Gute Vorsätze realistisch umsetzen
Zum Jahreswechsel fassen viele Menschen den Entschluss, gesünder zu leben, mehr Sport zu treiben und ihre finanzielle Situation zu ordnen. Die Verbraucherzentrale NRW rät dabei zu realistischen Zielen und warnt vor unnötigen Ausgaben. Eine gesündere Ernährung erfordert keine teuren Zusatzprodukte: Der Verzicht auf Alkohol, Softdrinks und Snacks sowie eine ausgewogene, ballaststoffreiche Kost mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und hochwertigen Pflanzenölen ist ausreichend. Sogenannte Detox- oder Entschlackungsprodukte sind nicht nur überflüssig, sondern häufig wirkungslos und teilweise sogar nachteilig.

Wer sportlich aktiver werden möchte, sollte bei Fitnessstudio-Angeboten genau hinschauen, da lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen Kosten verursachen können. Vor Vertragsabschluss empfiehlt es sich, das Kleingedruckte sorgfältig zu prüfen und nach Möglichkeit ein Probetraining zu absolvieren. Auch bei den Finanzen ist Aufmerksamkeit gefragt: Die Zahl überschuldeter Menschen in Deutschland ist zuletzt gestiegen, insbesondere durch Konsumschulden und „Buy now, pay later“-Angebote. Ein Haushaltsbuch hilft, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten, während ab Ende 2026 strengere EU-Vorgaben bei der Kreditvergabe einen besseren Schutz vor Überschuldung bieten sollen.
Weiterführende Informationen:
- Mehr zur gesunden Ernährung unter
www.verbraucherzentrale.nrw/node/102535 - Mehr zu Vertragsklauseln von Fitnessstudios unter
www.verbraucherzentrale.nrw/node/21641 - Mehr zu Haushaltsbuch und Finanzübersicht unter
www.verbraucherzentrale.nrw/node/52179
