Rotkorn ist neue Spezialität im Urkorn-Sortiment der Spielberger Mühle

Rotkorn aus biodynamischer Züchtung sorgt für Vielfalt auf den Äckern und in der Küche

Mit drei Demeter-Produkten aus der alten Weizenart Rotkorn verstärkt die Spielberger Mühle ihr Urgetreide-Sortiment. Dank der Anthozyane im Samenhäutchen sind die Körner nicht nur optisch besonders interessant, sondern sie besitzen zudem einen gesundheitlichen Mehrwert. Das Getreide stammt aus biodynamischer Züchtung und trägt zum Erhalt der Vielfalt auf den Äckern bei. Rotkorn, Rotkorn-Vollkornmehl und Rotkornflocken können wie andere Getreideprodukte aus Weizen, Dinkel oder Emmer verwendet werden.

Ursprünglich gab es bei Weizen eine große Fülle an Farbvarianten von hellem Gelb bis zum dunklen Weinrot. Im Laufe der letzten Jahre hat sich die konventionelle Züchtung auf eine – bräunliche – Art konzentriert, die ursprünglichen Varietäten gerieten in Vergessenheit. Der biodynamischen Züchtung und ihrem Engagement für die Biodiversität ist es zu verdanken, dass nun der Rotkornweizen wiederentdeckt wurde. Die Sorte „Roter Älpler“ wird seit Kurzem auf dem biodynamischen Rahlenhof in Ravensburg angebaut und in der Spielberger Mühle verarbeitet.

Spielberger Mühle – Rotkorn-Vollkornmehl

Saatgut aus biodynamischer Züchtung liefert Getreide in besonderer Qualität und ist an die Bedingungen der Demeter-Landwirtschaft besonders gut angepasst. Die Sorten wachsen zu gesunden, kräftigen Pflanzen heran. Biodynamische Züchtung schafft die Grundlage für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und sichert die Unabhängigkeit von globalen Saatgutkonzernen. Sie setzt sich für eine aktive Weiterentwicklung der Sortenvielfalt und der Lebensmittelqualität ein.