Intuitives, natürliches Kochen – Kägi kocht aus dem AT Verlag

Richard Kägi ist Foodscout und vieles mehr, wie zum Beispiel war er früher Maschinenmechaniker und dann Clubbesitzer. Die Kooperation für die Rezepte-Plattform des Online Anbieters Globus und das stetig wachsende Publikum führte ihn dazu, dieses Buch zu schreiben. Urs Hintziger vom AT Verlag fragte ihn dann, ob er dieses Buch machen würde und er sagte gerne zu.

Kägi kocht Rezepte für mehr Geschmack. • Mit Geschichten und Küchentricks des Foodscouts Richard Kägi - Foto: AT Verlag
Kägi kocht Rezepte für mehr Geschmack. • Mit Geschichten und Küchentricks des Foodscouts Richard Kägi – Foto: AT Verlag

In der Einleitung spricht Richard Kägi von seiner Mutter, die mit wenig Geld versuchte, ihre Kinder satt zu machen, und dabei gerne die Spezialitäten aus ihrer Heimat Salzburg gekocht hat. Gerade die Einfachheit ihrer Küche prägt Richard Kägi.

Die Inhaltsbeschreibung verwirrt durch die unterschiedlichen Schriftgrößen erst einmal. Der Leser erkennt aber doch schnell, dass es eine Struktur gibt. Denn in großen Lettern sind die Hauptthemen aufgeschrieben und daneben findet man dann die Unterthemen mit den jeweiligen Seiten.

Im ersten Kapitel beschreibt Richard Kägi, welche Küchenutensilien nicht fehlen sollten. Angefangen vom Fleischthermometer bis hin zu einer Mandoline, einem Mörser oder auch einem Sparschäler etc. Dann geht er über zu den Basics, das sind Dinge, die man vorhalten und gut vorbereiten kann. Wie aromatisierte Butter und -Öle sowie diverse Spezialitäten.

Die Haptik des Buches ist durch das grobe Papier sehr natürlich. Auch die Fotos sind keine Hochglanzfotos. Alles ist etwas dunkel anmutend, der Richard Kägi kommt hier wirklich wie ein robuster, handanlegender Typ rüber. Hier wird uns keine Vorzeigeküche aus Edelstahl gezeigt, sondern man sieht im Hintergrund immer sehr schöne Döschen, Bücher, volle Regale.

Brühen und Fonds sind ihm auch sehr wichtig und werden detailliert beschrieben. Uns gefiel besonders gut, dass hier die Rezepte wie bei den Tutti i sensi Rezepten immer direkt mit der Zubereitungserklärung anfangen und später erst die Zutaten aufgelistet werden. So kann man sich erst einmal ein Bild machen, ob man sich das Rezept zutraut und bevor man mit dem Einkaufen durchstartet-

Es folgen die Kapitel Eingemachtes, Pasteten, Creme, Essenzen. Sauerteigbot. Pizzateig und Kartoffelpüree. Da er das Buch nach Zutaten aufteilt und nicht nach Menu-Reihenfolge, sind Rezepte für Süßspeisen direkt in diese Kapitel integriert. Ein besonderes Beispiel ist der Schokoladen-Tahini-Cake. Es folgt das Gemüse dran. Und viele italienische Zutaten werden vorgestellt, wie z.Bsp Mozzarella, Mascarpone oder Burrata, die in einer Pizza, aber auch in einem Panna Cotta verarbeitet werden.

Später geht er auf die Verarbeitung von Nüssen in verschiedenen Speisen ein: mit Rettich, Blumenkohl, Reis oder auch in einem Rhabarber-Kuchen.

Dann folgen Parmesan und Pecorino, natürlich in Verbindung mit Spaghetti. Aber auch mit Aceto Balsamico und Eiern.

Bei den Eiern folgen dann auch viele Süßpeisen, Kuchen. So zum Beispiel Schokoladenkuchen oder eine bombastische Pavlova.

Den Auberginen hat Richard Kägi eine eigene Rubrik zugedacht. Je nach Spezialität werden von ihm andere Auberginensorten ausgewählt.

In der Mitte des Buches gibt es einen Sonderteil mit Texten aus der NZZ am Sonntag.

Sardellen und Kapern folgen in unterschiedlicher Verwendung. Dann die Rezepte mit Schweinefleisch.

Es folgen Zitrusfrüchte, verarbeitet in Speisen von Linguine mit Spargel und Zitrone bis hin zur Zitronentarte.

Dann kommt die Rubrik „aus dem Wasser“: Ganze Fische aus der Pfanner oder dem Ofen sowie Oktopus werden von ihm verarbeitet.

Nun folgt der Geflügel-Teil der mit einem Chicken Bread Salad startet und mit dem Huhn aus dem Ofen endet.

In der Abteilung Rind zeigt Richard Kägi Rezepte mit Beeftartar und das perfekte Steak,

Danach folget die Abteilung Schwein mit primaRezepten wie z.Bsp. dem Berkhire Kotlett.

Das Buch endet mit einem Exkurs zum Thema „Gastgeber sein“. Hier beschreibt Richard Kägi, wie er die Speisen vorbereit und wann er einkaufen geht. Er kocht nämlich sehr gerne im Kreise seiner Familie und für große Gästerunden. Die Tipps sind sehr wertvoll.

Dann gibt es noch Cocktail-Rezepte für die Party, aber auch der Katercocktail. Maria Chiara Katerdrink mit Wodka, Tomaten und Salz, welchen man vor der Party vorbereiten sollte.

Zum Schluss kommen noch sehr schöne Bilder von Richard Kägi mit seiner Familie, wie immer sehr natürlich dargestellt. Das ist auch das Credo des Buches. Es handelt sich um intuitives, natürliches Kochbuch von jemandem, der mit großer Liebe und Respekt mit den Produkten umgeht.

Hier für 45 € direkt im AT Verlag bestellen.

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Täglich Frisch: Online-Magazin Tutti i sensi
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