Traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal sind Slow Food Arche Passagiere

Die Slow Food Arche beherbergt jetzt schon sechsundvierzig traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal. Darunter sind achtundreißig Süß- vier Sauer- und vier Bastardsorten. Sie sind leider schon kaum mehr im Supermarkt oder anderen Verkaufsstellen zu finden. Denn diese Sorten können frisch genossen als auch verarbeitet werden. Sie eignen sich für Saft, Likör oder auch Marmelade. Auch ein Balsamico kann aus den Kirschen hergestellt werden, welcher dann als Speisebegleiter punktet. Slow Food möchte mit der Arche die Vielfalt für Mensch und Natur erhalten.

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Neuer Archepassagier bei Slow Food Deutschland – Binkelweizen

Bevor Binkelweizen durch ertragreichere Sorten abgelöst wurde, wurde diese Weizenart vornehmlich die in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich (Tirol) und Norditalien angebaut. Und dies schon seit circa dreitausend Jahren. Echter Binkelweizen ist genügsam und robust. Dies könnte ihm heutzutage im Klimawandel vielleicht eine Renaissance bescheren. Nun wurde in der Stuttgarter Region das erste Binkelbrot seit einhundert Jahren gebacken.

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Vereinte Webseite der europäischen Hofkäsereien und Milchproduzenten ist online

Im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit hat sich das Netzwerk FACEnetwork entwickelt. Produzenten und Hofkäser, die handwerkliche Milchprodukte herstellen, haben Verbände, in welchen Sie sich organisieren und gegenseitig beraten sowie unterstützen. Das europäische Netzwerk bietet nun den Verbrauchern die Möglichkeit, Informationen zu Käsen, Höfen und Rezepten aus 17 Ländern in ganz Europa zu finden. Egal, ob Besuch, Verkostungen oder auch Urlaub, Vielfältige Möglichkeiten werden hier angeboten: FACEnetwork (face-network.eu)

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Nabu drängt – Insektenschutzpaket soll so schnell wie möglich aktiviert werden

Mit einem erneuten Appell drängt der NABU Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause das Insektenschutzpaket zu verabschieden. Denn eigentlich sollte es am letzten Freitag verabschiedet werden, doch die CDU/CSU hat es laut NABU blockiert. So konnte heute lediglich der Beschluss zur PfSchAnwVO vorgesehen werden. Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PfSchAnwVO) bildet gemeinsam mit dem Insektenschutzgesetz (ISG) das Insektenschutzpaket der Bundesregierung und soll den Insektenschwund und die Biodiversitätskrise bremsen.

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Podcasts von den Heumilch-Bauern und -Bäuerinnen aus Österreich

Die Vereinigung der österreichischen Heumilchbauern, Arge launcht die Podcastserie „Heugeflüster“. Die Themen sind eine bunte Mischung aus Produktinformation, Küchentipps, Interviews und die Themen Artenvielfalt und Nachhaltigkeit. Monatlich gibt es einen neuen Spot, welcher unter www.heumilch.com/podcast sowie auf allen gängigen Streamingdiensten wie Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts, Overcast etc abgerufen werden kann.

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Schöner von Herrnhut–Apfelsorte ist neuer Slow Food Arche-Passagier

Es gibt Zuwachs auf der Slow Food Arche, welche das Ziel hat, alte Nutztierrassen, Kulturpflanzen und Lebensmittel vor dem Vergessen und Aussterben zu schützen. Auch bei den Apfelsorten gibt es viele vergessene Sorten, um welche sich Slow Food kümmert. Nun hat es der „Schöner von Herrnhut“, eine traditionelle Apfelsorte aus der Oberlausitz, auf die rettende Arche-Liste geschafft.

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Bioland begrüßt den Aktionsplan der EU-Kommission für mehr Bio-Landwirtschaft

Am letzten Donnerstag wurde der EU-Ökoaktionsplan der EU-Kommission die Nachfrage vorgestellt. Dieser soll die Nachfrage nach Bio-Produkten verstärken und damit die Bio-Landwirtschaft weiter antreiben. Die Strategie nennt sich „Farm-to-Fork“ und plant, dass bis 2030 fünfundzwanzig Prozent der europäischen Agrarfläche auf Bio-Produktion umgestellt werden soll. So sollen unter anderem, Produkte des ökologischen Landbaus deutlicher in den öffentlichen Fokus gerückt werden sowie…

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Einkaufstipps zum Eierkauf – nicht nur zu Ostern

Immer mehr Verbrauchern ist es wichtig, Eier aus Initiativen zu kaufen, die weibliche als auch männliche Küken aufziehen und die männlichen Küken nicht mehr schreddern. Zum Glück wird das Töten männlicher Eintagsküken ab 2022 endlich verboten. Aber auch jetzt schon kann der Verbraucher zur gezielten Einkauf die Zucht von Hühnerrassen fördern, die gleichermaßen für die Eier- und die Fleischproduktion genutzt werden. Lesen Sie hier Informationen der Verbraucher Initiative über das Angebot im Handel.
Eine Reihe von Initiativen setzt sich dafür ein, dass neben den weiblichen Küken als Legehennen auch ihre Brüder als Masthähne aufgezogen werden. Finanziert wird das System über einen Mehrpreis der Eier von den Geschwister-Legehennen. Denn die Aufzucht der Hähne dauert länger und ist kostenintensiver, weil diese Legehennen-Rassen im Gegensatz zu Masthuhn-Rassen nur sehr langsam und wenig Fleisch ansetzen. Eier aus solchen Projekten kosten pro Ei vier bis fünf Cent mehr als vergleichbare Eier aus herkömmlicher Produktion.

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NABU-Förderpreis für zehn Bio-Betriebe

Insgesamt zehn Bio-Betriebe erhielten auf der virtuellen Biofach letzte Woche den Förderpreis für Umstellung auf Ökolandbau. Die Betriebe wurden dafür ausgezeichnet, vorbildlich den gesamten Betrieb auf Ökolandbau umgestellt zu haben und mit dem Preis „Gemeinsam Boden gut machen“ vom NABU belohnt.

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