Erinnerung an das Das Berlin der zwanziger Jahre

Jazz, Tanzpaläste, Aquavit: In den Roaring Twenties bebten die Parkette Berlins in jeder Nacht. Und was kam dazu ins Glas? Kristallklar gebrannter Taffel Aquavit hergestellt von den Nachbarn aus Dänemark. Als die Zölle in schwindelerregende Höhen stiegen und jeder Schluck des feinen Brands teurer und teurer wurde, gründete das Stammhaus, A/S Danske Spritfabrikker, 1924 in Windeseile eine eigene Produktionsstätte in Berlin.

95 Jahre Malteserkreuz

Von der ersten Charge (und allen, die folgen sollten) schickte man eine Probeflasche ins Mutterland zum Testen. Da die Berliner ihre Sache gut gemacht hatten, folgte schnell die Erlaubnis den Aquavit unter dem Namen Malteserkreuz von Charlottenburg aus zu vermarkten. Sorgfältig von Hand etikettiert, in Seidenpapier eingeschlagen und in Holzkisten verladen, machte sich Malteserkreuz Aquavit in kleinen Lieferwagen auf den Weg, die Stadt und in der Folge das ganze Land zu erobern.

Klar, eiskalt, kräftig: so bahnte sich Malteserkreuz den Weg in die Gläser und Herzen der Deutschen. Bald wurde er zum beliebtesten Aquavit und Millionen von Flaschen ließen sich verkaufen. Diese Liebe drückte sich auch in einer Jahrzehnte andauernden Anzeigen-Serie aus. Prominente Schauspieler wie Iris Berben, Günter Strack und Christoph M. Orth „gönnten sich ja sonst nichts“. Heute wird Malteserkreuz als eiskalter Shot zum Bier wiederentdeckt. Unter dem Motto „Kein Bier ohne Malteser“ liegt der klare Aquavit aus der grünen Flasche im Eisfach und wartet auf ein kühles Bier als Begleiter, kurz: KBOM. Aus den kultigen Eckkneipen der Hauptstadt, macht sich Malteserkreuz Aquavit so wieder einmal auf den Weg, um von Berlin aus das Land zu erobern.

Zum 95. Geburtstag kommt Malteserkreuz Aquavit als Reminiszenz an seine Heimat in einer streng limitierten Berlin Edition auf den Markt. In Anlehnung an die Entwürfe der Zwanzigerjahre ist das Etikett mit einem schwungvollen Schreibschriftzug veredelt. Auf Silber und weiß, akzentuiert mit dem typischen Malteserkreuz-Rot, ist die Edition ab Ende Februar im Handel erhältlich.

UVP 13,99 EUR für 0,7 l