Schmetterlingssterben: Warum der Rückgang der Falter Europas Kulturlandschaften bedroht
Schmetterlinge galten lange als selbstverständlicher Bestandteil des Sommers. Auf blühenden Wiesen, in Gärten und Weinbergen gehörten sie zum vertrauten Bild. Doch viele Arten verschwinden seit Jahren in besorgniserregendem Tempo. Fachleute sehen darin ein deutliches Warnsignal für den Zustand unserer Kulturlandschaften. Unternehmen wie Delinat setzen deshalb seit Jahrzehnten auf eine biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung ihrer Weinberge, um Lebensräume für Schmetterlinge und zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Schmetterlinge als Indikatoren für gesunde Ökosysteme
Schmetterlinge zählen zu den wichtigsten Bioindikatoren. Ihr Vorkommen gibt Aufschluss darüber, wie intakt ein Lebensraum ist. Gehen ihre Bestände zurück, betrifft dies meist nicht nur die Falter selbst, sondern auch Wildbienen, andere Insekten, Vögel und zahlreiche Pflanzenarten.
Für ihr Überleben benötigen Schmetterlinge blütenreiche Wiesen, vielfältige Futterpflanzen, Rückzugsorte sowie ein stabiles Mikroklima. Genau diese Lebensräume gehen jedoch vielerorts verloren.
Intensive Landwirtschaft verändert die Landschaft
Zu den wichtigsten Ursachen des Artenrückgangs zählen monotone Agrarlandschaften, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, der Verlust von Hecken und Wildblumenflächen sowie großflächige Monokulturen. Auch in vielen europäischen Weinregionen dominieren Rebzeilen mit kaum vorhandener Begleitvegetation.
Aus ökologischer Sicht entstehen dadurch Lebensräume, die für Schmetterlinge und viele andere Arten nur noch wenige Nahrungsquellen und Rückzugsmöglichkeiten bieten.
Delinat setzt auf artenreiche Weinberge
Der Bioweinhändler Delinat verfolgt nach eigenen Angaben seit mehr als 40 Jahren einen anderen Ansatz. Gründer Karl Schefer entwickelte die Idee, Weinberge nicht als reine Produktionsflächen, sondern als lebendige Ökosysteme zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen eine hohe Biodiversität, die Vernetzung verschiedener Lebensräume sowie eine vielfältige Begrünung zwischen den Rebzeilen. Ziel ist es, Lebensräume für Schmetterlinge, Wildbienen, Vögel und zahlreiche weitere Arten zu schaffen und damit die ökologische Stabilität der Weinberge zu fördern.
Nach dem Leitgedanken von Delinat soll ein Weinberg nicht nur Trauben hervorbringen, sondern auch summen, blühen und Lebensraum bieten.
Weitere Informationen zu Karl Schefers Vision finden sich unter: Biowein. Nur besser: Was Delinat anders macht
