{"id":28032,"date":"2024-05-06T12:06:18","date_gmt":"2024-05-06T10:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=28032"},"modified":"2024-05-06T12:06:25","modified_gmt":"2024-05-06T10:06:25","slug":"tipps-fuer-die-grillsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=28032","title":{"rendered":"Tipps f\u00fcr die Grillsaison"},"content":{"rendered":"\n<p>In Deutschland wird gerne gegrillt. Laut Verbraucherzentrale NRW tun dies fast vierzig Prozent der in einer Umfrage befragten Personen in der Saison alle zwei Wochen. Um beim Grillen nachhaltig und gesund zu agieren sind einige Dinge zu beachten. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Grillger\u00e4t, Brennstoff, Grillgut und Grillschalen sowie letztendlich auch zur Reinigung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic.webp\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28034\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic-300x200.webp 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic-768x512.webp 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Grilltipps-Nachhaltiger-Genuss-Foto-VZ-NRW-adpic.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grilltipps Nachhaltiger Genuss &#8211; Foto: VZ NRW \/ adpic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Grillgenuss \u2013 lecker und nachhaltig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tipps zu Brennmaterial, Ger\u00e4ten und Zubeh\u00f6r<\/p>\n\n\n\n<p>Viele k\u00f6nnen es kaum erwarten, dass das Wetter mitspielt und die Grillsaison so richtig starten kann. Einer Umfrage zufolge grillen rund 39 Prozent der Befragten in Deutschland ab April alle zwei Wochen. \u201eDer Umwelt und auch der eigenen Gesundheit zuliebe sollten Grillfans dabei ein paar Dinge beachten\u201d, sagt Philip Heldt, Experte f\u00fcr Umwelt und Ressourcenschutz der Verbraucherzentrale NRW. Er hat Tipps f\u00fcr einen nachhaltigen Grillgenuss zusammengestellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Geschmacksache: das Grillger\u00e4t<\/strong><br>F\u00fcr manche ist nur das Grillen \u00fcber Holzkohle das wahre \u2013 sie sch\u00e4tzen den typischen Geschmack, den das Grillgut dabei annimmt. Gas- und Elektrogrills sind im Vergleich schneller einsatzbereit, denn das Vorbereiten der Kohle und das Warten auf die perfekte Glut entfallen. Auch gibt es keine Asche zu entsorgen. Durch den fehlenden Rauch entstehen zudem weniger gesundheitssch\u00e4dliche Stoffe. Und nicht zuletzt werden die Nachbarn weniger eingequalmt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Umwelts\u00fcnde: Einweggrills \u00a0<\/strong><br>Sie sind zwar preiswert zu haben, aber eine echte Umwelts\u00fcnde: Einweggrills aus Aluminium. Denn die Herstellung von Aluminium frisst jede Menge Energie und Rohstoffe. Manche St\u00e4dte haben den Einsatz auf \u00f6ffentlichem Gr\u00fcn inzwischen auch untersagt, weil die Einweggrills sehr hei\u00df werden und die Wiesen besch\u00e4digen. Verletzungsgefahr, Gesundheitsrisiken durch angebranntes Grillgut, billige Kohle und chemische Anz\u00fcnder \u2013 alles ebenfalls gute Gr\u00fcnde, sich f\u00fcr einen solideren Minigrill zu entscheiden, der mehrfach verwendbar ist. \u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Brennstoff: Zertifiziert oder \u00f6kologisch<\/strong><br>Bei Grillkohle und -briketts sollten Freunde des offenen Feuers Produkte aus Deutschland w\u00e4hlen und auf Zeichen f\u00fcr nachhaltige Waldwirtschaft achten, erkennbar etwa am FSC-Siegel (Forest Stewardship Council). Produkte ohne Kennzeichnung k\u00f6nnen aus Raubbau an Urw\u00e4ldern stammen. Es geht sogar ganz ohne Natureingriff: Mittlerweile gibt es Grillbriketts aus Reststoffen wie Olivenkernen, Maisspindeln oder Kokosnussschalen. Auch die eigene Gesundheit sollte man bei der Auswahl der Brennmaterialien im Blick haben. Wenn Altpapier oder Holz verbrannt wird, k\u00f6nnen krebserregende Stoffe im Rauch sein.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Grillgut: Vielfalt vor<\/strong><br>Wer beim Grillen auch ans Klima denkt, setzt vor allem auf eine bunte Vielfalt an Gem\u00fcse sowie auf vegetarische Produkte. Denn Fleisch schl\u00e4gt in der CO<sub>2<\/sub>-Bilanz am meisten zu Buche. Gut f\u00fcr den Rost geeignet sind festfleischige, saftige Gem\u00fcsearten \u2013 etwa Zucchini, Paprika, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Kartoffeln oder Spargel. Weniger Wurst und Fleisch ist zudem ges\u00fcnder und l\u00e4sst finanziellen Spielraum f\u00fcr Produkte aus verbesserter Tierhaltung, beispielsweise Fleisch mit einer Haltungskennzeichnung des Handels der Stufe 3 oder 4, mit dem Tierschutzlabel oder Bio. Nachhaltig gefangener Fisch ist an Siegeln wie MSC und Naturland zu erkennen, Fisch aus nachhaltiger Aquakultur an Kennzeichnungen wie Bio- oder dem ASC-Logo.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Grillschalen: Plus f\u00fcr die Gesundheit<\/strong><br>Damit Fett und Marinade nicht in die Glut oder auf die Heizschlange von Gas- und Elektrogrills tropfen, werden Gem\u00fcse, Fleisch oder Fisch am besten auf wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl oder mit emaillierter Oberfl\u00e4che gelegt. Auf Alu-Grillschalen oder Alufolie, die anschlie\u00dfend in den M\u00fcll wandern, sollten Verbraucher:innen aus Umweltgr\u00fcnden verzichten. Wer sie dennoch verwendet, sollte in jedem Fall erst nach dem Brutzeln w\u00fcrzen, den Salz und S\u00e4ure l\u00f6sen Aluminium und \u00fcbertragen es aufs Grillgut.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Grillrost: sauber ohne Chemie<\/strong><br>Nach dem Grillspa\u00df bereitet es meist deutlich weniger Vergn\u00fcgen, den Grillrost zu reinigen. Mit einigen Hausmitteln klappt dies jedoch ebenso gut wie mit Grill- und Backofensprays, die bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten. Im ersten Schritt werden mit einer gro\u00dfen Drahtb\u00fcrste Essensreste vom abgek\u00fchlten Rost geschrubbt. Ru\u00df und Fett lassen sich danach beispielsweise mithilfe von Natron entfernen. Dazu 100 Gramm Natron-Pulver in einem Liter warmem Wasser aufl\u00f6sen und in eine Spr\u00fchflasche f\u00fcllen. Rost mit der Natronl\u00f6sung bespr\u00fchen und mindestens eine Stunde lang (oder besser \u00fcber Nacht) einwirken lassen. Anschlie\u00dfend abwischen und klar absp\u00fclen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Infos und Links:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Weitere Tipps gibt es online unter \u00a0<a href=\"http:\/\/www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/13877\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/13877<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland wird gerne gegrillt. Laut Verbraucherzentrale NRW tun dies fast vierzig Prozent der in einer Umfrage befragten Personen in der Saison alle zwei Wochen. Um beim Grillen nachhaltig und gesund zu agieren sind einige Dinge zu beachten. 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