Absatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gestiegen

Anlässlich des Jahresberichtes 2021 des Bundesamtes für Landwirtschaft zum Inlandsabsatz von Pestiziden stellt Bioland fest, dass noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Denn der bisherige Abwärtstrend wurde durch eine Zunahme beim Absatz von Pestiziden um plus vier Prozent wieder umgekehrt. Gerhard Wehde von Bioland beschreibt diesen Zustand als “nicht hinnehmbar”.

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Bioland Podcast-Kanal gestartet

Hören Sie doch einfach mal rein in die Bioland-Szene: Der Verband hat eine Podcast-Serie gestartet, in welcher Interessierte unter dem Motto “Zu Gast im Bioland” unterschiedlichste Beiträge von Bioland-Betrieben hören können. Ob Bio-Köchin, Rinderzüchter oder Erklärungen zum Tierwohl-Label und dem EU-Bio – hier wird das ganze Spektrum unter dem Motto “Zu Gast im Bioland” unter die Lupe genommen.

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Neuer Bioland-Gold-Partner – Astenkrone in Winterberg

Eine ganze Hotelküche auf Bio umzustellen, ist eine Herausforderung. Das Romantik Berghotel Astenkrone hat die schwierige Corona-Zeit genutzt, sein Konzept zu überdenken und das bislang schon bestehende Engagement zu mehr Regionalität und Produkten aus biologischen Anbau nun komplett anzupassen. Nun hat das Team rund um das Ehepaar Templin das Bioland-Partner-Siegel bekommen und dies auch gleich mit dem Gold Status.

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Inspiration für das Weihnachtsmenü von Bioland

Bioland hat für Tutti i sensi noch ein paar Tipps für das Weihnachtsmenü zusammengestellt, vielleicht finden Sie hier ja auch noch kurzfristige Inspiration. Vier Hotels und ein Weingut präsentieren Ihre Vorschläge mit direktem Link zu dem jeweiligen Rezept. Das Menu startet mit Kürbis und Ziegenkäse, dann kommen zwei Hauptspeisen: Erst Rinderfilet, dann eine vegetarische Alternative, ein Tempeh Bourguignon. Schließlich das perfekte Schokotörtchen um den Genuss zu vervollkommnen.

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Mehr Bio in der Gastronomie – Bioland-Gastronomie-Partner

Bioland freut sich über fünfundzwanzig neue Gastronomie-Partner. Leider liegt gemäß einer Schätzung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) der Anteil an Bio-Produkten in Speisestätten wie Restaurants, Kantinen, Hotels und beim Catering noch bei knapp einem Prozent. Damit nimmt der Außer-Haus-Gastronomie-Markt eine Schlüsselrolle bei der Umgestaltung der Land- und Lebensmittelwirtschaft ein. Doch nimmt der Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Bioprodukten Fahrt auf.

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Bioland begrüßt den Aktionsplan der EU-Kommission für mehr Bio-Landwirtschaft

Am letzten Donnerstag wurde der EU-Ökoaktionsplan der EU-Kommission die Nachfrage vorgestellt. Dieser soll die Nachfrage nach Bio-Produkten verstärken und damit die Bio-Landwirtschaft weiter antreiben. Die Strategie nennt sich „Farm-to-Fork“ und plant, dass bis 2030 fünfundzwanzig Prozent der europäischen Agrarfläche auf Bio-Produktion umgestellt werden soll. So sollen unter anderem, Produkte des ökologischen Landbaus deutlicher in den öffentlichen Fokus gerückt werden sowie…

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Der Bioland-Verband fordert Julia Klöckner auf, das Tierwohllabel zu stoppen

Bioland kritisiert die Planung und die Durchsetzung trotz erheblicher Kritik und fordert die Anpassung für höhere Kriterien. Artgerechte Ställe und Haltungsverfahren als auch gesteigerte gesetzliche Anforderungen sollten Bedingung sein, um die Tierhaltung an Flächen anzupassen und so den Bestand herunterzufahren.
So Jan Plagge, Präsident Bioland e.V.: „Wir brauchen dringend die Umsetzung eines Instrumentenmixes, welcher den Tieren, der Umwelt und den Menschen gerecht wird…

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Weingut der Stadt Stuttgart jetzt Bioland zertifiziert

Der eigene Weinbaubetrieb der Stadt Stuttgart ist stolz auf die Bioland-Zertifizierung. Jeweils acht Hektar Rot- und acht Hektar Weißwein werden bewirtschaftet. So sorgen die bearbeiteten Rebflächen von Bad Cannstatt bis Degerloch und vom Hasenberg bis Obertürkheim für das besondere Flair an Stuttgarts Hügeln. Am sechsten August wurde der Bioland-Vertrag dem Oberbürgermeister Fritz Kuhn und dem Weingutsleiter Timo Saier überreicht.

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Bioland mahnt jahrzehntelanges Politikversagen in der Agrar- und Umweltpolitik an

Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) formuliert Deutschlands führender Ökoanbauverband noch einmal seine agrarpolitischen Forderungen. Bioland wirft der Bundesregierung jahrzehntelanges Politikversagen in der Agrar- und Umweltpolitik vor: Unter dem Motto „Bauern frustriert – Lebensgrundlagen bedroht!“ fasst Jan Plagge, Präsident von Bioland, die derzeitige Lage zusammen. An Bundesministerin Klöckner richtet er den Appell: „Es muss Schluss sein mit wirkungslosen Strategiepapieren und Runden Tischen. Jetzt sind ein konsistentes Gesamtkonzept und vor allem konsequentes Handeln gefragt.“
„Die Bundesregierung muss endlich glaubwürdig werden und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass eine Win-win-Situation für Bauern, Umwelt und Tierwohl entsteht,“ fordert Gerald Wehde, Geschäftsleiter Agrarpolitik bei Bioland. Die Chance dafür liege in der Anwendung des gesamten Instrumentenkastens vom Ordnungsrecht über eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik hin zur Einführung gezielter Lenkungsabgaben.
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Aktuelle Saatgutauswertung – Vier Partien mit Gentechnik verunreinigt

In den diesjährigen Kontrollen von Saatgut auf gentechnische veränderte Organismen (GVO) haben die zuständigen Bundesländerbehörden in vier von insgesamt 785 beprobten Saatgutpartien Verunreinigungen nachgewiesen. Darunter waren drei verunreinigte Maissaatgutpartien sowie eine verunreinigte Winterrapssaatgutpartie. Die Verunreinigung des Winterrapses war im vergangenen Winter entdeckt worden, als bereits auf insgesamt ca. 2.150 Hektar Fläche Samen der kontaminierten Partie ausgesät worden waren. Anlässlich der morgen beginnenden Sitzung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik (LAG) fordern Greenpeace, Bioland und die IG Saatgut die Bundesländer auf, die Saatgutkontrollen zu verstärken und die Nulltoleranz auch für neue gentechnische Verfahren umzusetzen.
„Eine konsequente Umsetzung der Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut ist für die Sicherung einer gentechnikfreien Landwirtschaft existentiell“, sagt Jan Plagge, Präsident Bioland e.V. „Wir begrüßen daher, dass die Bundesländer Kontrollen durchführen und nachweislich verunreinigte Partien aus dem Verkehr ziehen. Die zahlreichen Verunreinigungsfälle, die ans Tageslicht kommen, zeigen jedoch: Bei Kulturarten, die wie Raps oder Mais einem hohen Verunreinigungsrisiko ausgesetzt sind, genügt die derzeitige stichprobenartige Untersuchung eines Teils der Partien nicht. Um unsere Nahrung gentechnikfrei zu halten, ist es bei diesen Risikokulturen leider notwendig geworden, alle Saatgutpartien zu überprüfen. Hier sollten die Bundesländer ihr Monitoring verstärken.“
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