Die Verbraucher Initiative veröffentlicht die Studie „Tierwohl in Kantinen bringen“

In der Studie der Verbraucher Initiative e.V. wurde untersucht, wie das Thema Tierwohl in Kantinen behandelt wird. Nun ist die Studie online verfügbar, aus welcher die wichtigsten Erkenntnisse zu entnehmen sind und Handlungsempfehlungen für Großküchen im Umgang mit Lebensmitteln wie tierfreundliche produziertem Fleisch, Milch sowie Eiern gegeben werden. In betrieblichen Gastronomiebetrieben werden in Nicht-Pandemie-Zeiten täglich Millionen von Gästen verpflegt.

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Slow Food zum Weltbienentag – Gravierendes Ausmaß des Bienen- und Insektensterbens

Bienen und andere Bestäuber sind zentrale Mitarbeiter bei unserer Lebensmittelproduktion, für die Umwelt sowie für die Biodiversität. Slow Food kämpft für einen politischen Richtungswechsel im Bienen- und Insektenschutz. Daher lädt Slow Food zu einer eigenen Online-Honigsprechstunde ein, bei welcher die Teilnehmer direkte Information von Demeter-Imkermeistern zur Honigherstellung und artgerechter Bienenhaltung erhalten können, sowie viele wissenswerte Details rund um Bienen und Honig erfahren werden.

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Beschluss aus Brüssel – Fischereibetriebe erhalten während der Corona-Pandemie europäische Hilfen

Flexible Hilfen für die Fischerei und Aquakulturbetriebe soll eine Änderung der Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds bringen. So können jetzt auch Betriebe unterstützt werden, die aufgrund der COVID 19-Pandemie vorübergehend ihren Betrieb einstellen müssen.
Ausdrücklich begrüßt Bundesfischereiministerin Julia Klöckner diese Entscheidung: „Die Küstenfischerei hat bei uns eine lange Tradition, ist in den Regionen fest verankert. Viele Familien leben von diesem Handwerk. Sie wollen wir unterstützen, die Auswirkungen der Pandemie abpuffern, Existenzen sichern. Es ist daher gut und wichtig, dass die Betriebe nun Fördermittel als Überbrückungshilfe für Zeiten in Anspruch nehmen können, in denen sie Corona-bedingt nicht auslaufen können. Auch im Bereich der Aquakultur sowie der Binnenfischerei ist das möglich.“

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Der Rhabarber wird geerntet! – Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer berichtet

Bereits seit Anfang März wird Rhabarber in den Gewächshäusern geerntet. Nun hat auch schon im Freiland die Ernte begonnen. Die Verbraucher werden noch bis zum 24. Juni, dem Johannistag, die sauren Stangen täglich frisch im gut sortierten Gemüsehandel finden können. Ab Ende Juni müssen sich die Pflanzen auf die nächstjährige Ernte vorbereiten. Sie müssen Kraft sammeln und möglichst viele Reservestoffe im Herbst in den Wurzelstock einlagern.
Rhabarber ist ein Gemüse aus der Familie der Knöterichgewächse. Auch wenn Rhabarber wie eine Obstart verwendet wird, handelt es sich um ein Gemüse. Denn die fleischigen Blattstiele werden verzehrt. Dabei ist das Rheinland bundesweit die wichtigste Anbauregion für das saure Gemüse.
In den kommenden Wochen bieten sich viele Verwendungsmöglichkeiten für Rhabarber an: Kuchen und Torten, Desserts oder auch herzhaft als Chutney. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Nutzung als Saft. Denn eine Rhabarberschorle löscht den Durst und ist darüber hinaus auch gesund. Klassisch wird Rhabarber mit Erdbeeren zu einer Konfitüre verarbeitet.
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„Clever Ackern“ in Zeiten der Coronakrise: Unternehmen vermittelt Erntehelfer an existenzbedrohte Bauern

Das Flugportal Flyla launcht am 21. März 2020 ein neuartiges Portal um Existenzen zu retten und in Zeiten der Coronakrise Gutes zu tun. Eigentlich ist Flyla ein Flugportal, das ausschließlich klimakompensierte Flüge anbietet. Die Gründer des Unternehmens, Fabian Höhne und Frederic Lapatschek, haben sich aufgrund der aktuellen Lage dazu entschlossen „Clever Ackern“ zu gründen: Ein Portal, das Jobsuchende und Bauern zusammenbringt, um sie bei der Ernte zu unterstützen.
Das Coronavirus ist mittlerweile allgegenwärtig. Auch in der Landwirtschaft spitzt sich die Lage zu: Saisonarbeiter, die normalerweise um diese Zeit aus anderen Ländern einreisen, werden in diesem Jahr sehr wahrscheinlich ausbleiben. Es fehlen rund 300.000 Saisonarbeitskräfte, die in Deutschland Spargel und Erdbeeren ernten sowie neue Gemüsesetzlinge pflanzen. Diese Prognose kann für die Betriebe, die jährlich rund 700 Millionen Euro umsetzten, existenzbedrohend sein. Der Zeitfaktor bringt aktuell viele Bauern dazu, die transparenten Folien von den Spargelfeldern zu nehmen um die Temperaturen zu bremsen und so das Wachstum hinauszuzögern. Trotzdem beginnt die Erntezeit schneller als ihnen aktuell lieb ist.
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Der NABU informiert – Zehn-Punkte-Plan für konkrete Verbesserungen beim Natur- und Klimaschutz

Der NABU berichtet über scharfe Kritik vonseiten der Wissenschaft an den Plänen der EU für ihre künftige Agrarpolitik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen einen am heutigen Montag in der Fachzeitschrift „People and Nature“ veröffentlichten Appell. Darin fordern 21 führende Forscherinnen und Forscher aus Ökologie, Ökonomie und Agrarwissenschaften, dass die EU-Agrarpolitik (GAP) das Artensterben, die Klimakrise und die Verschlechterung der Böden nicht länger befeuern darf.
Zur Lösung der Umweltprobleme in der Agrarlandschaft legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Zehn-Punkte-Plan vor: naturschädliche Subventionen sollen gestrichen und umweltfreundliche Praktiken besser honoriert werden. Mindestens zehn Prozent der Agrarfläche sollen zudem als Rückzugs- und Lebensraum für Tiere und Pflanzen dienen – wie es bis 2008 der Fall war.
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist brisant: Denn aktuell verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027. Dessen größter Einzelposten ist der Agrarhaushalt.
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Bundespreis Ökolandbau vom SoLaWi geht an Schinkeler Höfe

Auf der Preisverleihung „Bundespreis Ökolandbau“ auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin hat der Verbund Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Schinkeler Höfe die begehrte Auszeichnung erhalten. Die Schinkeler Höfe aus der Nähe von Kiel überzeugten die Jury in der Kategorie „Erzeugung und Verarbeitung und/oder Vermarktung“.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Solawi, in der gleich vier Bioland Betriebe aktiv sind. Es ist so wichtig, dass zwischen Verbrauchern und Bauern solche engen Verbindungen entstehen können und auch wirtschaftlich gelebt werden. Hier wird einmal mehr Pionierarbeit geleistet und in der Praxis gezeigt, wie die Zukunft der Landwirtschaft eigenverantwortlich gestaltet werden kann. Auch die Jury hat den Wert erkannt und nun das Engagement mit dem Bundespreis Ökolandbau honoriert“, so Jan Plagge, Präsident Bioland e.V.
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Foodwatch fordert: Bundesrat muss tierquälerische Zwangshaltung von Muttersauen beenden

Vor der Entscheidung des Bundesrat-Agrarausschusses zur Kastenstandhaltung von Sauen haben die Verbraucherorganisation foodwatch und die Vereinigung „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft“ ein Ende der umstrittenen Praxis gefordert. Die Zwangshaltung von Millionen Muttersauen in den engen Kastenständen widerspreche eindeutig dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz und müsse umgehend verboten werden, so die beiden Organisationen. Der Agrarausschuss des Bundesrats entscheidet am Montag darüber, ob die Kastenstandhaltung fortgesetzt wird.
„Das Elend von Millionen Muttersauen, die monatelang eingezwängt sind, muss beendet werden – nicht irgendwann, sondern jetzt! Seit fast dreißig Jahren wird diese ausgemachte Tierquälerei von Behörden und Regierungen geduldet. Der Bundesrat muss den permanenten Verfassungsbruch unverzüglich beenden. Ausreden, Ausflüchte und Verzögerungstaktiken werden wir nicht akzeptieren“, sagte Tierärztin Dr. Claudia Preuß-Ueberschär von der Vereinigung „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.v.“ (TfvL).
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Bioland mahnt jahrzehntelanges Politikversagen in der Agrar- und Umweltpolitik an

Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) formuliert Deutschlands führender Ökoanbauverband noch einmal seine agrarpolitischen Forderungen. Bioland wirft der Bundesregierung jahrzehntelanges Politikversagen in der Agrar- und Umweltpolitik vor: Unter dem Motto „Bauern frustriert – Lebensgrundlagen bedroht!“ fasst Jan Plagge, Präsident von Bioland, die derzeitige Lage zusammen. An Bundesministerin Klöckner richtet er den Appell: „Es muss Schluss sein mit wirkungslosen Strategiepapieren und Runden Tischen. Jetzt sind ein konsistentes Gesamtkonzept und vor allem konsequentes Handeln gefragt.“
„Die Bundesregierung muss endlich glaubwürdig werden und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass eine Win-win-Situation für Bauern, Umwelt und Tierwohl entsteht,“ fordert Gerald Wehde, Geschäftsleiter Agrarpolitik bei Bioland. Die Chance dafür liege in der Anwendung des gesamten Instrumentenkastens vom Ordnungsrecht über eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik hin zur Einführung gezielter Lenkungsabgaben.
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Aufruf zur „Wir haben es satt!”-Großdemonstration am 18. Januar in Berlin

Wenige Tage vor der großen „Wir haben es satt!“-Demonstration am 18. Januar fordern 100 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft von der Bundesregierung, das Höfe- und Insektensterben zu stoppen, das EU-Mercosur-Abkommen zu verhindern und endlich die Klimakrise ernsthaft zu bekämpfen. Auf einer Pressekonferenz in Berlin warfen Bündnis-VertreterInnen der Regierung vor, Bauernhöfe weiter die eigenen politischen Versäumnisse ausbaden zu lassen, statt sich den Zukunftsaufgaben zu stellen.
„Agrarwende anpacken, Klima schützen!“ lautet das Motto der Demonstration, bei der zum Auftakt der Grünen Woche wieder Zehntausende auf die Straße gehen. Im Schulterschluss mit der Gesellschaft treten BäuerInnen, ImkerInnen, BäckerInnen und KöchInnen am Samstag im Berliner Regierungsviertel für artgerechte Tierhaltung, Artenvielfalt und konsequenten Klimaschutz ein.
Während der EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte muss Deutschland mit der EU-Agrarreform die Agrarwende anschieben. Damit bekommen die Bauernhöfe eine Zukunft, die Tiere mehr Platz und der Klimaschutz eine Chance – und die gesamte Landwirtschaft würde endlich wieder von der Gesellschaft akzeptiert.
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