Slow Food-Projekt Edible Connections wurde ausgezeichnet

Schüler und Lehrer müssen umdenken. Anlässlich des internationalen Tages der Bildung der UNESCO am 24. Februar wurden vom britischen Verlag Twinkl Auszeichnungen für Personen und Organisationen sowie Schulen vergeben, die sich besonders für Bildung eingesetzt haben. Edible Connections wurde neben vier anderen Projekten ausgewählt.

Slow Food-Projekt Edible Connections wurde ausgezeichnet - Foto: Slow Food
Slow Food-Projekt Edible Connections wurde ausgezeichnet – Foto: Slow Food

Aus mehr als 250 Nominierungen, ist Stella Diettrich, die Projektleiterin von Edible Connections bei  Slow Food Deutschland (SFD) eine der fünf ausgewählten Personen. Edible Connections bringt Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und aus dem globalen Süden für einen gemeinsamen Dialog über Ernährung zusammen.

Partner aus den Transformations- und Schwellenländern sind sowohl Schulklassen als auch Experten, die vor Ort Lebensmittel erzeugen und verarbeiten. In drei aufeinanderfolgenden Terminen setzen die Schülerinnen und Schüler sich dabei mit den sozialen und ökologischen Herausforderungen sowie den Chancen einer globalisierten Lebensmittelwelt auseinander. Neben theoretischem Input erkunden die Teilnehmenden bei Exkursionstagen ihren jeweils heimischen Lebensmittelmarkt. Im dritten Teil des Projekts begegnen sie virtuell ihrer Partnerklasse oder einer Expertin bzw. einem Experten aus dem Lebensmittelsektor. Dank des virtuellen Austauschs lernen sie, das Beziehungsstiftende unserer Ernährung zu erkennen und zu schätzen. Das Projekt zielt darauf ab, ihre Neugierde für verschiedene kulinarische Traditionen und den Wunsch nach fairen Handelsbeziehungen zu wecken.

Während der Corona-Pandemie war die Umsetzung des Projektes besonders herausfordernd. Nicht zuletzt, weil insbesondere die Lernenden im globalen Süden während des Lockdowns wenig bis gar keinen Zugang zu technischer Infrastruktur hatten. Auch die Exkursionen mit den deutschen Schulklassen und Gespräche mit Lebensmittelexperten vor Ort mussten zum Teil digital stattfinden. Dazu Stella Diettrich: „Glücklicherweise ist es uns trotzdem gelungen, Schulklassen und Lebensmittelexperten für Edible Connections zu begeistern und insgesamt fünf Austausche durchzuführen. Gerade weil uns die Pandemie das Verbindende auch zwischen den Kontinenten vor Augen führt, ist mir die erfolgreiche Fortsetzung des Projekts im Jahr 2021 so wichtig.“ Diettrich ist inzwischen geübt darin, flexibel auf die jeweiligen Corona-Beschränkungen zu reagieren und Schulklassen das Programm als online- und als offline-Variante anzubieten. Die Auszeichnung als Lernheldin motiviert sie zusätzlich.

Interessierte Schulklassen können sich weiterhin für Edible Connections anmelden und bis Ende 2021 teilnehmen. Die Lernmaterialien stehen interessierten Lehrkräften auf Deutsch und Englisch auf der SFD-Website zum Download bereit.

Direkter Link zu Edible Connections.

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