Weniger Pflanzenschutzmittel im Einsatz

Der Jahresbericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zeigt, dass auch im Jahr 2019 weniger Pflanzenschutzmittel verwendet wurden. Dieser wurde von Bundesministerin Julia Klöckner und dem BVL-Präsident Friedel Cramer vorgestellt.
Gemäß Bundesministerin Julia Klöckner ist das Ziel, den Einsatz dieser Mittel weiter zu reduzieren aber auch gleichzeitig gute Ernten sicherzustellen. So wird von dem Ministerium die Forschung für nicht-chemische Alternativen stark gefördert. Auch die Präzisionslandwirtschaft soll weiterentwickelt werden, um genauer arbeiten zu können.

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Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 – Corona-Krise als Signal für die Zukunft begreifen

Der wpn2030 empfiehlt der Bundesregierung, die Corona-Krise für einen Neustart in Richtung Nachhaltigkeit nutzen und vorhandene politische Strukturen für Nachhaltigkeit deutlich zu stärken. Die Vorsitzende des Wissenschaftler-Verbundes, Prof. Daniela Jacob, betont, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeit in allen Bereichen des öffentlichen Lebens der Gesellschaft hilft, widerstandsfähiger zu machen. Mit einem Impulspapier gibt die wpn2030 der Bundesregierung Empfehlungen zur Stärkung der Nachhaltigkeitspolitik in Deutschland zur Verfügung.

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Nachhaltigkeitsprojekt bei illycaffé

Illycaffé hat Großes vor: Das Unternehmen plant bis 2033 komplett klimaneutral zu arbeiten. Im ersten Schritt soll der Kunststoffverbrauch um 175 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Dieses ehrgeizige Ziel soll demonstrieren, dass ein Unternehmen dem Wettbewerb als auch den eigenen ökologischen und nachhaltigen Zielen gleichzeitig gerecht werden kann. Produktionsprozesse als auch der Umgang mit den Ausgangsprodukten sollen mithilfe von neuester Technologie und Forschung zu nachhaltigen Produkten führen. Der Hashtag #onemakesthedifference soll das Markenzeichen werden und auf die neue Marschrichtung des Unternehmens hinweisen.

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Keine Fremdarbeiter mehr für das Kerngeschäft in der Fleischverarbeitung.

Heute wurde im Bundeskabinett dem Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Arbeitsschutzmaßnahmen zugestimmt. So ist zum Beispiel vorgesehen, dass im Kerngeschäft der Fleischwirtschaft, also der Schlachtung und Zerlegung sowie der Fleischverarbeitung ab dem 1. Januar 2021 kein Fremdpersonal mehr beschäftigt werden kann. Damit sind Leih- und Werkvertragsarbeiter von Unterfirmen ausgeschlossen. Einzig kleinere Unternehmen bis zu 49 Arbeitnehmern dürfen diese weiterhin einsetzen. Desweiteren werden häufigere Besuche der Arbeitsschutzbehörden angeordnet.

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Diskussionen um die Lebensmittel-Ampel Nutri-Score

Foodwatch warnt immer wieder vor verwirrenden Verbraucherkennzeichnungen bei der Berechnung des Nutri-Score. So scheinen unausgewogene Produkte nach dem Wunsch der Lebensmittellobby besser bewertet werden sollen, wie zum Beispiel einige Zuckergetränke wie Fruchtsäfte. Insbesondere der Lebensmittelverband Deutschland scheint sich gemäß foodwatch mit nicht wissenschaftlichen Ideen negativ hervorzutun. Dies sollen Unterlagen des staatlichen Max-Rubner-Instituts (MRI) belegen, welche foodwatch veröffentlicht hat.

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Lassen Sie Ihr eigenes Obst zu Saft oder Most pressen – NABU Übersicht hilft

Auf der Webseite www.streuobst.de sind mittlerweile 350 mobile und stationäre Mostereien verzeichnet. Dies ist ein wunderbarer Service für alle, die das Obst aus dem eigenen Garten zu flüssigen Vorräten verarbeiten lassen wollen. Einfach auf der Liste nach einem Betrieb nach Postleitzahl suchen, mit der Ernte hinfahren und mit den gefüllten Flaschen nach Hause kommen. Davon profitieren nicht nur die privaten Gärten, sondern auch die Streuobstwiesen, die so bewirtschaftet und genutzt werden können.

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Zwergenwiese nimmt Foodwatch-Kritik an und reduziert Zucker

Nach der „Auszeichnung“ mit dem Goldenen Windbeutel von Foodwatch hat der Bioproduzent Zwergenwiese die Herausforderung angenommen, seine Kinderprodukte mit weniger Zucker anzureichern. Mehr als 35.000 Verbraucher haben in einer Abstimmung das Produkt Kinder-Tomatensauce als größte Verbraucher-Irreführung gewählt. Foodwatch hat in diesem Zuge die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner aufgefordert, auch im Europarat nach besserer Kennzeichnung der Produkte zu verhandeln.

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Neues Förderprogramm für Stallumbau für mehr Tierwohl in der Sauenhaltung

Letzten Freitag haben Bundesländer eine Verbesserung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verabschiedet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt die nötigen Maßnahmen mit 300 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm, damit die Ställe schneller umgebaut werden können. Es ist eine flächendeckende Änderung der Haltung geplant, um so besseren Tierschutz garantieren zu können.

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Gegen Tiktok-Trend– Bitte keine Kühe erschrecken

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband informiert über den erschreckenden Tiktok-Trend, Weiden unerlaubt zu betreten und Kühe zu erschrecken. Schreiend und mit den Armen um sich wedelnd laufen Verrückte auf die Kühe zu und erschrecken diese und bringen sich selbst sinnlos in Gefahr. Und das alles nur, um sich dabei filmen zu lassen und ein paar Zuschauer auf Tiktok zu bekommen. Der Hashtag #kulikitaka ist Tierverachtend und respektlos.

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Ist Bio-Mineralwasser reiner Nepp?

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat interessante Informationen zum Thema Bio-Mineralwasser zusammengestellt. Im Zuge des Bio-Trends bieten auch immer mehr Mineralbrunnen Bio-Marken an. Hier müssen die Hersteller bestimmt Regeln für Umweltschutz sowie für Nachhaltigkeit einhalten. So wird das Wasser oft teurer. Allerdings gibt Fälle, in welchen das Wasser aus der exakt gleichen Quelle stammt, wie das Standard-Wasser des Mineralbrunnens. Darüber informierte die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Webseite und fordert eine staatlich kontrollierte Bio-Beurteilung für Mineralwasser.

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