Warum Rohschokolade so viel gesünder ist

Autorin: Jana Schamuhn

Beim Besuch im Supermarkt fallen einem im Schokoladenregal immer öfter Rohschokoladen Tafeln oder Riegel ins Auge. Das liegt vor allem daran, dass das Gesundheitsbewusstsein wächst und die “Raw Food” beziehungsweise Rohkost-Bewegung größer wird. Doch was macht Rohschokolade so beliebt? Der Unterschied zwischen herkömmlicher Schokolade und Rohschokolade liegt sowohl im Geschmack als auch in den natürlichen Nährstoffen, die durch einen anderen Herstellungsprozess erhalten bleiben – roher Kakao ist von Natur aus nämlich reich an Vitaminen, Mineralien und Flavanolen. Das wird dadurch erreicht, dass die Kakaobohnenschale nur leicht von außen angeröstet wird, während der Kern roh bleibt.

Lovechock Bar Range - Rohschokolade
Lovechock Bar Range – Rohschokolade – Foto: Lovechock

Bei der schonenden Herstellung von Rohschokolade und der damit verbundenen leichten Anröstung der Kakaoschalen bleiben die Vitamine, Mineralien und Flavanole besonders gut erhalten, denn je länger die Röstzeit und je höher die Temperaturen sind, desto höher ist der Verlust. Weitere Unterschiede in der Herstellung gibt es zusätzlich im Umgang mit weiteren Prozessschritten, in denen ebenfalls Wärme erzeugt wird. Genau wie beim Zerkochen von Gemüse geht die natürliche Power des Rohkakaos verloren, wenn er stark geröstet, sterilisiert, super fein zermahlen und conchiert (gerührt) wird. Bei diesen Schritten können leicht Temperaturen von über 60 Grad erreicht werden, weshalb Rohschokolade-Manufakturen auf diese meist komplett verzichten.

Roher Kakao enthält im Vergleich zu vielen Lebensmitteln, ja sogar gegenüber bekannten Superfruits wie Blau- oder Acai-Beeren, mehr phenolische Antioxidantien, welche Entzündungen verringern und das Herz-Kreislauf-System schützen, indem sie den Blutdruck senken und die Elastizität der Blutgefäße erhöhen. Die Flavanole im Kakao können die Kognition und die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessern, wodurch sie zum Beispiel vor kognitivem Altern schützen. Nicht nur wegen den gesundheitlichen Auswirkungen wird Kakao als Mutter aller Superfoods bezeichnet, sondern auch, weil er einen hohen Gehalt an wichtigen Mineralien und Spurenelemente wie Kupfer, Eisen, Magnesium, Selen, Zink und Mangan aufweist. Wer also auf der Suche nach einer „gesünderen“ Schokolade ist, sollte Rohschokolade eine Chance geben. Ein weiterer, oft erschreckend großer, Bestandteil traditioneller Schokoladen ist Zucker. Doch auch hier tut sich etwas im Markt: Vor allem kleinere Bio-Schokoladenhersteller setzen mittlerweile auf unraffinierte, natürliche Süßungsalternativen. Besonders interessant ist hier Kokosblütennektar, der einen niedrigen glykämischen Index hat und im Gegensatz zu Kristallzucker sogar einige Ballast- und Mineralstoffe enthält6. Der Vorteil: Dieser Fruchtzucker wird ohne das Hormon Insulin in der Leber verstoffwechselt. Er löst also keine Heißhungerattacken aus.

Genau diesen fast magischen Eigenschaften von rohem Kakao und Kokosblütenzucker bleibt der Rohschokoladen-Pionier Lovechock treu. Seit über 10 Jahren kreiert die kleine Amsterdamer Manufaktur unter dem Motto „Pure Goodness“ pure, echte Rohschokolade, voller Respekt für den hohen Vitamin-, Mineralien- und Flavonoidgehalt der Rohkakaobohnen. So entsteht eine Schokolade, die herrlich anders und einfach gut ist. Die Rohkakaomischung aus Ecuador und Peru verspricht puren Genuss und bei der großen Auswahl ist für jeden Geschmack und jede Vorliebe etwas dabei: Von dunklen Schokoladen mit hohem Kakaoanteil über die neuen Mild-Schokoladen bis hin zur Golden White. Die neue Lovechock Mild Range mit drei feinen Sorten ist eine neue, leckere vegane Alternative zu Milchschokolade – mit allen Vorzügen des Rohkakaos, aber ohne Milch und Industriezucker. Alle Riegel und Tafeln sind aus 100% bio-zertifizierten Zutaten, vegan und lediglich mit Kokosblütennektar oder Datteln gesüßt. Erhältlich im Biohandel.

Lovechock | Lovechock RAW chocolate

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