Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2026: Auszeichnung für innovative Bio-Betriebe
Auf der Grünen Woche 2026 in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau geehrt. Insgesamt drei Betriebe wurden für ihre vorbildliche ökologische Wirtschaftsweise und ihre innovativen Konzepte ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vergibt dafür ein Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro. Ziel des Wettbewerbs ist es, unternehmerische Kreativität, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen. Die ausgezeichneten Betriebe stehen exemplarisch für die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Ökolandbaus in Deutschland.

Quelle: BMELH/Photothek
Zu den Preisträgern zählen die Naturland-Betriebe Neudecker aus Bayern, die mit einer breit aufgestellten Betriebsgemeinschaft, innovativen Vermarktungswegen und einem eigenständigen Energie- und Abwärmenutzungskonzept überzeugten. Der Bio-Obsthof Glocker aus Baden-Württemberg wurde für seinen besonders nachhaltigen Obstbau ausgezeichnet, der auf Artenvielfalt, vorbeugenden Pflanzenschutz und eine enge Verbindung von Praxis und Forschung setzt. Ebenfalls prämiert wurde der Bioland-Hof Obermayer in Niedersachsen, der eine regionale Wertschöpfungskette rund um Ziegenmilchprodukte aufgebaut hat und neue Ansätze in Tierhaltung und Vermarktung verfolgt. Alle drei Betriebe leisten damit nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern stärken auch die ländlichen Räume und den Wissenstransfer innerhalb der Branche.
Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Konzepten der drei ausgezeichneten Bio-Betriebe finden Sie im Internet unter www.wettbewerb-oekolandbau.de und auf der Webseite des BMLEH.
