100 Jahre Kochkultur: Kuhn Rikon eröffnet Museum in Rikon
Vor 100 Jahren begann in Rikon eine Unternehmensgeschichte, die bis heute Küchen weltweit prägt. Am 16. März 2026 feierte Kuhn Rikon exakt ein Jahrhundert nach der Gründung durch Heinrich Kuhn die Neueröffnung seines Museums. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung innovativer Kochlösungen, die Generationen begleitet haben. Das Museum macht technische Fortschritte und handwerkliche Präzision gleichermaßen erlebbar. Besucher erhalten dabei einen fundierten Einblick in die Verbindung von Tradition und Moderne.

Der Dampfkochtopf, der zur Ikone wurde. Das doppelwandige Kochgeschirr, das noch immer täglich im Einsatz ist. Oder die Geschichte hinter der überdimensionierten Pfanne für die „größte Rösti der Welt“, die es ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat. Das Kuhn Rikon Museum dokumentiert eine Vision, die bis heute Bestand hat: Kochen einfacher, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Vom offenen Feuer zur Induktion
Die Ausstellung führt Besucherinnen und Besucher durch ein Jahrhundert Kochkultur – vom offenen Feuer bis zur modernen Induktionstechnologie. Sie zeichnet den Weg von der kleinen Manufaktur im Tösstal hin zu einem international tätigen Unternehmen nach. Im Fokus stehen dabei die Menschen, der Innovationsgeist und Produkte, die den Alltag geprägt haben. Der Standort Rikon ist seit Jahren ein etabliertes Ziel für Betriebsbesichtigungen und verzeichnet rund 1.000 Gäste jährlich. Im Rahmen buchbarer Führungen erhalten Interessierte Einblicke in Museum, Produktion und Fabrikladen und erleben die Fertigungsprozesse aus nächster Nähe.
Das Herzstück für Fans
Ein zentraler Bestandteil ist der Fabrikladen mit dem weltweit größten Sortiment von Kuhn Rikon. Meilensteine wie DUROMATIC®, DUROTHERM® oder HOTPAN® sind dort zu vergünstigten Preisen erhältlich.
„Wer glaubt, eine Pfanne sei nur ein einfaches Stück Edelstahl, unterschätzt den Aufwand dahinter. In jedes einzelne Produkt fließen viele Arbeitsstunden, Erfahrung und Präzision. Jede Pfanne durchläuft bei uns eine sorgfältige Qualitätskontrolle, die von Hand durchgeführt wird – kein Produkt verlässt unsere Produktion ohne diese Prüfung“, erklärt Dorothee Auwärter, Verwaltungspräsidentin von Kuhn Rikon. „Wir möchten einen transparenten Einblick geben – in unsere Geschichte, unsere Produktion und die Menschen, die das Unternehmen prägen.“
Das Museum entstand ursprünglich als Geschenk an den Geschäftsführer und Mitinhaber Dr. Wolfgang Auwärter-Kuhn zu seiner Pensionierung. Heute öffnet das Familienunternehmen diesen Einblick für die Öffentlichkeit und zeigt, welche Komplexität hinter einem alltäglichen Vorgang wie dem Kochen steckt.
