Neues Förderprogramm für Stallumbau für mehr Tierwohl in der Sauenhaltung

Letzten Freitag haben Bundesländer eine Verbesserung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die nötigen Maßnahmen mit 300 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm, damit die Ställe schneller umgebaut werden können. Es ist eine flächendeckende Änderung der Haltung geplant, um so besseren Tierschutz garantieren zu können.

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Gegen Tiktok-Trend– Bitte keine Kühe erschrecken

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband informiert über den erschreckenden Tiktok-Trend, Weiden unerlaubt zu betreten und Kühe zu erschrecken. Schreiend und mit den Armen um sich wedelnd laufen Verrückte auf die Kühe zu und erschrecken diese und bringen sich selbst sinnlos in Gefahr. Und das alles nur, um sich dabei filmen zu lassen und ein paar Zuschauer auf Tiktok zu bekommen. Der Hashtag #kulikitaka ist Tierverachtend und respektlos.

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Slow Food zum Weltmilchtag – Landkarte als Wegweiser zu guter Milch

Am ersten Juni ist Weltmilchtag. Dies nimmt Slow Food Deutschland zum Anlass, eine Deutschlandkarte vorzustellen, die Höfe mit frischer und meist naturbelassener Milch und traditionell hergestellten Produkten aufführt. Verbraucher, welche Milch höchster Qualität schätzen, sollten genau diese Betriebe unterstützen. Zudem hilft der Kauf beim lokalen Produzenten die Umwelt- und Klimabilanz positiv zu beeinflussen.
Denn Milch ist nicht gleich Milch. Die unterschiedlichen Herstellungs- und Weiterverarbeitungstechniken entscheiden darüber, ob und wie frisch sie wirklich ist und wie sie schmeckt. Die Art der Erzeugung wirkt sich außerdem höchst unterschiedlich auf Tierwohl, Umwelt und Klima aus.

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Die Verbraucher Initiative veröffentlicht die Studie „Tierwohl in Kantinen bringen“

In der Studie der Verbraucher Initiative e.V. wurde untersucht, wie das Thema Tierwohl in Kantinen behandelt wird. Nun ist die Studie online verfügbar, aus welcher die wichtigsten Erkenntnisse zu entnehmen sind und Handlungsempfehlungen für Großküchen im Umgang mit Lebensmitteln wie tierfreundliche produziertem Fleisch, Milch sowie Eiern gegeben werden. In betrieblichen Gastronomiebetrieben werden in Nicht-Pandemie-Zeiten täglich Millionen von Gästen verpflegt.

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Slow Food zum Weltbienentag – Gravierendes Ausmaß des Bienen- und Insektensterbens

Bienen und andere Bestäuber sind zentrale Mitarbeiter bei unserer Lebensmittelproduktion, für die Umwelt sowie für die Biodiversität. Slow Food kämpft für einen politischen Richtungswechsel im Bienen- und Insektenschutz. Daher lädt Slow Food zu einer eigenen Online-Honigsprechstunde ein, bei welcher die Teilnehmer direkte Information von Demeter-Imkermeistern zur Honigherstellung und artgerechter Bienenhaltung erhalten können, sowie viele wissenswerte Details rund um Bienen und Honig erfahren werden.

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Beschluss aus Brüssel – Fischereibetriebe erhalten während der Corona-Pandemie europäische Hilfen

Flexible Hilfen für die Fischerei und Aquakulturbetriebe soll eine Änderung der Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds bringen. So können jetzt auch Betriebe unterstützt werden, die aufgrund der COVID 19-Pandemie vorübergehend ihren Betrieb einstellen müssen.
Ausdrücklich begrüßt Bundesfischereiministerin Julia Klöckner diese Entscheidung: „Die Küstenfischerei hat bei uns eine lange Tradition, ist in den Regionen fest verankert. Viele Familien leben von diesem Handwerk. Sie wollen wir unterstützen, die Auswirkungen der Pandemie abpuffern, Existenzen sichern. Es ist daher gut und wichtig, dass die Betriebe nun Fördermittel als Überbrückungshilfe für Zeiten in Anspruch nehmen können, in denen sie Corona-bedingt nicht auslaufen können. Auch im Bereich der Aquakultur sowie der Binnenfischerei ist das möglich.“

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Der Rhabarber wird geerntet! – Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer berichtet

Bereits seit Anfang März wird Rhabarber in den Gewächshäusern geerntet. Nun hat auch schon im Freiland die Ernte begonnen. Die Verbraucher werden noch bis zum 24. Juni, dem Johannistag, die sauren Stangen täglich frisch im gut sortierten Gemüsehandel finden können. Ab Ende Juni müssen sich die Pflanzen auf die nächstjährige Ernte vorbereiten. Sie müssen Kraft sammeln und möglichst viele Reservestoffe im Herbst in den Wurzelstock einlagern.
Rhabarber ist ein Gemüse aus der Familie der Knöterichgewächse. Auch wenn Rhabarber wie eine Obstart verwendet wird, handelt es sich um ein Gemüse. Denn die fleischigen Blattstiele werden verzehrt. Dabei ist das Rheinland bundesweit die wichtigste Anbauregion für das saure Gemüse.
In den kommenden Wochen bieten sich viele Verwendungsmöglichkeiten für Rhabarber an: Kuchen und Torten, Desserts oder auch herzhaft als Chutney. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Nutzung als Saft. Denn eine Rhabarberschorle löscht den Durst und ist darüber hinaus auch gesund. Klassisch wird Rhabarber mit Erdbeeren zu einer Konfitüre verarbeitet.
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„Clever Ackern“ in Zeiten der Coronakrise: Unternehmen vermittelt Erntehelfer an existenzbedrohte Bauern

Das Flugportal Flyla launcht am 21. März 2020 ein neuartiges Portal um Existenzen zu retten und in Zeiten der Coronakrise Gutes zu tun. Eigentlich ist Flyla ein Flugportal, das ausschließlich klimakompensierte Flüge anbietet. Die Gründer des Unternehmens, Fabian Höhne und Frederic Lapatschek, haben sich aufgrund der aktuellen Lage dazu entschlossen „Clever Ackern“ zu gründen: Ein Portal, das Jobsuchende und Bauern zusammenbringt, um sie bei der Ernte zu unterstützen.
Das Coronavirus ist mittlerweile allgegenwärtig. Auch in der Landwirtschaft spitzt sich die Lage zu: Saisonarbeiter, die normalerweise um diese Zeit aus anderen Ländern einreisen, werden in diesem Jahr sehr wahrscheinlich ausbleiben. Es fehlen rund 300.000 Saisonarbeitskräfte, die in Deutschland Spargel und Erdbeeren ernten sowie neue Gemüsesetzlinge pflanzen. Diese Prognose kann für die Betriebe, die jährlich rund 700 Millionen Euro umsetzten, existenzbedrohend sein. Der Zeitfaktor bringt aktuell viele Bauern dazu, die transparenten Folien von den Spargelfeldern zu nehmen um die Temperaturen zu bremsen und so das Wachstum hinauszuzögern. Trotzdem beginnt die Erntezeit schneller als ihnen aktuell lieb ist.
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Der NABU informiert – Zehn-Punkte-Plan für konkrete Verbesserungen beim Natur- und Klimaschutz

Der NABU berichtet über scharfe Kritik vonseiten der Wissenschaft an den Plänen der EU für ihre künftige Agrarpolitik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen einen am heutigen Montag in der Fachzeitschrift „People and Nature“ veröffentlichten Appell. Darin fordern 21 führende Forscherinnen und Forscher aus Ökologie, Ökonomie und Agrarwissenschaften, dass die EU-Agrarpolitik (GAP) das Artensterben, die Klimakrise und die Verschlechterung der Böden nicht länger befeuern darf.
Zur Lösung der Umweltprobleme in der Agrarlandschaft legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Zehn-Punkte-Plan vor: naturschädliche Subventionen sollen gestrichen und umweltfreundliche Praktiken besser honoriert werden. Mindestens zehn Prozent der Agrarfläche sollen zudem als Rückzugs- und Lebensraum für Tiere und Pflanzen dienen – wie es bis 2008 der Fall war.
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist brisant: Denn aktuell verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027. Dessen größter Einzelposten ist der Agrarhaushalt.
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Bundespreis Ökolandbau vom SoLaWi geht an Schinkeler Höfe

Auf der Preisverleihung „Bundespreis Ökolandbau“ auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin hat der Verbund Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Schinkeler Höfe die begehrte Auszeichnung erhalten. Die Schinkeler Höfe aus der Nähe von Kiel überzeugten die Jury in der Kategorie „Erzeugung und Verarbeitung und/oder Vermarktung“.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Solawi, in der gleich vier Bioland Betriebe aktiv sind. Es ist so wichtig, dass zwischen Verbrauchern und Bauern solche engen Verbindungen entstehen können und auch wirtschaftlich gelebt werden. Hier wird einmal mehr Pionierarbeit geleistet und in der Praxis gezeigt, wie die Zukunft der Landwirtschaft eigenverantwortlich gestaltet werden kann. Auch die Jury hat den Wert erkannt und nun das Engagement mit dem Bundespreis Ökolandbau honoriert“, so Jan Plagge, Präsident Bioland e.V.
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