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Vom Pott rauf auf 207 Meter: Bochumer Currywurst erobert den Berliner Fernsehturm

Die Currywurst gilt als kulinarisches Symbol des Ruhrgebiets und steht für bodenständiges Handwerk mit klarer Herkunft. Nun schafft es ein Traditionsprodukt aus Bochum auf eine der prominentesten gastronomischen Bühnen Deutschlands. Im Drehrestaurant Sphere Tim Raue auf 207 Metern Höhe wird ab sofort die Currywurst der Fleischerei Dönninghaus serviert. Damit trifft regionale Metzgerkunst auf Spitzengastronomie in exponierter Lage. Die Kooperation verbindet Ruhrgebiet, Berlin und Brandenburg auf einem Teller.

Currywurst auf dem Berliner Fernsehturm Qelle: Berliner Fernsehturm/Nils Hasenau/estaurant Sphere Tim Raue,

Was im Ruhrgebiet seit Jahrzehnten Kult ist, hat es damit bis ganz nach oben geschafft: Die Currywurst der Traditionsfleischerei Dönninghaus aus Bochum wird im Restaurant Sphere Tim Raue sowie in der darunterliegenden Sphere Bar angeboten. Serviert wird sie über den Dächern der Hauptstadt – veredelt mit zwei unterschiedlichen Soßen aus der Handschrift von Tim Raue.

Handwerk mit Geschichte

Die Geschichte der Fleischerei beginnt 1937, als Otto Dönninghaus den Betrieb in Bochum gründete. Heute führt Enkel Dirk Schulz das Unternehmen in dritter Generation. Wöchentlich entstehen dort rund 40.000 bis 50.000 Würste – nach überlieferter Rezeptur, mit Naturgewürzen, im Naturdarm und mit konsequentem Qualitätsanspruch. Im Ruhrgebiet ist die Dönninghaus-Currywurst längst mehr als ein Imbissklassiker, sie gilt als Teil regionaler Identität.

Von Bochum ins Drehrestaurant

Der Impuls für den Schritt auf den Fernsehturm entstand 2025 während der Dreharbeiten zur TV-Reihe „Tim Raue isst!“. Auf der Suche nach der besten Currywurst Deutschlands wurde Raue in Bochum fündig. Aus der Begegnung entwickelte sich die Idee, das Produkt in das gastronomische Konzept des Berliner Fernsehturms zu integrieren.

Zwei Soßen, ein Konzept

Für den Einsatz im Fernsehturm wurde die Currywurst behutsam weiterentwickelt. Die Inspiration, sie mit zwei Soßen zu servieren, geht auf eine Berliner Currybaude zurück. Eine der Soßen wird im Restaurant frisch zubereitet – mit Zwiebeln, Schärfe und einem Curry-Schaum. Die zweite basiert auf einem Rezept von Tim Raue und wird mit Zutaten von Landwirt Torsten Rahlf aus Brandenburg umgesetzt. So entsteht eine Verbindung regionaler Produzenten mit der Berliner Spitzengastronomie.

Angeboten wird die Currywurst als Bestandteil des Menüs „Tim Raues Heiß & Kalt“ sowie im Rahmen des „Highest Lunch“ im rotierenden Restaurant Sphere Tim Raue, das sich zweimal pro Stunde um die eigene Achse dreht. In der Sphere Bar auf der Aussichtsetage darunter ist sie auch einzeln erhältlich – dort ohne Curry-Schaum, jedoch mit Jaipur-Currypulver und einem exklusiven Fernsehturm-Göffel.

Für die Bochumer Fleischerei bedeutet der Schritt auf 207 Meter Höhe eine besondere Anerkennung. Ein traditionsreiches Produkt aus dem Ruhrgebiet findet damit seinen Platz in einem der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands.

Direkter Link: Das Sphere Restaurant im Berliner Fernsehturm

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