Ausblick auf die Foodtrends 2026
Dubai-Schokolade war gestern – doch was kommt morgen? Für Food-Unternehmen und KonsumentInnen ist das eine spannende Frage. Florian Schwenkert, CEO von KoRo, identifiziert vier zentrale Food-Trends, die das Jahr 2026 prägen werden.

Trend 1 – Functional Food: Natürlich gut für das Wohlbefinden
In Deutschland zeigt sich ein klares Wachstum beim Interesse an Functional Food. Laut Statista greifen KonsumentInnen zunehmend zu Lebensmitteln, die nicht nur gut schmecken, sondern auch einen spürbaren gesundheitlichen Mehrwert bieten. Ob probiotische Getränke, ballaststoffreiche Snacks oder Produkte mit gezielten Mikronährstoffen – insbesondere im Bereich Gut Health ist das Interesse breit gefächert. Familien, Berufstätige, Sportaktive und ältere Menschen setzen vermehrt auf Produkte, die Verdauung, Wohlbefinden und allgemeine Gesundheit unterstützen.
Für Food-Unternehmen eröffnet diese Entwicklung neue Chancen: Vom funktionalen Snack für unterwegs über ballaststoffreiche Frühstücksoptionen bis hin zu spezifischen Lösungen für eine gesunde Darmflora lassen sich neue Zielgruppen erschließen. Wer natürliche Zutaten wie ballaststoffreiche Samen, Bohnen oder Nüsse einsetzt, kann sein Portfolio gezielt diversifizieren und zusätzliche Wachstumspotenziale nutzen.
Trend 2 – Clean Label: Großer Geschmack, kurze Zutatenliste
Auch der Clean-Label-Trend gewinnt 2026 weiter an Bedeutung. VerbraucherInnen suchen zunehmend Orientierung in einer komplexen Lebensmittelwelt. Studien der Verbraucherzentrale zeigen, dass transparente Informationen zu Zutaten und Zusatzstoffen beim Einkauf immer wichtiger werden.
Die Herausforderung: Clean Label ist kein geschütztes Siegel wie Bio oder Fairtrade und lässt daher Interpretationsspielraum. Zudem wird „clean“ häufig mit moralischen Bewertungen verknüpft, was zu Verunsicherung führen kann. Umso wichtiger ist es, KonsumentInnen mit klaren Definitionen abzuholen. Transparenz und eine verständliche Einordnung dessen, wofür Clean Label im jeweiligen Unternehmen steht, schaffen Vertrauen und Orientierung.
Trend 3 – Bitte das Original: Weniger Verarbeitung, mehr Genuss
Ein weiterer Trend ist die wachsende Nachfrage nach gering verarbeiteten Lebensmitteln – auch im fleischlosen Segment. KonsumentInnen bevorzugen Produkte ohne künstliche Zusätze und mit möglichst wenig Verarbeitung. Da Kaufentscheidungen häufig intuitiv getroffen werden und nicht immer ein Blick auf die Zutatenliste erfolgt, gewinnt die sichtbare Natürlichkeit eines Produkts zusätzlich an Bedeutung.
Besonders gefragt sind sogenannte „Super Clean Snacks“ wie gefriergetrocknete Früchte. Sie kommen ohne Zusätze aus, sind praktisch portionierbar und eignen sich besonders für Familien.
Trend 4 – Geschmack ohne Grenzen: Fusion-Flavours auf dem Vormarsch
2026 stehen Fusion- und Cross-Cultural Flavours hoch im Kurs und spiegeln die wachsende kulinarische Vielfalt in Deutschland wider. Innovative Kombinationen wie „Swicy“ (sweet & spicy) oder kreative Crossover-Ideen wie „Korean BBQ meets Bavarian“ treffen den Nerv neugieriger KonsumentInnen.
Gefragt sind vor allem Konzepte, die vertraute Zutaten mit neuen Aromen verbinden und klassische Rezepte zeitgemäß interpretieren. Der aktuelle Matcha-Trend zeigt beispielhaft, wie erfolgreich kulturelle Einflüsse adaptiert werden können.
Für 2026 zeichnet sich damit ein klares Bild ab: Bewusster, natürlicher Genuss, kurze Zutatenlisten und überraschende Geschmackserlebnisse bestimmen den Markt. KoRo positioniert sich genau in diesem Spannungsfeld – mit der Fähigkeit, schnell auf Food-Trends zu reagieren und hochwertige Clean-Label- sowie funktionale Produkte für unterschiedliche Zielgruppen und Anlässe zu entwickeln.
Direkter Link: https://www.korodrogerie.de/
