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Landesgartenschau Neuss 2026: Besucherandrang zum Auftakt begeistert Veranstalter

Die Landesgartenschau Neuss 2026 ist mit einem bemerkenswerten Erfolg in ihre erste Saison gestartet. Bereits im ersten Monat wurden exakt so viele Eintrittskarten verkauft wie die Stadt Neuss Einwohner zählt: 161.224 Tickets entsprechen der aktuellen Bevölkerungszahl der Stadt zum 1. Januar 2026. Damit entwickelt sich das neue „Grüne Herz“ der Stadt schon kurz nach der Eröffnung zu einem beliebten Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus. Besonders gefragt sind neben den Gartenwelten auch die Sport- und Freizeitangebote sowie das vielfältige Kulturprogramm. Die Veranstalter sehen darin ein deutliches Signal für die hohe Attraktivität des neuen Parks. Noch bis zum 11. Oktober lädt die Landesgartenschau zu Naturerlebnissen, Kultur und Begegnungen ein.

v. l. n. r.: Bürgermeister der Stadt Neuss Reiner Breuer, Beigeordneter der Stadt Neuss und Geschäftsführer der LAGA Christoph Hölters, Susanna Stollenwerk Leitung Event-Team Food Explorer, Flori von Grünherz, Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH, Andreas Mitzner, Geschäftsführer und Gesellschafter von Food Explorer, Jochen Sandner, Prokurist LAGA Neuss 2026 GmbH & Markus Wessel, Projektleitung Landesgartenschau Food Explorer – Quelle: LAGA Neuss 2026 GmbH & Alexander Raubal

Bürgermeister Reiner Breuer zog nach dem ersten Monat eine positive Bilanz. Die große Resonanz zeige, wie gut das neue „Grüne Herz“ von den Menschen angenommen werde und sich zunehmend mit Leben fülle. Besonders symbolträchtig sei dabei die Zahl der verkauften Tickets, die exakt der Einwohnerzahl von Neuss entspreche.

Der besucherstärkste Tag war der 1. Mai mit knapp 9.000 Gästen. Unter den verkauften Eintrittskarten befinden sich rund 30.000 Dauerkarten. Auch Hundebesitzer nutzen das Angebot intensiv: Rund 1.000 Hunde-Dauerkarten und mehr als 2.000 Tageskarten wurden bislang verkauft.

Geschäftsführerin Annette Nothnagel beschreibt die Landesgartenschau als „einen Tag Urlaub“. Auf dem 38 Hektar großen Gelände gebe es für jede Tageszeit passende Rückzugsorte und Aktivitäten – von morgendlichen Spaziergängen durch die Gartenanlagen bis zu Konzerten auf der Sparkassen-Bühne am Abend. Besonders beliebt seien schattige Ruhebereiche wie die Kunstinstallation „Wir treffen uns im Wind“ sowie die RP-Seeterrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Auch Sandra Maria Breuer sieht in der hohen Besucherzahl eine Bestätigung des Konzepts. Die große Wiese im Park werde intensiv für Yoga, Kulturveranstaltungen und Picknicks genutzt. Formate wie das Kulturpicknick brächten Menschen zusammen und verbänden Natur, Kunst und Gemeinschaft auf entspannte Weise.

Botanisch präsentiert sich die Landesgartenschau ebenfalls eindrucksvoll. Mehr als 290.000 Blumenzwiebeln wurden auf dem Gelände gepflanzt. Ende Mai beginnt der Wechsel von der Frühjahrs- zur Sommerbepflanzung. Während bislang Tulpen, Vergissmeinnicht oder Hornveilchen das Bild prägten, folgen nun unter anderem Salbei, Duftnesseln, Dahlien und Rosen. Insgesamt sind auf rund 11.000 Quadratmetern etwa 800 verschiedene Pflanzenarten zu sehen.

Ein besonderer Anziehungspunkt dürfte in den kommenden Wochen der Rosengarten werden, dessen 70 verschiedene Rosensorten voraussichtlich Ende Mai ihre Blüte entfalten. Im Spätsommer soll zudem der Dahliengarten mit seinen farbenreichen Blütenbildern Besucher begeistern.

Das Gartenland der Landesgartenschau umfasst rund 20.000 Quadratmeter und vereint unterschiedlichste Themenwelten. Dazu gehören unter anderem der Römische Garten, der Zukunftsgarten NRW, der Naturgarten Neuss oder der Hängende Garten. Ergänzt wird das Angebot durch sogenannte Wohlfühlgärten renommierter Landschaftsgärtner aus Nordrhein-Westfalen, die moderne Gartenarchitektur und innovative Gestaltungskonzepte präsentieren.

Langfristig prägend für das neue Stadtquartier sind die mehr als 2.200 neu gepflanzten Bäume. Neben heimischen Arten wie Weiden, Erlen oder Ahorn wurden auch sogenannte Klimagehölze integriert, die besser mit Hitze und Trockenheit umgehen können. Dazu zählt etwa die aus Nordamerika stammende Roteiche („Quercus rubra“), die als besonders widerstandsfähiger Zukunftsbaum gilt.

Darüber hinaus entstanden mehr als ein Kilometer Hecken sowie ökologische Flächen wie ein Sandmagerrasen-Biotop, das zahlreichen Tierarten Lebensraum bietet. Damit versteht sich die Landesgartenschau nicht nur als Freizeit- und Kulturort, sondern auch als wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung, Biodiversität und nachhaltigen Stadtentwicklung.

Weitere Informationen:

  • Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau Neuss 2026
  • Besucherinformationen zur Landesgartenschau Neuss 2026
  • Tickets für die Landesgartenschau Neuss 2026

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