{"id":29618,"date":"2025-01-18T09:56:00","date_gmt":"2025-01-18T08:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=29618"},"modified":"2025-01-16T15:01:42","modified_gmt":"2025-01-16T14:01:42","slug":"pflanzliche-ernaehrung-in-der-gemeinschaftsverpflegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=29618","title":{"rendered":"Pflanzliche Ern\u00e4hrung in der Gemeinschaftsverpflegung"},"content":{"rendered":"\n<p>Die deutsche Betriebsgastronomie spielt eine Schl\u00fcsselrolle in der Ern\u00e4hrungswende, indem sie t\u00e4glich Millionen von Menschen in Unternehmen, Universit\u00e4ten und Kliniken mit abwechslungsreichen Mahlzeiten versorgt. Besonders in Zeiten des Veganuary, wenn der Fokus verst\u00e4rkt auf pflanzlicher Ern\u00e4hrung liegt, zeigen sich die gro\u00dfen Cateringunternehmen innovativ und entwickeln neue Gerichte, die den Geschmack der breiten Masse ansprechen. Dieser Wandel in der Gemeinschaftsverpflegung ist nicht nur ein Trend, sondern ein entscheidender Beitrag zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Ern\u00e4hrung. Von veganen Klassikern bis hin zu kreativen Neuerungen \u2013 der Veganuary macht die Transformation der Betriebskantinen und Mensen in Deutschland sichtbar und zeigt, wie die Ern\u00e4hrungswende am Arbeitsplatz erfolgreich vorangetrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkter Link: <a href=\"https:\/\/veganuary.com\/de\/\">Veganuary 2025 &#8211; Home<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-29620\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung-300x200.webp 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung-768x512.webp 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Veganuary-2025_Gemeiaftsverpflegung.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Veganuary<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Rund 18 Millionen Menschen essen t\u00e4glich in Betriebsrestaurants, Uni-Mensen und Klinik-Kantinen. Diese Orte der Gemeinschaftsverpflegung geh\u00f6ren in Deutschland zu den wichtigsten Beschleunigern der Ern\u00e4hrungswende. Am Arbeitsplatz kommen auch Menschen mit pflanzlicher Ern\u00e4hrung in Kontakt, die ansonsten weniger Ber\u00fchrungspunkte haben. Die gro\u00dfen Cateringbetriebe stellen sich darauf ein: Sie entwickeln neue und mainstreamtaugliche Gerichte f\u00fcr die vegane Mittagspause in der Firma. Was sie w\u00e4hrend des Veganuary alles auf die Teller bringen \u2013 und was eine Berliner Spitzenk\u00f6chin mit Gemeinschaftsverpflegung zu tun hat, verr\u00e4t dieser \u00dcberblick \u00fcber die deutsche Betriebsgastronomie.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte der Kantinen in Deutschland reicht bis ins 19. Jahrhundert zur\u00fcck. Im Chemiewerk Bayer Elberfeld wurde im Jahr 1895 die erste \u201eArbeiter-Speiseanstalt\u201c er\u00f6ffnet. Seitdem ist die Kantine in deutschen Unternehmen nicht mehr wegzudenken \u2013 auch, wenn sie heute nur noch selten so hei\u00dft. Stattdessen tragen die meisten Betriebsrestaurants klangvolle Namen wie jeder andere Gastronomiebetrieb: Wer in der \u201eElbe\u201c luncht, arbeitet beim Hamburger Otto-Versand. Im \u201eRudolf\u2019s\u201c speisen die Softwareentwickler:innen von Haufe in Freiburg. Und wer im Commerzbank-Tower in Frankfurt sitzt, trifft sich mittags mit Kolleg:innen im \u201ePlaza\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinschaftsverpflegung beeinflusst Ern\u00e4hrungswende ma\u00dfgeblich<\/p>\n\n\n\n<p>So bunt wie die Namen der Betriebsrestaurants heute sind, so vielf\u00e4ltig ist das Essensangebot. Mitarbeitende erwarten auch in diesem Veganuary neue Angebote, die schmecken, gesund, nachhaltig und pflanzlich sind. \u201eDie Gemeinschaftsverpflegung ist eine der gro\u00dfen Treibkr\u00e4fte der Ern\u00e4hrungswende\u201c, so Christopher Hollmann, der Veganuary Deutschland leitet. Auch das Fachmagazin Hogapage bezeichnet die Betriebsgastronomie als entscheidenden Player f\u00fcr ein klimaneutrales Deutschland \u2013 \u201eschlie\u00dflich zeichnet die Ern\u00e4hrungswirtschaft verantwortlich f\u00fcr ein F\u00fcnftel der klimasch\u00e4dlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Veganuary wird am Arbeitsplatz sichtbar<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschlands Kantinen haben Tradition und sind hoch frequentiert: Vor Corona a\u00dfen rund 30 Millionen Menschen t\u00e4glich in Betrieben, Mensen und Schulen, Kliniken und Pflegeheimen. Heute sind es nach Sch\u00e4tzungen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) trotz Homeoffice-Trend immer noch mehr als 18 Millionen \u2013 jeden Tag, Tendenz wieder steigend. Wichtige Orte, an denen die Ern\u00e4hrungswende anfassbar und beschleunigt wird. \u201eAn diesen Orten\u201c, so Christopher Hollmann, \u201eerreichen wir auch Menschen, die sonst weniger Ber\u00fchrungspunkte mit veganer Ern\u00e4hrung haben.\u201c Veganuary geht es darum, Menschen zum Ausprobieren der pflanzlichen Ern\u00e4hrung zu motivieren. \u201eWir freuen uns sehr \u00fcber das Engagement der Gro\u00dfcatering- und Foodservice-Unternehmen, denn so ist Veganuary nicht nur beim Einkaufen, sondern auch am Arbeitsplatz sichtbar.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Vegane Spitzenk\u00f6chin unterst\u00fctzt f\u00fchrendes Cateringunternehmen<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Marktf\u00fchrer der Branche ist der Full-Service-Cateringbetrieb Aramark: Das Unternehmen sorgt daf\u00fcr, dass Menschen au\u00dferhalb ihrer vier W\u00e4nde komplett verpflegt werden k\u00f6nnen, von morgens bis sp\u00e4t in die Nacht. Das passiert in Betrieben, Kliniken, aber auch in Fu\u00dfballstadien, Konzertarenen und auf anderen Gro\u00dfveranstaltungen wie Messen. Bei Aramark gibt es mittlerweile eine eigene pflanzliche Marke (\u201eV-Like\u201c) sowie ein Team aus K\u00f6ch:innen und Ern\u00e4hrungsexpert:innen, das sich mit der Weiterentwicklung von veganen Gerichten besch\u00e4ftigt. Sogar eine prominente Spitzenk\u00f6chin und Bestsellerautorin ist mit dabei: Josita Hartanto (\u201eLucky Leek\u201c, Berlin). Sie kocht gemeinsam mit dem Aramark-Team, probiert aus, kommentiert, verbessert, gibt Input. Die besten Gerichte landen dann im gastronomischen Angebot der rund 500 Unternehmen, die von Aramark beliefert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 2030 sollen 40 Prozent der Speisen vegan sein<\/p>\n\n\n\n<p>Die vegane Currywurst ist nicht nur bei VW mittlerweile Standard. Im Veganuary 2025 wird deutlich, dass neben den veganen Varianten von Klassikern auch ganz neue Kreationen pflanzlicher Kochkunst in den Betriebsbistros Einzug halten. Der Gro\u00dfcateringbetrieb Dussmann geh\u00f6rt zu den Treibern dieser Entwicklung: Bis 2030 sollen 40 Prozent aller angebotenen Gerichte des Unternehmens rein pflanzlich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Mittag: Auberginen-Hering und Karottenwurst<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Marke zu erreichen, hat Dussmann eine ganze Reihe von Ma\u00dfnahmen beschlossen. Mitarbeitende durchlaufen ein umfangreiches Schulungsprogramm, bei dem die Vorz\u00fcge der pflanzlichen Ern\u00e4hrung vermittelt werden. Zudem t\u00fcfteln die Dussmann-K\u00f6ch:innen konsequent an neuen Rezepturen, um eine m\u00f6glichst breite Palette an veganen Gerichten anbieten zu k\u00f6nnen. Ein Vorgeschmack auf das, was da in Zukunft alles auf die Teller kommt, wird bereits in diesem Januar serviert: Den Auberginen-Hering gibt\u2019s klassisch mit Dill-Kartoffeln, das Gulasch stammt von der Jackfruit. Im Gr\u00fcnkohleintopf steckt eine Karottenwurst, im Schlemmerfilet \u00e0 la Bordelaise Tofu statt Alaska-Seelachs. Und f\u00fcrs Geschnetzelte auf den veganen Sp\u00e4tzle kommen \u201eBrewBites\u201c zum Einsatz \u2013 eine neue Fleischalternative, die aus Biertreber, einem Nebenprodukt in der Bierproduktion, gewonnen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es die Cateringunternehmen ernst mit der Ern\u00e4hrungswende meinen, zeigt sich auch bei der SV Group, die mit den mehr als 450 Restaurants in Deutschland und der Schweiz am Veganuary teilnimmt. Mehr als ein Drittel (34,5 Prozent) der genutzten Rezepturen sind mittlerweile pflanzlich. Aus ihnen werden dann komplette Speisen und Men\u00fcs zusammengesetzt. Auf der Speisekarte stehen Streetfood-Klassiker: Loaded Fries, Planted Philly Cheesesteak Sandwich, Pulled Mushroom Tacos und Yakisoba.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/veganuary.com\/de\/\">Veganuary 2025 &#8211; Home<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutsche Betriebsgastronomie spielt eine Schl\u00fcsselrolle in der Ern\u00e4hrungswende, indem sie t\u00e4glich Millionen von Menschen in Unternehmen, Universit\u00e4ten und Kliniken mit abwechslungsreichen Mahlzeiten versorgt. Besonders in Zeiten des Veganuary, wenn der Fokus verst\u00e4rkt auf pflanzlicher Ern\u00e4hrung liegt, zeigen sich die gro\u00dfen Cateringunternehmen innovativ und entwickeln neue Gerichte, die den Geschmack der breiten Masse ansprechen. Dieser Wandel in der Gemeinschaftsverpflegung ist nicht nur ein Trend, sondern ein entscheidender Beitrag zu einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Ern\u00e4hrung. 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