Gesunde Ernährung

Hydration-Report 2026: 60 Prozent der Deutschen trinken zu wenig

Das Angebot an Getränken ist vielfältig, doch bei der täglichen Flüssigkeitszufuhr gibt es offenbar Nachholbedarf. Laut dem Hydration-Report 2026 trinken 60 Prozent der Deutschen täglich weniger als die empfohlene Menge von 1,5 Litern. Besonders häufig unterschreiten junge Erwachsene die Empfehlung: Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 64 Prozent. Die repräsentative Befragung untersucht Trinkgewohnheiten in den Bereichen Körpersignale, Morgenroutine, Familie, Beruf und Generation Z. Mineralwasser bleibt dabei für die große Mehrheit die wichtigste Quelle für die tägliche Flüssigkeitsversorgung.

Hydration ist Grundlage von Konzentration, Ausdauer und Regeneration – sogar für Spitzensportler – Quelle: Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e. V

Generation Z trinkt trotz Getränketrends zu wenig

Die jüngere Generation beschäftigt sich laut Studie intensiv mit aktuellen Getränketrends wie Matcha, Adaptogenen oder Elektrolyt-Drinks. Gleichzeitig trinken 64 Prozent der 18- bis 24-Jährigen weniger als 1,5 Liter täglich. Beim ersten Getränk des Tages liegt die Generation Z allerdings vorn: 36 Prozent greifen morgens zunächst zu Mineralwasser, bei den sogenannten Boomern sind es rund 25 Prozent.

Der Report sieht deshalb weniger die Auswahl einzelner Getränke als vielmehr regelmäßige Trinkgewohnheiten als Herausforderung.

Durst wird nicht immer erkannt

Auch die Wahrnehmung von Körpersignalen spielt eine Rolle. Fast ein Drittel der Befragten weiß laut Report nicht, dass Müdigkeit oder Hungergefühl mitunter auch auf Flüssigkeitsmangel hindeuten können.

Am Arbeitsplatz erschweren zudem äußere Faktoren das regelmäßige Trinken. 23 Prozent der Berufstätigen geben an, dort nicht jederzeit trinken zu können. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt dieser Anteil mit 41 Prozent deutlich höher; als Gründe werden unter anderem Zeitdruck und Kundenkontakt genannt.

Auch im Familienalltag scheint die eigene Trinkroutine manchmal hinter anderen Aufgaben zurückzustehen. 37 Prozent der Eltern trinken nach eigenen Angaben weniger, während sie ihre Kinder ans Trinken erinnern.

Mineralwasser bleibt wichtigste Flüssigkeitsquelle

Trotz der zahlreichen neuen Getränkekonzepte bleibt Mineralwasser laut Hydration-Report die wichtigste Grundlage der Flüssigkeitsversorgung. 97 Prozent der Befragten geben an, dafür Mineralwasser zu nutzen, 82 Prozent bewerten es als gesundes Getränk.

Der Hydration-Report 2026 wurde im Auftrag der Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e. V. (GFF) von der INNOFACT AG durchgeführt. Befragt wurden online 1.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren.

Die vollständigen Ergebnisse sind unter Hydration-Report 2026 abrufbar.

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