Die Verbraucher Initiative hilft mit praktischen Tipps zur Plastikreduktion

Plastikverpackungen, Plastikflaschen, Plastikbecher,… – riesige Plastikinseln bedecken nicht nur die Weltmeere. Plastikprodukte brauchen Hunderte von Jahren, bis sie zu Mikropartikeln zerfallen. Plastikteile landen in der Nahrung von Fischen und letztendlich auch auf unserem Teller. Die Verbraucher Initiative e.V. zeigt in ihrer neuen Broschüre „Plastikärmer leben“ mit praktischen Tipps, wie die persönliche Plastikvermeidung gelingt.


Seit Mitte der 1970er Jahre hat sich die Plastikproduktion weltweit versiebenfacht. Rund ein Viertel der Kunststoffproduktion wird dabei für Verpackungen benötigt. In der EU stieg dieser Verpackungsmüll zwischen 2005 und 2015 um rund 12 Prozent, in Deutschland sogar um 29 Prozent.

Auch Plastikmüll ist ein weltweites Geschäft, zu Lasten der Umwelt und der Gesundheit. „Davon sind nicht nur die Weltmeere betroffen, längst sind auch Binnengewässer und Böden belastet“, so Georg Abel von der Verbraucher Initiative. Deutschland liegt mit 37,4 Kilogramm beim Verpackungsmüll mehr als sechs Kilogramm über dem EU-Durchschnitt. „Verantwortlich dafür ist unser Lebensstil“, so Georg Abel. So sinke der Mehrweganteil bei Getränken weiter, dagegen boomen Außer-Haus-Verpflegung und der schnelle „Coffee-to-go“.

Der Bundesverband wendet sich deshalb aktuell an Verbraucherinnen und Verbraucher. In einem Themenheft hat die Verbraucher Initiative mehr als 140 Tipps aus unterschiedlichen Handlungsfeldern – von Essen & Trinken über Mode und Kosmetik bis zum Haushalt allgemein – zusammengestellt. Die 16-seitige Broschüre „Plastikärmer leben“ kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.