Ein breites Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen erhöht den Druck auf die Bundesregierung. Slow Food Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Netzwerk Gerechter Welthandel und das Umweltinstitut München fordern verbindliche Spiegelmaßnahmen für Lebensmittelimporte sowie ein Ende des Exports von Pestiziden, die in der EU längst verboten sind. Anlass ist die anhaltende Debatte über belastete Agrarimporte, das EU-Mercosur-Abkommen und aus Sicht der Organisationen fehlende politische Konsequenzen in Berlin. Die Verbände warnen vor Wettbewerbsnachteilen für europäische Betriebe und kritisieren doppelte Standards in der Handelspolitik. Im Rahmen eines Pressefrühstücks machten sie ihre Forderungen öffentlich.