Unterschätztes Gemüse – Knollensellerie

Schön sind sie nicht, die dicken Knollen. Und doch ist Knollensellerie ein Alleskönner, der in keinem Haushalt fehlen sollte, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

RLV – Knollensellerie – Foto: Sabine Weis

Mit dem typischen, intensiven Geschmack gehört Knollensellerie unbedingt in Suppen, Eintöpfe, Soßen, an Schmorgerichte und Mischgemüse. Aber auch als Salat, in dünne Scheiben geschnitten roh als Snack zwischendurch, als vegetarisches Schnitzel oder zusammen mit Kartoffeln zu einem Püree verarbeitet bieten sich viele Verwendungsmöglichkeiten.

Gerade in der kalten Jahreszeit eignen sich die Sellerieknollen als gesundes und wohlschmeckendes Salatgemüse. In Kombination mit Äpfeln und Walnüssen wird nicht nur den Geschmacksnerven etwas Gutes getan, sondern eine regelrechte „Vitamin- und Mineralstoffbombe“ verzehrt. Schon vom Sellerie kommen die Vitamine B1, B2, B12, C und E. Außerdem das entwässernd wirkende Kalium. Also genau das Richtige, um das Immunsystem zu stärken.

Ganze Sellerieknollen können in einem kühlen Raum über längere Zeit gelagert werden. Sind die Knollen angeschnitten, sollten die Schnittstellen mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Die Schnittstellen oxidieren leicht und laufen rot-braun an. Dies kann durch das Bestreichen mit etwas Zitronensaft verhindert werden.

Ist die Knolle doch zu groß, können Selleriestücke problemlos eingefroren und später als Suppenzutat verwendet werden. Auch eine Trocknung von feinen Scheiben oder Raspeln ist möglich. Wer hierzu kein Dörrgerät hat, kann dies im Backofen bei circa 80°C tun. Gemischt mit getrocknetem Porree und Möhren kann das pulverisierte Gemüse dann wie gekörnte Brühe verwendet werden.