{"id":28601,"date":"2024-08-10T07:27:00","date_gmt":"2024-08-10T05:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=28601"},"modified":"2024-08-07T08:31:55","modified_gmt":"2024-08-07T06:31:55","slug":"die-sternegastronomie-im-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=28601","title":{"rendered":"Die Sternegastronomie im Wandel"},"content":{"rendered":"\n<p>Was vor zehn oder mehr Jahren schon von Mitgliedern der Slow Food Bewegung proklamiert wurde findet mittlerweile Einzug in die Sternegastronomie: Die Umstellung des Angebots auf mehr Regionalit\u00e4t, Saisonalit\u00e4t und Nachhaltigkeit. All dies hat sich der Sternekoch Dominik Wachter auf die Fahne geschrieben. In Prien am Chiemgau setzt er all diese Ziele mutig in seiner &#8222;Foodbar&#8220; um.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen auch auf: <a href=\"https:\/\/wachter-foodbar.de\/\">Wachter Foodbar \u2013 Restaurant in Prien am Chiemsee (wachter-foodbar.de)<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28604\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336-300x200.webp 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336-768x512.webp 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foodbar von Dominik Wachter in Prien am Chiemsee &#8211; Foto: Ingolf Hatz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Zeitenwende im Image der Branche.<br>In der Gastronomie ist die Bezahlung d\u00fcrftig und der Umgangston ruppig. Es herrscht eine klare Hierarchie. Die Geh\u00e4lter sind schlecht, die Arbeitszeiten unattraktiv. Dieses Image genie\u00dft die Gastronomie nicht zu Unrecht, wei\u00df Dominik Wachter. In Zeiten von Work-Life-Balance verwundert es nicht, dass viele Restaurantbesitzer h\u00e4nderingend Personal suchen. Wachter, der j\u00fcngst mit seinem Team erneut den Michelin-Stern erhielt, begegnet seinen Mitarbeitern auf Augenh\u00f6he. Das \u00e4u\u00dfert sich nicht nur in einem respektvollen Umgang. Sein Team wird dazu aufgefordert, sich kreativ einzubringen und eigenverantwortlich Speisen und Serviceabl\u00e4ufe mitzugestalten. \u00dcber den Tellerrand geschaut ist dieser jugendliche, nat\u00fcrliche Umgang in Asien oder Frankreich bereits etabliert. Dominik Wachter transportiert dieses Konzept der \u201eneuen Sternek\u00fcche\u201c in sein Restaurant in Prien am Chiemsee.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitenwende in der Atmosph\u00e4re.<br>Wachters Foodbar \u2013 der Name des Restaurants l\u00e4sst es erahnen. Der Gast und Gourmet soll sich in den R\u00e4umlichkeiten wie in einer Lounge, bestenfalls wie in seinem eigenen Wohnzimmer f\u00fchlen. Die Atmosph\u00e4re ist locker und leger, das Restaurant bietet \u00fcberschaubare 22 Pl\u00e4tze. Die moderne Sternek\u00fcche m\u00f6chte junge Menschen ansprechen, man m\u00f6chte weg vom Image der muffigen Exklusivit\u00e4t, weg von der perfekt gefalteten Serviette, die im perfekten Abstand zum perfekt zubereiteten Men\u00fc platziert wird. Die bodenst\u00e4ndige Erdigkeit und Nat\u00fcrlichkeit des Sternekochs Dominik Wachter spiegelt sich im Ambiente seiner Foodbar und wohl auch am wichtigsten Ort des Restaurants wider: in der K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Zeitenwende in der K\u00fcche.<br>Nachhaltigkeit, Regionalit\u00e4t, Saisonalit\u00e4t. In Zeiten der Ressourcenknappheit, im wachsenden gesellschaftlichen Bewusstsein, dass sich das eigene Konsumverhalten \u00e4ndern muss, h\u00f6rt man diese Worte inflation\u00e4r oft. Dominik Wachter lebt diese Worte als Werte und sie zeigen sich in seiner K\u00fcche. Weniger ist mehr, aber daf\u00fcr im Einklang mit dem, was die Natur gerade bietet. Ob Pilze oder Kr\u00e4uter \u2013 viele seiner Zutaten sammelt Wachter selbst in seiner ihm vertrauten Heimat Prien am Chiemsee. Oder er besorgt sie von heimischen H\u00f6fen und H\u00e4ndlern. Dieses nachhaltige Denken \u00e4u\u00dfert sich zudem in Wachters eigentlichem Talent, seiner Kochkunst.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Zeitenwende beim Kochen.<br>In der gehobenen Gastronomie setzt sich ein Trend durch, der auf die verantwortungsvolle Nutzung regionaler Zutaten aus heimischen W\u00e4ldern fokussiert ist. Dominik Wachter f\u00fchrt eine K\u00fcche, die durch Herzblut und Leidenschaft gepr\u00e4gt ist und legt gro\u00dfen Wert auf eine produktbezogene Zubereitung. Seine kulinarische Philosophie basiert auf dem Respekt f\u00fcr die Herkunft der Lebensmittel \u2013 sowohl tierischer als auch pflanzlicher Natur. Heimische Produkte und lokale Lieferanten spielen eine entscheidende Rolle in seiner K\u00fcche. So kann eine heimische Renke aus dem Chiemsee genauso hochgesch\u00e4tzt werden wie ein Steinbutt von der Atlantikk\u00fcste. In der modernen Sternek\u00fcche werden diese heimischen Zutaten mittlerweile ebenso wertgesch\u00e4tzt wie exquisite Delikatessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, das gesamte Lebensmittel zu w\u00fcrdigen und nichts zu verschwenden. Diese R\u00fcckbesinnung auf die essenziellen, unverf\u00e4lschten Aromen wird von G\u00e4sten zunehmend nachgefragt. Ein Besuch im Restaurant von Dominik Wachter in Prien am Chiemsee bietet die M\u00f6glichkeit, diese K\u00fcchenphilosophie hautnah zu erleben. Nehmen Sie sich die Zeit f\u00fcr einen kulinarischen Abstecher, der Ihnen die Sch\u00f6nheit der regionalen K\u00fcche n\u00e4herbringt.<br><br>\u00dcber Dominik Wachter:<br>Dominik Wachter, geboren am 12. Juni 1988 in Rimsting, ist ein Sternekoch mit kulinarischer Leidenschaft und Vision. Seine gastronomische Reise begann in Prien, wo er seine Tr\u00e4ume und Ambitionen in der Welt der Haute Cuisine verwirklichte. Sein Weg begann mit einer Ausbildung bei Thomas M\u00fchlberger, einer renommierten Institution, von 2009 bis 2012. Thomas M\u00fchlberger selbst hatte 23 Jahre, mit kurzer Unterbrechung, einen Stern und hat seinerzeit bei Eckart Witzigmann im Restaurant Aubergine gearbeitet. Nachdem er die Position des K\u00fcchenchefs \u00fcbernahm, pr\u00e4gte er von 2013 bis 2020 die kulinarische Landschaft mit seinem K\u00f6nnen. Als H\u00f6hepunkt seiner Karriere wandelte er 2021 die Kochschule in die innovative Wachter Foodbar um, die im Oktober desselben Jahres feierlich er\u00f6ffnete. Dominiks pers\u00f6nlicher Hintergrund spiegelt sein kulinarisches Genie wider, das bereits in jungen Jahren w\u00e4hrend seiner Schulzeit entdeckt wurde. Seine Interpretation der regionalen K\u00fcche ist gepr\u00e4gt von einem Mix aus regionalen und interkulturellen Einfl\u00fcssen, die er auf seinen Reisen aufnahm \u2013 insbesondere aus Asien. Mit seinem konsequenten Streben nach Qualit\u00e4t und Innovation hat Dominik Wachter nicht nur die Bewunderung der Einheimischen gewonnen, sondern auch renommierte Kritiker beeindruckt. Sein kreativer Ansatz zur regionalen K\u00fcche und der erstklassige Service in der Wachter Foodbar haben ihm verdienterma\u00dfen zwei Jahre in Folge einen begehrten Michelin-Stern eingebracht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was vor zehn oder mehr Jahren schon von Mitgliedern der Slow Food Bewegung proklamiert wurde findet mittlerweile Einzug in die Sternegastronomie: Die Umstellung des Angebots auf mehr Regionalit\u00e4t, Saisonalit\u00e4t und Nachhaltigkeit. All dies hat sich der Sternekoch Dominik Wachter auf die Fahne geschrieben. In Prien am Chiemgau setzt er all diese Ziele mutig in seiner &#8222;Foodbar&#8220; um.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28604,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4706],"tags":[14536,15063],"class_list":["post-28601","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-portrait","tag-dominik-wachter","tag-wachter-foodbar"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Wachter_Foodbar_HZI1336.webp","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28601"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28605,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28601\/revisions\/28605"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}