Warum Eis nicht gleich Eis ist.

Eis gehört einfach zum Sommer dazu. Doch die wenigsten Verbraucher kennen die Unterschiede zwischen einfachen Eis und Eiscreme. Denn eine Eiscreme enthält außer Milch oder Sahne auch mindestens zehn Prozent Milchfett. Bei der alleinigen Kennzeichnung mit “Eis”, sind auch einfache Pflanzenfette im Spiel, wie Kokosfett oder Palmfett. Somit ist zum Beispiel “Vanilleeiscreme” ein hochwertigeres Produkt als “Vanilleeis”. Unterschiede gibt es auch bei den Aromen.

Eiscreme - Foto: Verbraucherzentrale NRW
Eiscreme – Foto: Verbraucherzentrale NRW

Ein Vanilleeis darf zudem nur natürliches Vanillearoma oder Vanilleextrakt enthalten, das aus der Vanille hergestellt wird, z.B. extrahiert oder destilliert. „Eis mit Vanillegeschmack“ enthält dagegen meist künstlich hergestelltes Vanillin oder natürliches Aroma, das mit Hilfe von Bakterien, Pilzen oder Hefen aus natürlichen Grundstoffen wie z.B. Sägespänen hergestellt werden kann. Auch die typischen kleinen schwarzen Punkte sind noch kein Hinweis auf besondere Qualität. Sie stammen meist aus extrahierten Vanilleschoten, denen der geschmacksgebende Vanilleextrakt entzogen wurde.

Mehr zur Qualität von Speiseeis:
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/qualitaet-von-speiseeis-ist-in-der-eisdiele-oft-schwer-zu-erkennen-17340

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Täglich Frisch: Online-Magazin Tutti i sensi
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