Foodwatch informiert über Unterlassungserklärung von Hochland

Nach einer Abmahnung durch den Verband Sozialer Wettbewerb e.V. wegen irreführender Werbung hat die Großkäserei Hochland jetzt eine Unterlassungserklärung abgegeben. Und zwar wurden die Angaben „Freilaufkühe“ und/oder „Grüne Seele“ als Verbrauchertäuschung angemahnt.

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Klage gegen Aldi wegen Kükentod-Kampagne

Foodwatch wirft Aldi Verbrauchertäuschung bei seiner Werbekampagne zum Thema Kükentöten vor. Denn das angebliche Versprechen bezieht sich nur auf Schaleneier und nicht auf verarbeitete Lebensmittel, wie zum Beispiel Nudeln oder Fertiggerichte. Außerdem beklagt foodwatch, dass Aldi sich bislang nur das Ziel gesetzt hat, Ende 2020 keine Produkte mehr aus Betrieben, die Küken töten, zu verkaufen.

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Diskussionen um die Lebensmittel-Ampel Nutri-Score

Foodwatch warnt immer wieder vor verwirrenden Verbraucherkennzeichnungen bei der Berechnung des Nutri-Score. So scheinen unausgewogene Produkte nach dem Wunsch der Lebensmittellobby besser bewertet werden sollen, wie zum Beispiel einige Zuckergetränke wie Fruchtsäfte. Insbesondere der Lebensmittelverband Deutschland scheint sich gemäß foodwatch mit nicht wissenschaftlichen Ideen negativ hervorzutun. Dies sollen Unterlagen des staatlichen Max-Rubner-Instituts (MRI) belegen, welche foodwatch veröffentlicht hat.

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Zwergenwiese nimmt Foodwatch-Kritik an und reduziert Zucker

Nach der „Auszeichnung“ mit dem Goldenen Windbeutel von Foodwatch hat der Bioproduzent Zwergenwiese die Herausforderung angenommen, seine Kinderprodukte mit weniger Zucker anzureichern. Mehr als 35.000 Verbraucher haben in einer Abstimmung das Produkt Kinder-Tomatensauce als größte Verbraucher-Irreführung gewählt. Foodwatch hat in diesem Zuge die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner aufgefordert, auch im Europarat nach besserer Kennzeichnung der Produkte zu verhandeln.

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Foodwatch warnt vor Mangelernährung bei einkommensschwachen Familien und Rentnern während der Corona-Krise

Für viele Menschen bedeutet die Corona-Krise auch eine deutliche Bedrohung für bedürftige Familien, Rentner und Kinder, da sie keine ausgewogene Ernährung mehr bekommen. Ein Sofortprogramm gegen Ernährungsarmut wird von der Verbraucherorganisation foodwatch gefordert.
Auch die Ernährungswissenschaftler Ulrike Arens-Azevêdo und Hans-Konrad Biesalski – beide sind Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner – warnen vor gesundheitlichen Folgen insbesondere für Kinder. So fordert foodwatch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundessozialminister Hubertus Heil auf, Einkommensschwache finanziell zu unterstützen und bundesweite Hilfsangebote zu koordinieren, um Hunger und Mangelernährung vorzubeugen.
Foodwatch sieht durch die Corona-Krise hat schwerwiegende Folgen für die Ernährungssituation einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen:
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Foodwatch fordert: Bundesrat muss tierquälerische Zwangshaltung von Muttersauen beenden

Vor der Entscheidung des Bundesrat-Agrarausschusses zur Kastenstandhaltung von Sauen haben die Verbraucherorganisation foodwatch und die Vereinigung „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft“ ein Ende der umstrittenen Praxis gefordert. Die Zwangshaltung von Millionen Muttersauen in den engen Kastenständen widerspreche eindeutig dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz und müsse umgehend verboten werden, so die beiden Organisationen. Der Agrarausschuss des Bundesrats entscheidet am Montag darüber, ob die Kastenstandhaltung fortgesetzt wird.
„Das Elend von Millionen Muttersauen, die monatelang eingezwängt sind, muss beendet werden – nicht irgendwann, sondern jetzt! Seit fast dreißig Jahren wird diese ausgemachte Tierquälerei von Behörden und Regierungen geduldet. Der Bundesrat muss den permanenten Verfassungsbruch unverzüglich beenden. Ausreden, Ausflüchte und Verzögerungstaktiken werden wir nicht akzeptieren“, sagte Tierärztin Dr. Claudia Preuß-Ueberschär von der Vereinigung „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.v.“ (TfvL).
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Staatliches Labor findet Mineralöl in Babymilch

foodwatch: Ministerin Klöckner muss Versprechen einlösen und Kindergesundheit schützen.
Ein führendes staatliches Labor hat krebsverdächtige Mineralöle in Milch für Babys und Kleinkinder nachgewiesen. In 9 von 12 in Blechdosen verpackten Produkten fanden die Experten des in NRW ansässigen Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA Münster) die sogenannten aromatischen Mineralöle (MOAH), bei in Karton verpackten Produkten waren es 2 von 14 getesteten Produkten. Die Laborergebnisse hat die Verbraucherorganisation foodwatch über das Verbraucherinformationsgesetz erhalten und am Freitag veröffentlicht.
Bereits im Oktober wies foodwatch in einem eigenen Test die krebsverdächtigen Mineralöle in Babymilchprodukten unter anderem von Nestlé nach. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hatte daraufhin versprochen, Babys zu schützen, sollte sich die Gesundheitsgefahr bestätigen. Mit den nun öffentlich gewordenen staatlichen Laborergebnissen sei das der Fall, so foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte von Frau Klöckner, strikte Grenzwerte für Mineralöle einzuführen. Sie müsse zudem einfordern, dass die Namen der belasteten Produkte veröffentlicht werden.
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Foodwatch – EU-Kommission erwägt offenbar europaweites Verbot von Titandioxid in Lebensmitteln

Unmittelbar vor einer entscheidenden EU-Abstimmung zum umstrittenen Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid (E171) haben Industrieverbände Druck auf Beamtinnen und Beamte des Bundesernährungsministeriums ausgeübt. In einem Brandrief forderte der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelindustrie (Lebensmittelverband) gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) und weiteren Industrieverbänden die Bundesregierung auf, sich einem möglichen Vorstoß der EU-Kommission gegen Titandioxid zu widersetzen. Laut dem Schreiben, das die Verbraucherorganisation foodwatch am Freitag veröffentlicht hatte, will die Brüsseler Behörde in der Sitzung einer Experten-Arbeitsgruppe am 16. September Titandioxid in Lebensmitteln entweder vollständig verbieten oder massiv beschränken, etwa mit Blick auf den Schutz von Kindern. Die Industrielobby fordert die Bundesregierung “entschieden auf, keiner der beiden von der Kommission vorgeschlagenen Optionen zu folgen”.
foodwatch kritisierte das Vorgehen der Industrie. Wenn wissenschaftliche Zweifel an der Sicherheit der Lebensmittel bestehen, dann gelte das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip. In Titandioxid enthaltene Nanopartikel stehen im Verdacht, schwerwiegende gesundheitliche Schäden bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern auszulösen.
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foodwatch begrüßt Nutri-Score-App der Bundesregierung – Bildungsministerium fördert Smartphone-App für Ampel-Kennzeichnung

Die Bundesregierung fördert eine neue App, mit der Verbraucherinnen und Verbraucher sich die Nutri-Score-Bewertung von Lebensmitteln auf ihrem Smartphone anzeigen lassen können. Die Verbraucherorganisation foodwatch begrüßte die Initiative – sprach sich aber gleichzeitig erneut dafür aus, dass die Nutri-Score-Ampel auch direkt auf Produktverpackungen steht. Die zuständige Ernährungsministerin Julia Klöckner müsse dafür endlich die rechtliche Grundlage schaffen, forderte foodwatch. Mit der App “nutriCARD – gesünder essen” können Nutzerinnen und Nutzer den Barcode eines Lebensmittels scannen und dann sehen, wie das Produkt beim Nutri-Score abschneidet. Die Anwendung wurde von den Universitäten Halle, Jena und Leipzig im Rahmen des “Kompetenzclusters Ernährungsforschung” entwickelt, das mit mehr als 13 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die App soll “Verbrauchern eine wissenschaftlich fundierte und leicht verständliche Entscheidungsgrundlage bei der Lebensmittelauswahl geben”.
“Während Bundesernährungsministerin Julia Klöckner bei der Nutri-Score-Ampel bisher noch auf der Bremse steht, ist das Bundesforschungsministerium offenbar schon weiter”, erklärte Luise Molling von foodwatch. “Es ist zwar schön, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt per Smartphone über den Nutri-Score informieren können. Aber: Nur eine Ampel-Kennzeichnung gut sichtbar auf der Packungsvorderseite erreicht wirklich alle Menschen und führt nachweislich zu einem gesünderen Einkaufsverhalten. Die Nutri-Score-Ampel ist wissenschaftlich geprüft und ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Fehlernährung und Fettleibigkeit.”
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