{"id":26438,"date":"2023-11-08T06:02:00","date_gmt":"2023-11-08T05:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=26438"},"modified":"2023-10-27T10:06:53","modified_gmt":"2023-10-27T08:06:53","slug":"artgerechte-gaensehaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=26438","title":{"rendered":"Artgerechte G\u00e4nsehaltung"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, ob der angebotene G\u00e4nsebraten aus ordentlicher Haltungsform stammt. Die Verbraucherzentrale NRW erkl\u00e4rt, worauf es zu achten gilt. Erster Punkt ist die Haltungsform: Das angebotene Fleisch sollte m\u00f6glichst aus einer Bio-Produktion oder aus Freilandhaltung kommen. Beim Kauf von G\u00e4nsen vom Bauernhof ist man meistens auf der sicheren Seite. Dennoch sollten VerbraucherInnen bei nicht gekennzeichnetem Verkauf auf Wochenm\u00e4rkten oder Metzgertheken immer genau nach der Herkunft fragen. Denn oft wird aus dem Ausland zugekauft. Da sollte besser vom Kauf abgesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26439\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/20231027_Tipp-Gaensebraten_adpic.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">G\u00e4nsebraten &#8211; Foto: Verbraucherzentrale NRW\/adpic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>G\u00e4nsebraten: So erkennt man artgerechte Tierhaltung<br>Die Verbraucherzentrale NRW erkl\u00e4rt, was f\u00fcr G\u00e4nse aus Bio- oder Freilandhaltung spricht und wie man Stopfmast und Lebendrupf vermeidet<br>Viele Menschen freuen sich in der Martinszeit oder zu Weihnachten auf einen festlich zubereiteten G\u00e4nsebraten, angerichtet zum Beispiel mit Rotkohl, Kl\u00f6\u00dfen oder Brat\u00e4pfeln. 2022 waren die Preise f\u00fcr G\u00e4nse wegen der Vogelgrippe und h\u00f6herer Futterkosten deutlich gestiegen, in diesem Jahr wird es vermutlich nicht zu gr\u00f6\u00dferen Preissteigerungen kommen. \u201eDoch auch beim G\u00e4nsebraten sollte uns die artgerechte G\u00e4nsehaltung wichtig sein, also eine langsame Aufzucht, viel Platz im Stall und ausreichend Auslauf\u201c, sagt Christiane Kunzel, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale NRW, und erkl\u00e4rt, worauf man beim Kauf achten sollte.<br><br><strong>Haltungsform<\/strong><br>Wer sich f\u00fcr einen G\u00e4nsebraten entscheidet, sollte m\u00f6glichst Bio-G\u00e4nse oder Fleisch von G\u00e4nsen mit der Bezeichnung \u201eFreilandhaltung\u201c, \u201eb\u00e4uerliche Freilandhaltung\u201c oder \u201eb\u00e4uerliche Freilandhaltung &#8211; unbegrenzter Auslauf\u201c kaufen. Bei diesen EU-weit geltenden gesetzlich definierten Haltungsformen m\u00fcssen bei der Freilandhaltung mindestens vier Quadratmeter Auslauf pro Tier garantiert sein, bei der b\u00e4uerlichen Freilandhaltung sind es zehn Quadratmeter pro Gans oder sogar ein unbegrenzter Auslauf. Au\u00dferdem ist festgelegt, wie viele Tiere maximal in einem Stall untergebracht werden d\u00fcrfen. Allerdings ist das Angebot im Handel hier stets deutlich knapper als die Nachfrage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutsche G\u00e4nse vom Bauernhof<\/strong><br>Bei heimischen Landwirten kann man meist davon ausgehen, dass die G\u00e4nse langsam gem\u00e4stet wurden, gen\u00fcgend Auslauf und ein vergleichsweise gutes Leben hatten. Allerdings empfiehlt es sich auch hier, nach der Herkunft des Gefl\u00fcgels zu fragen. Denn zum Teil werden, insbesondere auf dem Wochenmarkt, auch zugekaufte Tiere angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00e4nsekauf im Supermarkt<\/strong><br>Auch beim Griff ins Tiefk\u00fchlregal ist es empfehlenswert, auf eine Herkunft aus Deutschland zu achten. Denn hier sind G\u00e4nsestopfmast und Lebendrupf verboten. Das G\u00e4nsefleisch in den Superm\u00e4rkten stammt jedoch meist aus Polen und Ungarn. In Ungarn ist das Stopfen \u2013 wie auch in Frankreich und Bulgarien \u2013 erlaubt. Dabei erhalten die Tiere \u00fcber ein Rohr eine \u00fcbergro\u00dfe Futtermenge, was die Leber krankhaft vergr\u00f6\u00dfert. In Polen hingegen ist dies zwar verboten, aber der Lebendrupf weit verbreitet, bei dem den Tieren auch festsitzende Federn herausgerissen werden. Einige Supermarktketten werben damit, dass sie keine Ware anbieten, die aus Stopfmast oder Lebendrupf stammt. Das fu\u00dft jedoch in der Regel nur auf Unbedenklichkeitsausk\u00fcnften der Lieferanten, nicht auf eigenen Kontrollen. Bei nicht eindeutig gekennzeichneten Produkten aus dem Ausland kann es besser sein, vom Kauf abzusehen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Infos und Links:<br>Mehr zu Martinsg\u00e4nsen unter <a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.nrw\/wissen\/lebensmittel\/lebensmittelproduktion\/gans-zu-st-martin-und-weihnachten-genuss-aus-artgerechter-haltung-13282\">Gans zu St. Martin und Weihnachten: Genuss aus artgerechter Haltung | Verbraucherzentrale NRW<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, ob der angebotene G\u00e4nsebraten aus ordentlicher Haltungsform stammt. Die Verbraucherzentrale NRW erkl\u00e4rt, worauf es zu achten gilt. Erster Punkt ist die Haltungsform: Das angebotene Fleisch sollte m\u00f6glichst aus einer Bio-Produktion oder aus Freilandhaltung kommen. 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