Südtiroler DOC Weine für Grillparty und Picknick

Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Lust auf Mahlzeiten unter freiem Himmel. So gehören das Grillen in geselliger Runde und ein gepflegtes Picknick im Grünen im Sommer zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Ob mit Familie oder Freunden, im Garten oder in der Natur – Hauptsache, es wird gemeinsam im Freien gesessen, gegessen und getrunken. Als Weinbegleitung empfiehlt Sommelier und Südtirol-Wein-Botschafter Sebastian Bordthäuser Südtiroler DOC Weine: „In den letzten 20 Jahren hat sich Südtirol zur Herkunftsregion schlechthin für italienische Weißweine entwickelt. Auch die roten Rebsorten Vernatsch und Lagrein werden im Zuge der neuen Sensibilität für regionale Produkte mit klarem Herkunftsbezug zunehmend über die Region hinaus geschätzt.“ 

2008 Sommer Nebenbilder Zahn, IDM Südtirol, Copy: Clemens Zahn
Ein Ausflug ins Unterland, nach Überetsch und auf den Mendelpass lohnt sich im Herbst, wenn die Landschaft in Südtirols Weinbergen am schönsten ist.

Grillgut entscheidet über Rot oder Weiß
Beim Grillen entscheidet das Grillgut, welcher Südtiroler Wein am besten passt: „Die Trend-Rebsorten Weißburgunder und Sauvignon Blanc passen gut zu hellem Fleisch wie beispielsweise gegrilltem Hähnchen mit Zitrone und Kräutern“, erklärt Bordthäuser.
Zu rotem Fleisch bietet sich hingegen ein Rotwein an: Der Sommelier empfiehlt zu Kalb beispielsweise einen St. Magdalener, zum Schwein eher etwas Kräftigeres wie die autochthone Rebsorte Lagrein. „Beide Weine erweisen sich als schmackhafter Begleiter“, so der Experte. Gegrilltes Gemüse und Salate lassen sich gut mit einem weiteren überregional bekannten Klassiker kombinieren – dem Terlaner, zumeist eine Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Zum Picknick ein leichter Roter oder trockener Gewürztraminer
Für ein Picknick im Grünen eignen sich unabhängig vom Proviant zwei für die Region typische Rebsorten: „Ein leichter Roter, wie ein Vernatsch vom Kalterersee, oder ein trockener Gewürztraminer gehen immer“, meint Bordthäuser. „Sie passen beispielsweise hervorragend zu einer einfachen Brotzeit mit weiteren regionalen Spezialitäten wie Südtiroler Speck g.g.A., Stilfser g.U. Käse und Südtiroler Apfel g.g.A., die weit über die Region hinaus bekannt sind.“ Aber auch anderen Fingerfood wie herzhafte Blätterteigtaschen, Fleischbällchen oder Rohkost-Spießchen ergänzen beide Rebsorten perfekt. Der Tipp vom Sommelier: „Einfach beide Tropfen in die Kühltasche packen und leicht gekühlt in der Natur genießen. Wir müssen weg von der Denke ‚Rot im Winter, Weiß im Sommer‘“, so Bordthäuser. „Der Mix aus alpiner Frische und mediterraner Leichtigkeit, welcher die Südtiroler Weine ausmacht, macht diese Einteilung zunichte.“

DOC-Herkunftsbezeichnung als Garant für Qualität und Rückverfolgbarkeit
Die Auszeichnung DOC (für Italienisch „Denominazione di origine controllata“) steht für die kontrollierte Herkunftsbezeichnung von Qualitätsweinen aus Italien und ist von der Europäischen Union als Angabe für die „geschützte Ursprungsbezeichnung“ anerkannt.
Diese garantiert, dass ein Produkt – in diesem Fall der Wein – in einem festgelegten geografischen Gebiet nach einem bestimmten Verfahren erzeugt, verarbeitet und hergestellt wurde. Das heißt, alle Produktionsschritte erfolgen in der Region. Mehr als 98 Prozent der Südtiroler Rebfläche, die etwa 20 Rebsorten umfasst, sind DOC-klassifiziert. „Damit weisen die Südtiroler Weine über das gesamte Angebot hinweg eine hervorragende Qualität auf“, erklärt Sebastian Bordthäuser. „Ob Rot-, Weiß- oder Schaumwein – bei den Südtiroler DOC Weinen ist für jeden Geschmack etwas dabei.“

Weitere Informationen zu den europäischen Gütesiegeln, den Südtiroler DOC Weinen und den anderen Südtiroler Qualitätsprodukten sind unter www.qualitaeteuropa.eu abrufbar.