Fakten rund um Sojamittel-Importe – Alternative Rheinische Ackerbohne

Aktuelle Diskussionen konstatieren, dass Deutschland immer mehr Soja für Futtermittel importiert. In einem Dossier beschäftigt sich die in Bonn erscheinende Agrarfachzeitschrift LZ Rheinland mit den Fakten rund um Sojamittel-Importe. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin. Die Daten dazu stammen aus einem Report zu Futtermitteln der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Gut ein Viertel des verdaulichen Eiweißes stammte laut BLE im Wirtschaftsjahr 2018/19 aus importierten Futtermitteln. Hiervon lieferte Sojaschrot einen Beitrag von gut 75 %. Bezogen auf die Eiweißkomponente bleibt Sojaschrot damit weiterhin das mit Abstand wichtigste Importfuttermittel. Schließlich sind die Ernteerträge von in Europa angebautem Soja immer noch deutlich niedriger als bei Soja aus Übersee. Im Vergleich zu den Vorjahren wird laut BLE-Bericht übrigens weniger Sojaschrot eingesetzt.
Weiterlesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Die „Agrar-Familie“ wird wieder gesucht.

Zum dritten Mal in Folge suchen dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag und vier weitere Agrarverlage bundesweit die „Agrar-Familie“. Aus zahlreichen Bewerbungen wählten die Juroren zwölf Familien ins Finale. Wer die Gewinnerfamilie 2019 werden wird, darüber kann unter www.agrar-familie.de ab sofort abgestimmt werden.
Welche der zwölf Familien wird Agrar-Familie 2019? Wird es Familie Mundry aus Brandenburg, die mit vielen helfenden Händen in die Angusmast einstieg und das hochwertige Fleisch nach dem Nose-to-Tail-Ansatz* mit Hilfe von Social Media und einem Rinderleasing-Konzept vertreibt? Oder macht Familie Müller aus Baden-Württemberg das Rennen, die in ihrer hofeigenen Molkerei Milch so schonend verarbeitet, dass sie von Menschen mit Unverträglichkeiten und Allergien besser vertragen wird? Einen sozialen Aspekt verfolgt zudem Familie Ebenbeck aus Bayern, welche junge Menschen auf ihrem Erlebnisbauernhof durch Reit- und Arbeitstherapie in der Persönlichkeitsentwicklung unterstützt.
Weiterlesen: Titel klicken!

Weiterlesen

Die Kürbissaison hat begonnen

Auch wenn die die Temperaturen es derzeit noch nicht erahnen lassen, dass der Herbst ist auf dem Vormarsch. Und auch das Angebot in den Gemüsetheken und auf den Märkten wird bunter: Leuchtend orangefarbene Kürbisse fallen ins Auge. Denn die Kürbisernte im Rheinland hat begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
Kürbisse stammen ursprünglich aus Amerika und haben bei uns in den vergangenen Jahren stark an Beliebtheit gewonnen. Die zum Teil riesigen Beerenfrüchte wurden zunächst hauptsächlich als Dekoration genutzt, bevor die Speisekürbisse den Weg auf die Teller der Deutschen fanden. Mittlerweile sind Kürbissuppe und -püree nicht mehr von den Speisekarten der Restaurants wegzudenken. Kürbisse können aber mehr: als Konfitüre, süß-sauer eingelegt, als süßes oder herzhaftes Gebäck, im Ganzen im Backofen gegart, und, und, und …
Mehr lesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Mangold – lecker und gesund

Den ganzen Sommer über ernten rheinische Gemüseerzeuger Mangold. Noch bis zu den ersten Frösten kommt das mit Zucker- und Futterrüben verwandte Gemüse täglich frisch auf den Markt. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
Mangold war über viele Jahre fast in Vergessenheit geraten, bevor es in den letzten Jahren wiederentdeckt worden ist. So wurde es vor Jahren im Sommer als Spinatersatz insbesondere für die Ernährung von Kleinkindern angebaut. Mittlerweile wird das Gemüse aber sehr vielseitig verwendet. Die fleischigen Stiele können ähnlich wir Spargel zubereitet werden. Dann wird das Blattgrün als püriertes Gemüse wie Spinat zubereitet. Aber Mangold kann mehr: So können die Blätter ähnlich wie eine Kohlroulade mit Hackfleisch gefüllt werden. Blattgrün und Stiele können aber auch zusammen verwendet werden, so zum Beispiel gehackt und gedünstet als Beilage zu Fisch. Mit mediterranen Kräutern erinnert das Gemüse an den Urlaub am Mittelmeer.
Mehr lesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Wetterfrosch Obstbauer

Wenn du wissen willst, wie das Wetter wird, frag am besten einen Landwirt! Sie wissen immer Bescheid. Denn Bauern arbeiten bei und mit jedem Wetter, teilt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit, und verweist auf seine neue Kampagne mit Junglandwirten. In dieser Woche geht es um Obstbauern.
Gesicht der rheinischen Obstbauern im Rahmen der Kampagne ist Philip Wißkirchen. „Ich möchte mehr Akzeptanz für die Landwirtschaft schaffen und auf Probleme aufmerksam machen. Das heißt auch, dafür zu werben, dass das klima- und umweltfreundliche Obst aus der Region bevorzugt werden sollte. Wir gehen mit der Zeit und versuchen unseren Teil zu mehr Naturschutz beizutragen, das erwarte ich aber auch von anderen“, betonte er im Interview mit der in Bonn erscheinenden Agrarfachzeitschrift LZ Rheinland. Mehr Infos zu dem Junglandwirt gibt es unter www.die-rheinischen-bauern.de/home/wetterfrosch/. Mehr lesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Die Erbsen sind reif!

Wer frische Erbsen liebt, kommt jetzt voll auf seine Kosten. Denn auf den rheinischen Gemüsefeldern hat die Erbsenernte begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
Im vergangenen Jahr wurden Erbsen im Rheinland auf einer Fläche von fast 1 700 ha angebaut. Der überwiegende Teil wird zu Konserven oder Tiefkühlgemüse verarbeitet. Nur ein kleiner Anteil der Erbsen gelangt – noch in den Schoten – auf den Frischmarkt. Denn nur wenige Verbraucher machen sich die Mühe, die Erbsen selbst zu palen. Gerade Familien mit Kindern sollten dieses aber einmal tun, um den Kindern zu zeigen, wie viel Mühe die Ernte der Hülsenfrüchte macht. Eine solche Erfahrung kann die Wertschätzung für das Gemüse deutlich erhöhen.
Allerdings sind frische Erbsen auch ein besonderer Genuss. Die grünen Früchte können genau wie tiefgefrorene Erbsen überaus vielfältig verwendet werden. Als Gemüsebeilage, in Salaten oder Suppen, Aufläufen oder auch roh als Snack zwischendurch geben Erbsen eine gute Figur ab. Mehr Lesen: Titel klicken.

Weiterlesen

NABU – Klöckners eigene Berater empfehlen radikalen Umbau der EU-Agrarpolitik

Zum wiederholten Mal muss sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner deutliche Kritik von ihren eigenen wissenschaftlichen Beratern gefallen lassen. Die Experten, die der Ministerin Empfehlungen zur Agrar- und Ernährungspolitik geben, fordern in einem neuen Gutachten einen radikalen Umbau der EU-Agrarpolitik. Diese müsse künftig Gemeinwohlzielen dienen, vor allem im Klima-, Umwelt- und Artenschutz sowie beim Tierwohl, und endlich von den ineffizienten Direktzahlungen wegkommen.
Trotz des Gutachtens hat Klöckner bereits angekündigt, langfristig an eben dieser Pauschalförderung festhalten zu wollen. „Es grenzt schon an Satire, dass Frau Klöckner immer noch an den Direktzahlungen festhält, obwohl die Wissenschaftler dem Landwirtschaftministerium seit Jahren vorrechnen, wie hochgradig ineffizient diese sind. Dies ist Klientelpolitik für den Bauernverband, der am liebsten nichts ändern möchte an der derzeitigen Subventionsverteilung“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch der Europäische Rechnungshof hatte die Zahlungen in der Vergangenheit kritisiert. Laut der Kontrollbehörde fehlt bis heute jede Datengrundlage, die sie als Einkommensunterstützung für Landwirte rechtfertigt. Mehr lesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Schutzmaßnahmen gegen den Wolf werden gefördert

Ab dem kommenden Montag, 15. Juli, können Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolf- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, eine Förderung für Maßnahmen zum Schutz gegen den Wolf beantragen. Dann tritt eine entsprechende Förderrichtlinie des Ministeriums der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, in Kraft. Für das so genannte ‚Bundesprogramm Wolf‘ stehen 1,05 Millionen Euro zur Verfügung.
Julia Klöckner: „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ist ein Erfolg des Artenschutzes. Gleichzeitig stellt sie insbesondere die heimischen Wanderschäfer vor große Herausforderungen. Denn die Errichtung, Überwachung und Absicherung wolfsabweisender Zäune und anderer Schutzmaßnahmen kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Den finanziellen Mehraufwand der Wanderschäfer wollen wir mit unserem ‚Bundesprogramm Wolf‘ ausgleichen. Vorgesehen ist eine Prämie von 36 Euro pro Wanderschaf. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, so zum bestmöglichen Schutz der Schafe und Herden beizutragen.“ Weiterlesen: Titel klicken.

Weiterlesen

Die Rettung der deutschen Stachelbeere

Um ein Haar wäre der Anbau von Stachelbeeren vor 10 Jahren eingebrochen. Wäre da nicht Konrad Linkenheil, Mitinhaber des Spreewaldhofs, gewesen: Mit Leidenschaft und Begeisterung widmete sich der passionierte Hersteller von Obstkonserven der Rettung der süß-sauren Stachelbeeren. Aktuell ist Deutschland der weltweit größte Produzent von Stachelbeeren*. Vor 10 Jahren sah dies ganz anders aus: „Als 2009 die Preise für die Stachelbeeren extrem sanken, hat niemand mehr Stachelbeeren angeboten“, erinnert sich Konrad Linkenheil. „Wir haben uns gefragt, wie schaffen wir es diese hundert Jahre alte Beerensorte in Deutschland zu erhalten?“ Die Antwort: eine eigene Stachelbeerplantage bewirtschaften zusammen mit Vertragsbauer Frehn in Schöneiche (Stadtteil von Golßen im Spreewald). Damals waren es 24 Hektar, heute gedeihen die Beeren der Sorte Invicta auf 50 Hektar. Der Mut hat sich ausgezahlt. Jährlich werden auf dieser Fläche 300-400 Tonnen Stachelbeeren geerntet, die dann im Spreewaldhof verarbeitet werden. Vom Anbau bis hin zum Einmachen der Beeren passiert alles im Spreewald. Gesamter Text: Auf Überschrift klicken.

Weiterlesen

Helden vom Feld – RLV startet Imagekampagne mit Junglandwirten

„Helden vom Feld“ – das ist der Titel einer neuen Imagekampagne, die der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) heute startet. Kernstück sind Aufnahmen von rheinischen Junglandwirtinnen und Junglandwirten bei ihrer täglichen Arbeit. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig Landwirtschaft ist“, so RLV-Präsident Bernhard Conzen. „Landwirtschaft ist nicht nur ein Beruf, es sind viele Berufungen zugleich.“ Welche Jobs man als Landwirt so erfüllt, das sei laut RLV Inhalt der neuen Kampagne.
„Ein Landwirt ist eben nicht ‚nur‘ Milchviehhalter oder Ackerbauer. Es gehören viel Know-how, Wissen und auch Visionen für die Zukunft dazu“, so Conzen weiter. Ein Landwirt muss nicht nur seine Tiere versorgen, er muss auch das Futter produzieren, seine Flächen pflegen und auf veränderte Bedingungen und Witterungen reagieren. Ein Kuhflüsterer sei genauso ein Feldverbesserer und Wetterfrosch. „Wir freuen uns sehr, dass unsere acht Junglandwirtinnen und Junglandwirte bei diesem Projekt direkt dabei waren. Wir haben eine starke Basis und tolle junge Menschen, die diesen Job mit viel Herzblut und Mut zu Innovation ausführen. Darauf können wir Rheinländer wirklich stolz sein“, so Conzen abschließend.

Weiterlesen