Keine Fremdarbeiter mehr für das Kerngeschäft in der Fleischverarbeitung.

Heute wurde im Bundeskabinett dem Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Arbeitsschutzmaßnahmen zugestimmt. So ist zum Beispiel vorgesehen, dass im Kerngeschäft der Fleischwirtschaft, also der Schlachtung und Zerlegung sowie der Fleischverarbeitung ab dem 1. Januar 2021 kein Fremdpersonal mehr beschäftigt werden kann. Damit sind Leih- und Werkvertragsarbeiter von Unterfirmen ausgeschlossen. Einzig kleinere Unternehmen bis zu 49 Arbeitnehmern dürfen diese weiterhin einsetzen. Desweiteren werden häufigere Besuche der Arbeitsschutzbehörden angeordnet.

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Diskussionen um die Lebensmittel-Ampel Nutri-Score

Foodwatch warnt immer wieder vor verwirrenden Verbraucherkennzeichnungen bei der Berechnung des Nutri-Score. So scheinen unausgewogene Produkte nach dem Wunsch der Lebensmittellobby besser bewertet werden sollen, wie zum Beispiel einige Zuckergetränke wie Fruchtsäfte. Insbesondere der Lebensmittelverband Deutschland scheint sich gemäß foodwatch mit nicht wissenschaftlichen Ideen negativ hervorzutun. Dies sollen Unterlagen des staatlichen Max-Rubner-Instituts (MRI) belegen, welche foodwatch veröffentlicht hat.

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Lassen Sie Ihr eigenes Obst zu Saft oder Most pressen – NABU Übersicht hilft

Auf der Webseite www.streuobst.de sind mittlerweile 350 mobile und stationäre Mostereien verzeichnet. Dies ist ein wunderbarer Service für alle, die das Obst aus dem eigenen Garten zu flüssigen Vorräten verarbeiten lassen wollen. Einfach auf der Liste nach einem Betrieb nach Postleitzahl suchen, mit der Ernte hinfahren und mit den gefüllten Flaschen nach Hause kommen. Davon profitieren nicht nur die privaten Gärten, sondern auch die Streuobstwiesen, die so bewirtschaftet und genutzt werden können.

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Zwergenwiese nimmt Foodwatch-Kritik an und reduziert Zucker

Nach der „Auszeichnung“ mit dem Goldenen Windbeutel von Foodwatch hat der Bioproduzent Zwergenwiese die Herausforderung angenommen, seine Kinderprodukte mit weniger Zucker anzureichern. Mehr als 35.000 Verbraucher haben in einer Abstimmung das Produkt Kinder-Tomatensauce als größte Verbraucher-Irreführung gewählt. Foodwatch hat in diesem Zuge die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner aufgefordert, auch im Europarat nach besserer Kennzeichnung der Produkte zu verhandeln.

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Neues Förderprogramm für Stallumbau für mehr Tierwohl in der Sauenhaltung

Letzten Freitag haben Bundesländer eine Verbesserung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die nötigen Maßnahmen mit 300 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm, damit die Ställe schneller umgebaut werden können. Es ist eine flächendeckende Änderung der Haltung geplant, um so besseren Tierschutz garantieren zu können.

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Gegen Tiktok-Trend– Bitte keine Kühe erschrecken

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband informiert über den erschreckenden Tiktok-Trend, Weiden unerlaubt zu betreten und Kühe zu erschrecken. Schreiend und mit den Armen um sich wedelnd laufen Verrückte auf die Kühe zu und erschrecken diese und bringen sich selbst sinnlos in Gefahr. Und das alles nur, um sich dabei filmen zu lassen und ein paar Zuschauer auf Tiktok zu bekommen. Der Hashtag #kulikitaka ist Tierverachtend und respektlos.

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Ist Bio-Mineralwasser reiner Nepp?

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat interessante Informationen zum Thema Bio-Mineralwasser zusammengestellt. Im Zuge des Bio-Trends bieten auch immer mehr Mineralbrunnen Bio-Marken an. Hier müssen die Hersteller bestimmt Regeln für Umweltschutz sowie für Nachhaltigkeit einhalten. So wird das Wasser oft teurer. Allerdings gibt Fälle, in welchen das Wasser aus der exakt gleichen Quelle stammt, wie das Standard-Wasser des Mineralbrunnens. Darüber informierte die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Webseite und fordert eine staatlich kontrollierte Bio-Beurteilung für Mineralwasser.

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Abenteuerurlaub im Garten – NABU gibt Tipps für große Entdeckungen

In diesen Zeiten bleiben viele Familien zuhause. Gute Tipps für die ganze Familie gibt die NABU Webseite. Dort gibt es Apps, die helfen, Wildbienen oder Schmetterlinge zu beobachten und Insekten sowie Gartenvögel zu bestimmen. Auch Bauanleitungen für Igelhäuser oder ein Insektenhotel geben der ganzen Familie eine sinnvolle Beschäftigung und ein tolles gemeinsames Erlebnis, auf welches alle stolz sein können. Desweiteren gibt es auf der NABU-Webseite Tipps für umweltfreundliches Grillen.

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DSGVO-Probleme bei der Gästeregistrierung in Gastwirtschaften

In elf Bundesländern besteht aktuell eine Registrierungspflicht für Gäste in der Gastronomie. Felix Schönfelder, Geschäftsführer der Socialwave GmbH weist auf Verstöße gegen die DSGVO hin. Oft seien die Daten frei einsehbar und es gäbe einen zu unbedachten Umgang mit den Adressen und Telefonnummern. Es sei meist kein Löschkonzept vorhanden und eine Schulung der Mitarbeiter läge auch nicht vor. Das Unternehmen, welches digitale Lösungen für die Gastronomie entwirft, rät zu digitalen Lösungen, um so eine bessere Sicherheit zu garantieren.

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Zum Welttag des Meeres – NABU fordert wirksamen Schutz der Meere

NABU-Geschäftsführer Leif Miller fordert auf, mehr als Standard-Schutzmaßnahmen anzustoßen, um wirklich nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Seiner Meinung nach müssen nicht nur spezielle Arten, sondern die komplette Natürlichkeit der Meere soll unter die Lupe genommen werden. Denn Fischerei sowie Schifffahrt aber auch die Offshore Windenergie gefährden das Ökosystem der Meere, konstatiert er. Hier sieht Leif Miller auch die Bundesregierung in der Verantwortung stehen.

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