NRW Landesgartenschau Neuss 2026: Food Explorer übernimmt Gastronomie
Die Landesgartenschau Neuss 2026 stellt frühzeitig die Weichen für ihre gastronomische Ausrichtung. Mit der Auswahl eines erfahrenen Pächters setzt die Veranstaltung auf Professionalität und ein klar strukturiertes Betriebskonzept. Im Mittelpunkt stehen Regionalität, Nachhaltigkeit und eine hohe Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Zielgruppen. Gleichzeitig soll das Angebot den Anforderungen eines mehrmonatigen Großevents gerecht werden. Die gastronomische Versorgung ist vom 16. April bis 11. Oktober 2026 über die gesamte Laufzeit hinweg gesichert.

Mit der Food Explorer hat die Landesgartenschau ein Düsseldorfer Unternehmen beauftragt, das während der gesamten Veranstaltungsdauer für die gastronomische Betreuung auf dem Gelände verantwortlich zeichnet. Das Konzept „Region genießen – Vielfalt erleben“ überzeugte die Verantwortlichen insbesondere durch die Verbindung von Genuss, Organisation und nachhaltiger Ausrichtung.
„Food Explorer hat uns mit dem Konzept überzeugt, da es perfekt zur Landesgartenschau passt. Das Angebot ist vielfältig, der Betrieb klar organisiert und die für uns wichtigen Themen – Regionalität und Nachhaltigkeit – sind bereits integriert“, erklärt Geschäftsführerin Annette Nothnagel. Auch Christoph Hölters, Beigeordneter der Stadt Neuss und Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, betont, dass Genuss, Aufenthaltsqualität und Besucherzufriedenheit konsequent zusammen gedacht würden.
Fünf Standorte mit Eventoptionen
Für die Landesgartenschau sind fünf Bewirtungsstandorte vorgesehen: im Eventzelt, an der Sparkassenbühne, an der See-Terrasse, am Hammfeldhof sowie im Tribünengebäude mit Bürgersaal, Außenterrasse und Dachterrasse. Neben der regulären Besucherbewirtung sind dort auch Hochzeiten, Firmenevents und weitere Veranstaltungen geplant.
Das Unternehmen bringt Erfahrung aus mehr als 1.300 Veranstaltungen mit und verfügt über ein Team von über 100 Mitarbeitenden. Geschäftsführer und Gesellschafter Andreas Mitzner verweist auf die besondere Herausforderung eines Events mit wechselnden Tagesphasen, unterschiedlichen Besucherzahlen und diversen Zielgruppen.
Breites Angebot für unterschiedliche Zielgruppen
Das Gastronomiekonzept berücksichtigt Familien und Kinder ebenso wie SeniorInnen, Busgruppen, AllergikerInnen sowie Vegetarier und VeganerInnen. Angeboten werden Speisen über den gesamten Tag hinweg – vom Frühstück bis zum Feierabendimbiss. Ein saisonaler Wechsel der Speisekarte sowie familienfreundliche Preise sind vorgesehen.
Geschäftsführerin und Co-Gesellschafterin Ruth Erdmann beschreibt ein Selfservice-Konzept mit mehreren Food-Stationen. Je nach Saison sollen unter anderem Spargelgerichte, Himmel un Ääd, Schnitzel, Salate oder eine vegane Gemüsebolognese angeboten werden. Ergänzt wird das Angebot durch Kaffee- und Kuchenvariationen.
Nachhaltigkeit als zentrales Element
Ein Schwerpunkt liegt auf regionaler Beschaffung mit einem erweiterten Erzeuger-Pool aus der Region. Herkunft und Lieferanten sollen für Gäste transparent dargestellt werden, etwa per QR-Code.
Geplant ist ein Betrieb in 100 Prozent Mehrweglogistik, einschließlich To-go-Angeboten, ohne Einwegkunststoffe oder Aluminiumschalen. Der Mehrwegbecher der Landesgartenschau kann als Souvenir mitgenommen werden. Zusätzlich kommt die KI-gesteuerte Biotonne „Kitro“ zum Einsatz, die Speisereste erfasst und so zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen beitragen kann. Induktionsbasierte Küchentechnik sowie nachhaltige Reinigungsmittel sollen Energie und Ressourcen schonen.
Das Gesamtkonzept ist auf hohe Besucherfrequenzen ausgelegt. Parallele Food- und Getränkestationen, ein Farb- und Symbolleitsystem sowie eine Personalverdichtung in Stoßzeiten sollen einen reibungslosen Ablauf gewährleisten.
