlzeiten betreffen.

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Natürlich bunt gemalt – Verbraucher Initiative e.V. gibt Tipps zum Färben von Ostereiern

Wenn die ersten grünen Blättchen Wäldern, Gärten und Parks Farbe verleihen, steigt die Laune: Endlich, der Frühling kommt! Die Osterbräuche spiegeln die Freude daran wieder, seit Jahrhunderten gehören auch bunte und verzierte Eier dazu. Von natürlich selbstgefärbt bis bunt gekauft ist heute alles möglich. Die Verbraucher Initiative e.V. gibt Tipps rund ums Ei.
Als „Party-Eier“ finden sich hartgekochte Hühnereier in Knallfarben heute fast das ganze Jahr im Sortiment der Supermärkte. Welche Lebensmittelfarbstoffe für ihre intensive Farbe verantwortlich sind, steht auf dem Etikett. Auch der Schutzlack, der ihnen lange Haltbarkeit und Glanz verleiht, gehört zu den Lebensmittelzusatzstoffen und ist dort angegeben. Auf dem Etikett steht zudem, wie lange die Eier gekühlt haltbar sind.

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foodwatch – Neue Nährwertkennzeichnung der Industrie ist irreführend

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Vorschlag der Lebensmittelbranche für eine neue Nährwertkennzeichnung scharf kritisiert. Das am Donnerstag vom Lobbyverband der Lebensmittelwirtschaft vorgestellte Modell sei irreführend und für die Verbraucherinnen und Verbraucher erwiesenermaßen deutlich weniger verständlich als eine Kennzeichnung in Ampelfarben. Die Lösung für eine verbraucherfreundliche Nähwertkennzeichnung liege mit der Nutri-Score-Ampel längst auf dem Tisch. foodwatch forderte Ernährungsministerin Julia Klöckner auf, sich wie ihre Kollegen in Frankreich, Belgien und Spanien endlich für die Kennzeichnung mit dem Nutri-Score stark zu machen.

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Verbraucherzentrale Hamburg nimmt Nutri-Score unter die Lupe – Nutella, Fischstäbchen und Cola mit Farbskala

Viele Menschen möchten Zuckerbomben und Fettfallen sowie den Gesundheitswert von Lebensmitteln auf den ersten Blick erkennen können. Mit einer aus Frankreich stammenden Farbskala namens Nutri-Score wollen einige Unternehmen ihre Kunden nun dabei unterstützen. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat das Bewertungssystem für Lebensmittel unter die Lupe genommen und auf ihrer Internetseite Hintergrundinformationen zur Berechnungsmethode veröffentlicht sowie 25 Produkte exemplarisch mit dem Nutri-Score gelabelt.

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Hygiene-Misstände im Serways-Autobahn-Restaurant

Schimmel, schwarzer Belag an Arbeitsgeräten, Schabenbefall in der Küche: In einem Autobahn-Restaurant einer „Serways“-Raststätte haben amtliche Lebensmittelkontrolleure schwere Hygienemängel festgestellt. Das zeigen bisher unveröffentlichte Kontrollberichte, die die Verbraucherorganisation foodwatch und die Transparenzinitiative FragDenStaat am Donnerstag auf dem Mitmach-Portal „Topf Secret“ online gestellt haben. Bei Überprüfungen von vier weiteren Serways-Raststätten, die foodwatch und FragDenStaat ebenfalls veröffentlichten, dokumentierten die Kontrolleure hingegen keine oder nur geringe Mängel.

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Slow Food fordert zum Weltverbrauchertag mehr Klarheit und Transparenz beim Lebensmitteleinkauf

Zum Weltverbrauchertag 2019 am 15. März fordert Slow Food Deutschland von der Politik, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen nährstoffreichen Lebensmitteln auswählen können, die auf ethisch sowie ökologisch verträgliche Weise hergestellt und gehandelt werden. „Die Politik sollte Vorbild sein und unseren Lebensmitteln ihren Stellenwert als Mittel zum Leben zurückgeben, sie in in ihrer wahren Qualität und ihrem Preis aufwerten und Transparenz sicherstellen,“ so Ursula Hudson, die Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

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