Bioland begrüßt den Aktionsplan der EU-Kommission für mehr Bio-Landwirtschaft

Am letzten Donnerstag wurde der EU-Ökoaktionsplan der EU-Kommission die Nachfrage vorgestellt. Dieser soll die Nachfrage nach Bio-Produkten verstärken und damit die Bio-Landwirtschaft weiter antreiben. Die Strategie nennt sich „Farm-to-Fork“ und plant, dass bis 2030 fünfundzwanzig Prozent der europäischen Agrarfläche auf Bio-Produktion umgestellt werden soll. So sollen unter anderem, Produkte des ökologischen Landbaus deutlicher in den öffentlichen Fokus gerückt werden sowie…

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Einkaufstipps zum Eierkauf – nicht nur zu Ostern

Immer mehr Verbrauchern ist es wichtig, Eier aus Initiativen zu kaufen, die weibliche als auch männliche Küken aufziehen und die männlichen Küken nicht mehr schreddern. Zum Glück wird das Töten männlicher Eintagsküken ab 2022 endlich verboten. Aber auch jetzt schon kann der Verbraucher zur gezielten Einkauf die Zucht von Hühnerrassen fördern, die gleichermaßen für die Eier- und die Fleischproduktion genutzt werden. Lesen Sie hier Informationen der Verbraucher Initiative über das Angebot im Handel.
Eine Reihe von Initiativen setzt sich dafür ein, dass neben den weiblichen Küken als Legehennen auch ihre Brüder als Masthähne aufgezogen werden. Finanziert wird das System über einen Mehrpreis der Eier von den Geschwister-Legehennen. Denn die Aufzucht der Hähne dauert länger und ist kostenintensiver, weil diese Legehennen-Rassen im Gegensatz zu Masthuhn-Rassen nur sehr langsam und wenig Fleisch ansetzen. Eier aus solchen Projekten kosten pro Ei vier bis fünf Cent mehr als vergleichbare Eier aus herkömmlicher Produktion.

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NABU-Förderpreis für zehn Bio-Betriebe

Insgesamt zehn Bio-Betriebe erhielten auf der virtuellen Biofach letzte Woche den Förderpreis für Umstellung auf Ökolandbau. Die Betriebe wurden dafür ausgezeichnet, vorbildlich den gesamten Betrieb auf Ökolandbau umgestellt zu haben und mit dem Preis „Gemeinsam Boden gut machen“ vom NABU belohnt.

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Andrea Göhring als innovative Landwirtin vom dlv gekürt

In der Kategorie Unternehmerin wurde der CeresAward in diesem Jahr online an Andrea Göhring aus Mengen-Rulfingen übergeben. Sie vereint den von ihr auf biologische Landwirtschaft umgestellten Betrieb mit Bauernhofpädagogik und tiergestützte Therapie. Sie bewirtschaftet nicht nur 100 Hektar Acker- und Grünland, sondern hält auch noch Kuh, Esel und Hühner. Für Andrea Göhring ist ihr Bauerhof nicht nur ein Platz, an welchem gesunde Lebensmittel erzeugt werden, sondern auch eine „Lebensschule“.

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Frühstücksmüsli für Kälber

Nicht nur für uns Menschen ist die richtige Mischung aus Energie und Proteinen im Frühstücksmüsli eine gute Wahl. Das spezielle Müsli für Kälber enthält geflockte und pelletierte Bestandteile, welche für die Kälber besonders gut verdaulich sind. Landwirte füttern diese Mischung bereits ab der ersten Lebenswoche zusätzlich zur Milch.

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13. Welternährungsforum durch deutschen Staatssekretär Uwe Feiler eröffnet

Gestern wurde das erstmalig virtuell stattfindende 13. Welternährungsforum – Global Forum for Food and Agriculture 2021 (GFFA) – vom parlamentarischen Staatsekretär beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eröffnet. Das diesjährige Thema ist „Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?“

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Nutzinsekten für Andalusiens Agrarindustrie

Neue Gäste sind dieser Tage in die Solargewächshäuser in Andalusiens Süden eingezogen. Dreißig Millionen Insekten, Spinnentiere und Milben bekämpfen seit Neuestem Schädlinge der dort gezüchteten Gemüsesorten. Die Region ist eines der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete für Paprika, Tomaten, Auberginen, Gurken und Zucchini in Europa. So kann auf Insektizide und Pestizide verzichtet werden. CuTE Solar, eine von der Europäischen Union mitfinanzierte Informations- und Förderkampagne ist nun dafür verantwortlich Verbraucher zu informieren.

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Riegel Bioweine kommentiert Pestizidstudie

Der Bioweinhändler Riegel ist seit vielen Jahren Unterstützer von „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“. Der Organisation geht es darum, Landwirtschaft zu verändern und für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und neu zu strukturieren. Die Studie zur Pestizidbelastung der Luft in Deutschland des Bündnisses und des Umweltinstituts in München ergab, dass sich Pestizide sehr weit verbreiten.

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Der Bioland-Verband fordert Julia Klöckner auf, das Tierwohllabel zu stoppen

Bioland kritisiert die Planung und die Durchsetzung trotz erheblicher Kritik und fordert die Anpassung für höhere Kriterien. Artgerechte Ställe und Haltungsverfahren als auch gesteigerte gesetzliche Anforderungen sollten Bedingung sein, um die Tierhaltung an Flächen anzupassen und so den Bestand herunterzufahren.
So Jan Plagge, Präsident Bioland e.V.: „Wir brauchen dringend die Umsetzung eines Instrumentenmixes, welcher den Tieren, der Umwelt und den Menschen gerecht wird…

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