Im Test – G8 Ferrari Delizia Pizzaofen

Echte italienische Pizza in fünf Minuten verspricht der Karton des Pizzaofens Delizia, welcher uns von G8 Ferrari zum Test zur Verfügung gestellt wurde. Bis 400 Grad soll er heiß werden und hat einen reflektierenden und feuerfesten Backstein mit einem Durchmesser von einunddreißig Zentimetern. Die Heizspiralen sind im Deckel und unter dem Stein verbaut. Das Handbuch verfügt über Anleitungen in sieben Sprachen und umfasst auch Rezepte für verschiedene Pizzaspezialitäten.

Tutti Tasted – Der G3 Ferrari Dezlia im Test bei Tutti i sensi – Foto: Tutti i sensi

Zwei Regler sind einerseits für das Einstellen der Temperatur in vier Stufen und andererseits als 5-Minuten-Timer zu benutzen. Ein QR-Code führt zu einem Erklärungs-Video. Zwei halbrunde Spachtel sind zum Anheben des Pizzateigs gedacht. Gemäß Webseite liegt die die Leistung 1.200 Watt bei 230 Volt.

Wir starteten mit einem fertigen Pizzaboden, den wir der gewürzten Alnatura-Klassik Tomatensauce bestrichen, Mozzarella darauf verteilten und dann darauf ein paar Rindersalami-Scheiben platzieren. 10 Minuten soll der Ofen auf Stufe 2,5 vorheizen. Danach haben wir die Pizza bei gleicher Hitze 5 Minuten gebacken. Das Ergebnis war köstlich.

Als nächstes war eine komplette Fertigpizza am Start, die ist uns allerdings misslungen, weil die Hitze für dieses sehr dünne Exemplar viel zu hoch war. Das müssen wir also noch lernen! Wichtig ist, dass sie vorher aufgetaut werden muss.

Beim nächsten Versuch wurden wir experimentierfreudiger und haben vom Sauerteig für unser Lieblingsbrot (hier unser eigenes Rezept: Rezept – Tutti i sensi Sauerteigbrot – Tutti i sensi) etwas Teig für zwei Pizzavarianten abgezwackt. Wir haben eine Pizza mit Schinken belegt und das scharfe Würzöl für Pizza und Pasta von Bioplanète Ölkomposition für Pizza & Pasta | BIO PLANÈTE (bioplanete.de)) benutzt. Die andere war wieder eine Salami-Variante. Beide sind hervorragend gelungen und schmeckten wunderbar.

Darauf dem Karton steht, dass man auch Süßes fabrizieren kann. So nutzten wir für den nächsten Versuch fertigen Blätterteig und haben diesen in der Ravioli-Presse mit Apfelstückchen und Nussmus von Rapunzel (Bio Brotaufstriche und Nussmuse von Rapunzel Naturkost) gefüllt. Die kleinen Plunder haben wir bei Temperatur Stufe 2 10 Minuten gebacken. Das Ergebnis war köstlich.

Letztendlich haben wir uns einmal an eine Serienproduktion gewagt und fünf unterschiedliche Pizza-Varianten hintereinander weg fabriziert. Den Teig – wieder unseren eigenen Roggen-Sauerteig – hatten wir entsprechend in kleinen Portionen vorbereitet, so dass wir ihn nur noch ausbreiten und belegen mussten. Nach Anleitung haben wir den Ofen zwischen zwei Backvorgängen geöffnet und weiter heizen lassen. Danach kam die nächste Pizza dran. Das ging alles sehr zügig und ohne Komplikationen. Wir haben die frische Pizza jeweils zerteilt und in die Mitte des Tisches gestellt, so dass jeder von den verschiedenen Variationen kosten durfte.

Die zwei halbkreisförmigen Spachtel sind wirklich sehr hilfreich, um den vorbereiteten Teig auf den Stein zu heben und auch um nach Fertigstellung der Pizza diese auf den Teller zu legen, ohne sich zu verbrennen.

Die Arbeitsfläche für die Pizza sollte immer etwas bemehlt sein, sonst klebt die Pizza fest und ist auch schlecht von den Spachteln auf den Stein abzulegen.

Bei einem Versuch hatten wir zu viel Öl auf die Pizza gegossen, dies verbrannte dann auf dem Stein und verbreitete bei diesem Versuch sowie beim nächsten Aufheizen einen unangenehmen Geruch und es dampfte sehr. Wir haben den Ofen dann eine halbe Stunde auf der Terrasse das Öl verbrennen lassen, danach war die Geruchsbelästigung verschwunden. Ansonsten habe wir kleine Teigreste mit dem Ceranschaber entfernt und den Stein dann mit einem feuchten Tuch abgewischt.

Für unser Empfinden ist der Ofen zu schlecht gesichert. Er sollte eine Sicherheitsfunktion haben, die den Ofen bei Nichtbenutzung nach einiger Zeit ausschaltet. Denn mit unbeaufsichtigten vierhundert Grad ist nicht zu spaßen. Ebenso wunderte es uns, dass es einen 5 Minuten-Timer für die Pizza gibt, aber keinen Timer für die 10 Minuten Aufheiz-Zeit. Es wäre doch einfach gewesen, den Timer für 10 Minuten vorzusehen. Gut, man kann natürlich zwei Mal fünf Minuten einstellen.

Unser Fazit: Der G3 Ferrari Delizia ist eine echte Bereicherung für unsere Küche. Wenn man Dreh mal raus hat, ist die eigene Pizza wirklich schnell zu bereitet und gelingt. Wir werden in Zukunft immer etwas eigenen Hefe- oder Sauerteig als Vorrat im Kühlschrank aufbewahren, so können wir bei Bedarf schnell unsere Lieblingspizza zubereiten.

Unsere schwarze Variante gibt es aktuell bei Amazon für 89,99 € Amazon.de: G3Ferrari G10006 Pizza Express Delizia Pizzamaker (1200 W), rot

Weitere Informationen vom Hersteller finden Sie hier: G3Ferrari Pizzaofen Delizia und Napoletana – Pizza in 3 – 5 Minuten | 400° (pizzaofen-g3ferrari.de)

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Täglich Frisch: Online-Magazin Tutti i sensi
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