Nabu drängt – Insektenschutzpaket soll so schnell wie möglich aktiviert werden

Mit einem erneuten Appell drängt der NABU Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause das Insektenschutzpaket zu verabschieden. Denn eigentlich sollte es am letzten Freitag verabschiedet werden, doch die CDU/CSU hat es laut NABU blockiert. So konnte heute lediglich der Beschluss zur PfSchAnwVO vorgesehen werden. Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PfSchAnwVO) bildet gemeinsam mit dem Insektenschutzgesetz (ISG) das Insektenschutzpaket der Bundesregierung und soll den Insektenschwund und die Biodiversitätskrise bremsen.

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NABU-Förderpreis für zehn Bio-Betriebe

Insgesamt zehn Bio-Betriebe erhielten auf der virtuellen Biofach letzte Woche den Förderpreis für Umstellung auf Ökolandbau. Die Betriebe wurden dafür ausgezeichnet, vorbildlich den gesamten Betrieb auf Ökolandbau umgestellt zu haben und mit dem Preis „Gemeinsam Boden gut machen“ vom NABU belohnt.

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Das neue Insektenschutzpaket – NABU Kommentar

Das neue Insektenschutzpaket wurde im Bundeskabinett verabschiedet und gibt neue Hoffnung, Artensterben und Biodiversitätsverlust zu stoppen. Dieses Paket besteht aus zwei Bestandteilen, nämlich dem Insektenschutzgesetz (ISG) des Bundesumweltministeriums und der Pflanzenschutzanwendungsverordnung (PfSchAnwV) aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Es regelt den Verzicht auf den Unkrautvernichter Glyphosat bis 2024 sowie eine Einschränkung von Herbiziden und Insektiziden in bestimmten Schutzgebieten und in der Nähe von Gewässern.

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NABU – Meeresschutz in Europa funktioniert nicht

Der Europäische Rechnungshof hat letzte Woche seinen Sonderbericht zur Meeresumwelt bekannt gegeben. Darin steht, dass die Meeresschutzziele nicht erreicht wurden und dass mehr Engagement sowie Geld zum Schutz von Nöten sind. Als „Schatzkammer“ der Meere werden darin die Meeresschutzgebiete bezeichnet.

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Lassen Sie Ihr eigenes Obst zu Saft oder Most pressen – NABU Übersicht hilft

Auf der Webseite www.streuobst.de sind mittlerweile 350 mobile und stationäre Mostereien verzeichnet. Dies ist ein wunderbarer Service für alle, die das Obst aus dem eigenen Garten zu flüssigen Vorräten verarbeiten lassen wollen. Einfach auf der Liste nach einem Betrieb nach Postleitzahl suchen, mit der Ernte hinfahren und mit den gefüllten Flaschen nach Hause kommen. Davon profitieren nicht nur die privaten Gärten, sondern auch die Streuobstwiesen, die so bewirtschaftet und genutzt werden können.

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Abenteuerurlaub im Garten – NABU gibt Tipps für große Entdeckungen

In diesen Zeiten bleiben viele Familien zuhause. Gute Tipps für die ganze Familie gibt die NABU Webseite. Dort gibt es Apps, die helfen, Wildbienen oder Schmetterlinge zu beobachten und Insekten sowie Gartenvögel zu bestimmen. Auch Bauanleitungen für Igelhäuser oder ein Insektenhotel geben der ganzen Familie eine sinnvolle Beschäftigung und ein tolles gemeinsames Erlebnis, auf welches alle stolz sein können. Desweiteren gibt es auf der NABU-Webseite Tipps für umweltfreundliches Grillen.

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Mit dem NABU den Frühling erleben – trotz Corona

Nutzen Sie doch in dieser Zeit www.NABU.de. Dort befinden sich zahlreiche digitale Angebote, um die heimische Natur kennen zu lernen.
Der Frühling ist da, doch leider macht die Corona-Pandemie viele gewohnte Freizeitaktivitäten zurzeit unmöglich. Der NABU gibt darum Tipps, wie man die Natur erleben kann, ohne sich und andere der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.
„Am besten ist es natürlich die Natur direkt zu erleben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Spaziergänge im Wald stärken das Immunsystem und heben die Stimmung, sollten allerdings zurzeit ausschließlich allein oder mit den eigenen Kindern gemacht werden.“
Die Natur im Frühling kann aber auch digital entdeckt werden – ganz ohne die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Der NABU bietet dafür zahlreiche kostenfreie Angebote auf seinen Internetseiten. So kann man spielerisch die häufigsten Gartenvögel kennenlernen oder mit dem Insektentrainer Tagpfauenauge, Florfliege, Holzbiene und Co. bestimmen. Mit der NABU-Vogeluhr erfahren Naturfreundinnen und -freunde, welcher Vogel morgens wann zu hören ist – und kann sein neues Wissen gleich auf dem eigenen Balkon oder am Fenster überprüfen.
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Der NABU informiert – Zehn-Punkte-Plan für konkrete Verbesserungen beim Natur- und Klimaschutz

Der NABU berichtet über scharfe Kritik vonseiten der Wissenschaft an den Plänen der EU für ihre künftige Agrarpolitik: Mehr als 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen einen am heutigen Montag in der Fachzeitschrift „People and Nature“ veröffentlichten Appell. Darin fordern 21 führende Forscherinnen und Forscher aus Ökologie, Ökonomie und Agrarwissenschaften, dass die EU-Agrarpolitik (GAP) das Artensterben, die Klimakrise und die Verschlechterung der Böden nicht länger befeuern darf.
Zur Lösung der Umweltprobleme in der Agrarlandschaft legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Zehn-Punkte-Plan vor: naturschädliche Subventionen sollen gestrichen und umweltfreundliche Praktiken besser honoriert werden. Mindestens zehn Prozent der Agrarfläche sollen zudem als Rückzugs- und Lebensraum für Tiere und Pflanzen dienen – wie es bis 2008 der Fall war.
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist brisant: Denn aktuell verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs den Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027. Dessen größter Einzelposten ist der Agrarhaushalt.
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NABU ruft zum Küstenputztag auf – Am 21. September ist wieder International Coastal Cleanup Day

Am 21. September treffen sich weltweit Freiwillige, um ein Zeichen für den Meeres- und Gewässerschutz zu setzen. Am seit 33 Jahren stattfindenden International Coastal Cleanup Day (ICCD) reinigen auch wieder zahlreiche Aktive von NABU und NAJU deutschlandweit von Mitte September bis Anfang Oktober Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee, ebenso Ufer von Seen und Flüssen von gefährlichen Abfällen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 2.904 kg Müll zusammen.
„Mit unseren Sammelaktionen leisten die vielen ehrenamtlichen Naturschützer des NABU einen wertvollen Beitrag. Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung, die der Vermüllung der Meere den Kampf angesagt hat“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen Jahr für Jahr weltweit vom Land ins Meer. Millionen Tiere sterben einen qualvollen Tod, wenn sie Tüten, Verpackungen oder Feuerzeuge mit ihrer natürlichen Nahrung verwechseln oder sich am Müll strangulieren. Und längst ist das Problem auch in Deutschland angekommen, an den Stränden der Nordsee liegen durchschnittlich 389 Müllteile pro 100 Meter, an der Ostsee sind es rund 70.
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NABU veröffentlicht neue Studie zur Müllverbrennung

Deutschland verbrennt zu viele Abfälle, die eigentlich gut recycelt werden könnten. Das sind die Erkenntnisse einer neuen Studie des Öko-Instituts und Alwast Consulting im Auftrag des NABU, die am heutigen Mittwochabend in Berlin vorgestellt wird.
Würden wir unsere Abfallgesetze vollständig umsetzen, Müll konsequent trennen und geltende Recyclingquoten einhalten, müssten wir anstatt aktuell über 26 Millionen Tonnen nur noch 21 Millionen Tonnen Abfälle jährlich verbrennen. Von einem Entsorgungsnotstand, von dem aktuell häufig zu hören ist, wäre dann keine Rede mehr. Über ein Fünftel der derzeitigen Verbrennungskapazitäten deutscher Müllöfen könnte so reduziert werden. Im ehrgeizigsten Szenario der Studie sinken die Abfälle zur Verbrennung sogar um mehr als ein Drittel auf 17 Millionen Tonnen. Die Kreislaufwirtschaft kann somit ihren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten, wenn die Müllverbrennung eine kleinere Rolle spielt als bisher. Vor allem wird immer noch zu viel Bioabfall verbrannt, statt diesen für die Strom- und Wärmegewinnung zu nutzen.
„In Deutschland haben wir ein riesiges ungenutztes Recyclingpotenzial, das wir ohne gravierende Gesetzesänderungen heben könnten. Dafür brauchen wir aber mehr Kommunen, welche die Biotonne für alle Haushalte einführen und mehr Kreise, die den Gewerbetreibenden bei der Mülltrennung genauer auf die Finger schauen. Außerdem darf die Verbrennung von Plastikabfällen, also von fossilen Energieträgern, nicht länger steuerfrei bleiben. Das sollte auch im geplanten Klimaschutzgesetz festgeschrieben werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
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