Die Klimabilanz von Lebensmitteln hängt oft von Verpackung und Transport ab

Eine neue Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) gibt Aufschluss über den ökologischen Fußabdruck von 200 Gerichten und Lebensmitteln, die im Alltag vorkommen. Dabei kam heraus, dass es nicht so sehr von der Frucht (wie zum Beispiel einem Apfel oder einer Ananas) abhängt, wer besser für Klima und Umwelt ist. Eine viel wichtigere Rolle spielen den Produktionsbedingungen. Ein Blick auf den Klimaeffekt, den Lebensmittel mit sich bringen, erschließt aber oft nicht die ganze Wahrheit.

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Fleischkonsum in Deutschland nimmt weiterhin leicht ab

Eine neue Forsa-Befragung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zeigt, dass 26 Prozent der Befragten täglich Fleisch oder Wurst essen. Im Jahr 2015 waren das noch 34 Prozent. Ein Grund dafür ist offensichtlich, dass immer mehr Männer nun auch weniger Fleisch zu sich nehmen. In dieser Gruppe sank der Anteil von 39 Prozent im Jahr 2019 auf nun 32 Prozent. Bei den Frauen sind es 20 Prozent.

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Nachhaltig aus der Corona-Krise – Aufruf zur Online-Konsultation für Forschende aller Fachrichtungen

Dieser Aufruf kommt von der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, kurz wpn2030. Prof. Patrizia Nanz, Co-Vorsitzende der wpn2030 weist auf die Wichtigkeit, nicht nur Einzelwege – wie zum Beispiel für die Wirtschaft – aus der Corona-Krise zu finden, sondern umfassende, komplexe Lösungen zu suchen, um nachhaltig aus der Pandemie zu kommen. Deshalb fordert sie insbesondere die Wissenschaft auf, sich zu beteiligen und das verteilte Wissen zusammenzufügen. Bis zum zehnten Juni können Beitrage eingereicht werden und fließen dann in ein Empfehlungspaket an die die Bundesregierung ein.

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BürgerInnen werden zur Teilnahme an „Deutschlands Biotonnen-Versprechen“ aufgerufen

Aktion Biotonne Deutschland lädt zur Online zur Nutzung von Biotonnen auf. Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, NABU, Einzelhandel, Abfallwirtschaftsverbände und 145 Kommunen und Landkreisen rufen online zur Teilnahme „Deutschlands Biotonnen-Versprechen“ auf. Zuviel Bioabfall landet jährlich in der grauen Restmülltonne und produziert unsinnige Emissionen. Die bundesweite Initiative will dies nun ändern. BürgerInnen, welche noch keine Biotonne im Einsatz haben sollen zum Umdenken gebracht werden.
Unter www.aktion-biotonne-deutschland.de soll das Versprechen unterzeichnet werden: „Auch ich werfe meine Bioabfälle in die Biotonne…für mehr Klima- und Umweltschutz!“

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Die Verbraucher Initiative veröffentlicht die Studie „Tierwohl in Kantinen bringen“

In der Studie der Verbraucher Initiative e.V. wurde untersucht, wie das Thema Tierwohl in Kantinen behandelt wird. Nun ist die Studie online verfügbar, aus welcher die wichtigsten Erkenntnisse zu entnehmen sind und Handlungsempfehlungen für Großküchen im Umgang mit Lebensmitteln wie tierfreundliche produziertem Fleisch, Milch sowie Eiern gegeben werden. In betrieblichen Gastronomiebetrieben werden in Nicht-Pandemie-Zeiten täglich Millionen von Gästen verpflegt.

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Slow Food zum Weltbienentag – Gravierendes Ausmaß des Bienen- und Insektensterbens

Bienen und andere Bestäuber sind zentrale Mitarbeiter bei unserer Lebensmittelproduktion, für die Umwelt sowie für die Biodiversität. Slow Food kämpft für einen politischen Richtungswechsel im Bienen- und Insektenschutz. Daher lädt Slow Food zu einer eigenen Online-Honigsprechstunde ein, bei welcher die Teilnehmer direkte Information von Demeter-Imkermeistern zur Honigherstellung und artgerechter Bienenhaltung erhalten können, sowie viele wissenswerte Details rund um Bienen und Honig erfahren werden.

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Rhöner Wurstmarkt – Statt Schlemmermarkt in Ostheim jetzt virtuell

Das traditionell im Oktober stattfindende Festival rund um Hausmacher Wurst und Schinken wird in diesem Jahr virtuell stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich die Ostheimer eine Online-Alternative des Schlemmerfestivals ausgedacht. Nach langen Diskussionen hat sich das Organisationskomitee entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr in einer anderen Form stattfinden zu lassen.

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Studierende gründen die regionale Grundversorgerkiste Himmel un Ääd

Regionalwert-Produkte in Köln und Bonn – Die Idee für Himmel un Ääd wurde von sechs Alanus Studierenden entwickelt. Das Projekt kümmert sich in der Corona-Krise um die Gastronomen und helfen Mensch, die in Quarantäne sind oder aus dem Home-Office arbeiten bei der Versorgung. Einige der angebotenen Produkte kommen auch aus der Gastronomie, um so den Küchen etwas Arbeit zu geben. Zum Beispiel kommen aus dem Cassisu Garten Suppen, Soßen und Cookies. Bestellt werden kann bis Dienstag per E-Mail an info@regionalwert-rheinland.de. Und Freitags wird die Kiste dann direkt an die Haustür geliefert.

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Klimaschutz im Garten – Tipps der Verbraucher Initiative zum nachhaltigen Gärtnern

Wir haben es selbst erlebt: der April 2020 war der wärmste und trockenste April seit Anfang der Aufzeichnungen. Bei Land- und Forstwirten gehen jetzt schon alle Alarmglocken an – sie befürchten große Schäden und Verluste. Aber auch im heimischen Garten oder auf dem Balkon wird es problematisch. Wie der Hobby-Gärtner auch zum Klimaschutz beitragen kann, hat die Verbraucher Initiative in mehreren Punkten zusammengefasst.

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Beschluss aus Brüssel – Fischereibetriebe erhalten während der Corona-Pandemie europäische Hilfen

Flexible Hilfen für die Fischerei und Aquakulturbetriebe soll eine Änderung der Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds bringen. So können jetzt auch Betriebe unterstützt werden, die aufgrund der COVID 19-Pandemie vorübergehend ihren Betrieb einstellen müssen.
Ausdrücklich begrüßt Bundesfischereiministerin Julia Klöckner diese Entscheidung: „Die Küstenfischerei hat bei uns eine lange Tradition, ist in den Regionen fest verankert. Viele Familien leben von diesem Handwerk. Sie wollen wir unterstützen, die Auswirkungen der Pandemie abpuffern, Existenzen sichern. Es ist daher gut und wichtig, dass die Betriebe nun Fördermittel als Überbrückungshilfe für Zeiten in Anspruch nehmen können, in denen sie Corona-bedingt nicht auslaufen können. Auch im Bereich der Aquakultur sowie der Binnenfischerei ist das möglich.“

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