Gedanken zur Weltnaturkonferenz

Vom siebten bis neunten Dezember findet die Weltnaturkonferenz in Montreal statt. BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF äußern vorab ihre Erwartungen an die Konferenz. Naturschutz im Einklang mit Maßnahmen in Industrie und Wirtschaft werden gefordert. In einer Pressekonferenz haben die Sprecher der Verbände ihre Forderungen formuliert.

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NABU fordert mehr Biodiversität

Das Artensterben ist weltweit eine große Gefahr. Dazu hat der NABU ein Grundsatzprogramm „Artenvielfalt“ für Deutschland formuliert. Denn die Vielfalt von Pflanzen und Lebewesen sei Grundlage unseres Lebens und funktionierender Wirtschaftssysteme, so NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. Biodiversität steht somit im Fokus des Programms, welches pünktlich zur Welt-Artenschutzkonferenz in Panama veröffentlicht wurde.

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Nicht das Wildschwein verdammen …

Der NABU macht noch einmal darauf aufmerksam, dass zu Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ganz andere Lösungsansätze wichtig sind. Immer wird die Verbreitung auf die Wege des Wildschweins zurückgeführt, statt dessen seien basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen bessere Hygiene-Konzepte wichtig. Auch kritisiert der NABU die Eingrenzung und Durchtrennung von Wildwegen und die vermehrte Jagd.

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Nabu kritisiert Zerstörung von Landwirtschaftlichen Flächen

Biodiversitätsverlust und Klimakrise können nicht gestoppt werden, wenn weiterhin täglich 54 Hektar Bodenfläche für Wohnungsbau und Straßen zerstört werden. So informiert der Naturschutzbund NABU. Umgerechnet sei dies eine Fläche von der Größe der Stadt Nürnberg. Gemäß NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller ist nach wie vor kein echter Trend-Wechsel in Sicht.

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Sieben Jahre “Gemeinsam Boden gut machen”

Am Samstag feierte das NABU-Projekt sein siebenjähriges Bestehen. Auf dem Alnatura Campus wurde Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir die gemeinsame Schirmherrschaft übertragen. Das Projekt fördert die Umstellung von konventionellen landwirtschaftlichen Betrieben auf Ökolandbau. Zwölf Betriebe haben dabei für ihren erfolgreiche Übergang in die neue Produktionsmethode eine Auszeichnung bekommen.

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22. Mai – Tag der biologischen Vielfalt

Mehr als eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Diese Zahlen des Weltbiodiversitätsrats aus dem Jahre 2019 sind erschreckend. Darum kämpfen NABU und viele andere Verbände wie auch der Verein Food for Biodiversity für Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt. So soll Arten- und Lebensraum-Verlust gestoppt werden und Landwirte entsprechende Anreize erhalten, um sich zu engagieren. Und ein Basis-Set der Biodiversitätskriterien sollen helfen, einen Anfang zu finden.

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Warum Papier nicht immer die bessere Verpackung ist

Der NABU informiert in einer Infografik über die Umweltfreundlichkeit von Verpackungsmaterial. Das ifeu-Institut hat im Auftrag vom NABU die Umweltbelastungen der gängigen Verpackungsalternativen von neun Lebensmitteln vom ifeu-Institut untersucht. Dabei kommt heraus, dass nicht unbedingt jedes umweltfreundliche Material für jeden Einsatz die beste Wahl. Betrachtet werden muss auch immer  der Produktionsaufwand mit seiner Umweltbelastung sowie die Wiederverwendbarkeit.

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Kommentare von NABU und SDSN zum Thema Biodiversität und ganzheitlichen Ansätzen

Um unsere Lebensgrundlagen zu schützen, muss die Natur genauso geschützt werden, dass sind Grundsätze des NABU und der Organisation Sustainable Development Solutions Network Germany (Deutsches Lösungsnetzwerk für nachhaltige Entwicklung; SDSN). Darauf machten beide letzte Woche in einem Gespräch am Rande der Koalitionsverhandlungen aufmerksam. Lesen Sie hier auf www.tuttiisensi.de die Kommentare von NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger, Prof. Dr. Josef Settele, Leiter des Department Naturschutzforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und Prof. Dr. Pierre Ibisch, Professor für Naturschutz und Forschungsprofessor für “Ökosystembasierte nachhaltige Entwicklung” am Fachbereich Wald und Umwelt der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

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Nabu drängt – Insektenschutzpaket soll so schnell wie möglich aktiviert werden

Mit einem erneuten Appell drängt der NABU Bundestag und Bundesrat noch vor der Sommerpause das Insektenschutzpaket zu verabschieden. Denn eigentlich sollte es am letzten Freitag verabschiedet werden, doch die CDU/CSU hat es laut NABU blockiert. So konnte heute lediglich der Beschluss zur PfSchAnwVO vorgesehen werden. Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PfSchAnwVO) bildet gemeinsam mit dem Insektenschutzgesetz (ISG) das Insektenschutzpaket der Bundesregierung und soll den Insektenschwund und die Biodiversitätskrise bremsen.

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