Tipps von Braun anlässlich des Food Overshoot Days

Experten haben ausgerechnet, dass wir schon ab dem 23. Oktober bis Ende des Jahres nur noch mit den verschwendeten Lebensmitteln leben könnten. Diesen „Food Overshoot Day“ nimmt Braun zum Anlass, auf das Thema Nachhaltig und sorgfältigem Umgang mit Lebensmitteln hinzuweisen. In einem. Digitalen Panel kommen Fachleute zu Wort und diskutieren Fakten und klären auf. Denn in Deutschland landen pro Jahr achtzehn Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Müll.

Braun informiert zur besseren Verarbeitung von Lebensmitteln - Foto: Braun
Braun informiert zur besseren Verarbeitung von Lebensmitteln – Foto: Braun

Aus Karottengrün wird mit Hilfe des Braun MultiQuick 9 im Handumdrehen ein leckeres Pesto 
Hintergründe zum „Food Overshoot Day“

Der Lebensmittelverbrauch in Deutschland pro Jahr und Kopf beträgt 330 kg*. In Privathaushalten werden aber ganze 75 kg an Lebensmitteln pro Jahr und Kopf entsorgt**. Das heißt, es werden weitaus mehr Lebensmittel eingekauft, als verbraucht werden (durchschnittlich 22,7 %). Die Deutschen kaufen also innerhalb von 12 Monaten für 14 Monate Lebensmittel ein – oder umgekehrt: werfen Lebensmittel für mehr als zwei Monate weg. Jedes Jahr. Das geht nicht nur zu Lasten der Umwelt, sondern ist auch teuer: Laut einer Forsa Studie*** handelt es sich um ca. 235 Euro, die pro Person im Jahr für Lebensmittel ausgegeben, aber nie verspeist, sondern entsorgt werden. Valentin Thurn erklärt, warum Privathaushalte Teil dieses Problems sind:
„Gründe für die hohe Verschwendung von Lebensmitteln sind zum einen, dass immer mehr Menschen nicht mehr selbst kochen. Dies generiert Lebensmittelreste, die nicht mehr verwertet werden. Zum anderen werden einfach zu viele Lebensmittel eingekauft. Man sollte mehrmals die Woche frische Lebensmittel besorgen und den Kühlschrank regelmäßig auf Reste und Verderblichkeit checken.   
Frederic Goldkorn, Geschäftsführer der Querfeld GmbH, beleuchtet die Herausforderungen von Landwirtschaft und traditionellem Lebensmittelhandel: 
“Die landwirtschaftlichen Betriebe haben sich darauf eingestellt, dass weniger hübsche oder nicht der Norm entsprechend aussehende Lebensmittel vom Handel abgelehnt werden. Bis zu 30% jeder Ernte müssen nur aufgrund ihres Aussehens aussortiert werden. Insgesamt landen in Deutschland jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll – ein LKW pro Minute!”
Wie Konsument:innen „Food Waste“ vermeiden können
Um Konsument:innen dazu zu inspirieren nachhaltiger mit Lebensmitteln umzugehen, schloss sich Braun mit Sophia Hoffmann zusammen. Die Köchin, Autorin und Aktivistin gibt Tipps, wie Verbraucher:innen der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen können. Denn mit den passenden Küchenhelfern, wie Stab- und Standmixern, ist jeder in der Lage, das bestmögliche aus Obst und Gemüse herauszuholen – ganz egal ob die Zutaten krumm, zu klein, nicht mehr ganz frisch oder optisch nicht perfekt geraten sind. Das Geheimnis liegt in der Veränderung der Konsistenz, sagt Sophia Hoffmann:
„Die ganzheitliche Verwertung von Lebensmitteln spielt eine große Rolle, um Food Waste zu vermeiden. Ich spreche hier von Konsistenzveränderung, denn auch wenn das Wort sperrig klingt, darin steckt unheimlich viel Kreativität, denn mit einem simplen Stabmixer kann man der Verschwendung von Lebensmitteln den Kampf ansagen. Nicht mehr ganz frische Beeren werden zu einem köstlichen Püree, Melonenschale wird fix gewürfelt und dann sauer eingelegt, ein schrumpeliger Apfel wird fürs Müsli geraspelt.“
Hwa-Youl Kim, Brand Managerin von Braun ergänzt: 
„Anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Marke Braun, haben wir viel über gutes, das heißt auch langlebiges Design gesprochen und auf die Entwicklung der letzten hundert Jahre geschaut. Damit geht unweigerlich auch ein Blick in die Zukunft einher, deshalb möchten wir in diesem Jahr ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen. Mit Hilfe von Stabmixern, wie die meisten von uns sie in unseren Küchen haben, können Lebensmittel kreativ verarbeitet werden – ganz und selbst wenn sie nicht mehr ganz frisch aussehen. Damit sind wir alle in der Lage, Obst und Gemüse bewusster zu konsumieren und einen kleinen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft zu gehen.“
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