Foodwatch reklamiert Seperatorenfleisch

Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert eine Kennzeichnung von Fleischabfällen in Supermarktprodukten. Bei einer Laboranalyse im Auftrag des Spiegel und NDR wurden zum Beispiel Fleischabfälle in Edeka-Produkten wie Gut&Günstig oder Edeka Bio als auch bei Rewe Beste Wahl und Rewe Bio Produkten und auch bei Tonnies (Gutfried) nachgewiesen. Die Analyse wurden in der FH Bremerhaven durchgeführt. Auf keiner der betroffenen Verpackungen wurde das verwendete Separatorenfleisch gekennzeichnet.

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Ende mit der Geheimniskrämerei

Ab sofort dürfen sich die zuständigen Ämter nicht mehr weigern, Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen zu veröffentlichen. Gemäß dem Verwaltungsgericht Schleswig müssen nun auch die Behörden in Schleswig-Holstein Kontrollergebnisse veröffentlichen. Denn die zuständigen Landkreis-Ämter waren die letzten deutschen Behörden, die sich weigerten die über die Online-Plattform “Topf Secret” angefragten Kontrollberichte zu übermitteln.

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Abmahnung erfolgreich

Nach einer Abmahnung durch foodwatch hat der große Geflügelproduzent PHW die irreführende Bezeichnung “klimaneutral“ gestoppt. Zur PHW-Gruppe gehören zum Beispiel Marken wie Wiesenhof oder Bruzzler. Die Markierung “klimaneutral“ sei irreführend, da bei dem Unternehmen entstandene Emissionen nur durch zugekaufte Zertifikate ausgeglichen werden. Das Hähnchenfleisch wird nicht klimaneutral hergestellt.

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Der Salmonellen-Skandal bei Ferrero

Die Verbraucherorganisation foodwatch bemängelt die viel zu späte Reaktion öffentlicher Behörden auf die Salmonellen-Funde in Ferrero-Produkten. Denn schon seit Dezember 2021 wussten die Überwachungsbehörden als auch Ferrero von den Salmonellen. Außerdem sei noch immer nicht klar, was der Auslöser war. foodwatch fordert eine grundlegende Reform des Systems der Lebensmittelüberwachung.

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Kein Essen mehr in den Tank

Dazu forderten foodwatch und die Deutsche Umwelthilfe die Bundesregierung auf. Die Protestierenden wollen die Förderung von Agrokraftstoffen stoppen. So trafen sie sich am letzten Donnerstag vor dem Umweltministerium in Berlin, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Sie sind der Meinung dass es in Zeiten von Lebensmittelknappheit nicht vertretbar sei, Lebensmittel durch Verbrennung in Autos zu vernichten.

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Bitte kein Obst und Gemüse in Plastik verpacken

foodwatch mahnt nochmals, endlich auf Plastikverpackungen für frisches Obst und Gemüse zu verzichten. Dazu hat die Verbraucherorganisation die Bundesumweltministerin Steffi Lemke aufgefordert. Der Verpackungsmüll in Deutschland müsse dringend reduziert werden und man solle sich ein Vorbild an Frankreich nehmen, wo seit Anfang des Jahres vieles nicht mehr in Plastik verkauft werden dürfe. Deutschland sei laut Umweltbundesamt vorne an bei der Produktion von Verpackungsmüll.

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Erfolg – irreführende Werbung von Darboven unterbunden

foodwatch informiert darüber, dass der Kaffeekonzern J.J. Darboven seine Mövenpick Green Caps nicht mehr als kompostierbar und biologisch abbaubar deklariert. Nach einer Abmahnung durch foodwatch hat das Unternehmen eine Unterlassungserklärung unterschrieben. Denn trotz dieser Bezeichnung müssen die Kapseln verbrannt werden.

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Wilke-Wurst muss Listen offen legen

Foodwatch informiert darüber, dass das Unternehmen, zwei Jahre nach dem Listerien-Vorkommen in den Wilke-Produkten, Auskunft über die Verkaufs- und Abgabestellen geben muss. Dies hat nun das Verwaltungsgericht Wiesbaden entschieden. Schon im Oktober 2019 hatte die Verbraucherorganisation foodwatch über das Verbraucherinformationsgesetz (VIG) im Ministerium nachgefragt und nach den betroffenen Stellen gefragt. Das Ministerium hatte dies aber damals nicht getan. Nun hat das Wiesbadener Gericht klargestellt: Es besteht ein Anspruch auf Herausgabe der beantragten Informationen.

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Rewe Hähnchenfilets in der foodwatch-Kritik

Als irreführend bewertet foodwatch die Auszeichnung der in den Rewe-Märkten angebotenen Eigenmarke Wilhelm Brandenburg. Auf der Verpackung steht „klimaneutral. Recherchen von foodwatch haben ergeben, dass das Filet nicht emissionsfrei produziert wird und die Emissionen auch nicht kompensiert werden. Denn das Wald-Projekt in Peru, durch das die Treibhausgas-Emissionen der Brandenburg-Produktion kompensiert werden sollen, schützt den dortigen Wald und damit auch das Klima nicht. Das Hähnchenbrustfilet von Rewe ist einer der Kandidaten für die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2021 (www.goldener-windbeutel.de), dem Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. foodwatch spricht sich für eine klare Regulierung von „nachhaltigen“ Werbeversprechen aus.

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