Die besten Rezepte vom Atlantik bis zum Alentejo von Anais Delon Lugassy

Anais Delon Lugassy hatte sich vorgenommen, nicht einfach nur Rezepte zu sammeln, sondern auch wirklich die Inspiration von Portugal und seinen Rezepten zwischen Tradition und Moderne aufzuspüren und darzustellen. Sie hat dafür länger recherchiert und ist viel gereist. Dabei hat sie sich junge Talente, etablierte Köche, Produkte und Produzenten angeschaut. Auf ihren Exkursionen hat sie der Fotograf Nicolas Lobbestael begleitet. So ist es eher eine Reise nach Portugal geworden, als nur ein kleiner Ausflug in die Küche dieser Regionen.

Die besten Rezepte vom Atlantik bis zum Alentejo von Anais Delon Lugassy - Christian Verlag - Foto: Tutti i sensi
Die besten Rezepte vom Atlantik bis zum Alentejo von Anais Delon Lugassy – Christian Verlag – Foto: Tutti i sensi

Ihre Recherchearbeit begann in Paris auf der Ile de France, wo sie César de Sousa und sein Lokal kennenlernte, welcher sie in typische Rezepte Portugals einweihte wie die Caldo Verde Suppe oder kleine Bifana Sandwiches oder auch die köstlichen Oktopussalate. Von ihm hat sie die ersten Tipps für bestimmte Adresse in Lissabon bekommen. So entschied sie sich nach Lissabon zu reisen.

Dort hat die Autorin verschiedenste Restaurants mit ihren Spezialitäten sowie die Köchinnen und Köche kennengelernt. Es sind aber nicht nur Sterneköche und -köchinnen, sondern auch ganz kleine authentische Restaurants mit eigenen Besonderheiten und Rezepten. Auch Verarbeiter und Händler und Produzenten, so auch die Fischhändlerin Rosa, bekommen ihren Platz im Buch.

Deftige Speisen, aber auch viele süße Rezepte werden vorgestellt. Dies vor allem aber in wunderbaren Fotos des Fotografen Nicolas Lobbestael, in welchen er die Stimmung der Region einfing. Die Rezeptdarstellung ist nach den Restaurants oder Köchen aufgeteilt.

Die Fotos und die grafische Gestaltung sind eine Besonderheit des Buches. So sind die Rezepte jeweils mit einem bunten und typisch portugiesischen Motiv hinterlegt. Oft mit Fotos portugiesischer Kacheln oder auch von den Gerichten. Immer so eingefangen, dass die typische und authentische portugiesische Note zum Tragen kommt.

Interessant sind auch die Fotos aus der Fisch-Konservenfabrik, welche diese wunderschönen Fischkonserven mit den bunten Aufdrucken herstellt. Das ist die Conserveria de Lisboa.

Ein größerer Teil der Rezepte handelt von Fischgerichten. viel Gegrilltes aber auch Wurstwaren werden vorgestellt. Später gibt es einen kleinen Ausflug zum Thema Olivenöl, in welchem die verschiedenen Sorten vorgestellt werden. Stockfisch ist natürlich auch ein großes Thema. Und die Mousse au Chocolat mit Olivenöl ist etwas Besonderes.

Die Fotos der Personen hinter den Gerichten werden in Schwarzweiß gezeigt und sind ebenso sehr ausdrucksstark.

Ein weiteres Kapitel widmet sich den Spirituosen, dem Vinho Verde und dem Portwein sowie der Setubal-Halbinsel, auf welcher die Muskateller-Weine produziert werden.

Auch die Käsesorten der Region bekommen ihren Platz hier werden z.Bsp. die Sorten Quejo di Cabra Transmontano, Terriccho und Serra da Estrela vorgestellt.

Zusammengefasst: Ein Kochbuch, nach welchem man nicht nur kocht, sondern auch mit Sehnsucht an Portugal denkt und in Erinnerungen oder neuen Reiseplänen schwelgt.

Am Ende des Buches findet der Leser alle Adressen der Restaurants und der Einkaufsmöglichkeiten. Und als Zugabe gibt es noch einige andere Tipps, die keinen Platz im Buch gefunden haben.

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