{"id":25914,"date":"2023-08-15T09:38:57","date_gmt":"2023-08-15T07:38:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25914"},"modified":"2023-08-15T09:39:01","modified_gmt":"2023-08-15T07:39:01","slug":"vertical-farming-mit-bio-upgrade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25914","title":{"rendered":"Vertical Farming mit Bio-Upgrade"},"content":{"rendered":"\n<p>Vertical Farming,  das ist die Indoorzucht von verschiedensten Pflanzen mit LED-Licht und in  Hydrokultur. So k\u00f6nnen Platz- und Ressourcen-sparend  Gem\u00fcse und Kr\u00e4uter angebaut werden. Allerdings kam bislang Minerald\u00fcnger zum Einsatz. Nun haben das Hamburger Start-up simplePlant und der Hobenk\u00f6\u00f6k ein System entwickelt, mit welchem  Essensreste zu f\u00fcr das Vertical Farming einsetzbarem D\u00fcnger verarbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25921\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/simplePlant_Bioponik-Farm_Hobenkoeoek_Thomas-Sampl_Ben-Etemadieh-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">simplePlant Bioponik Farm &#8211; Thomas Sampl, Chef de Cuisine der Hobenk\u00f6\u00f6k und Ben Etemadieh<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Knappe acht Milliarden Menschen leben auf der Welt und m\u00fcssen mit Lebensmitteln versorgt werden. Gleichzeitig reduzieren sich die Fl\u00e4chen der Landwirtschaft aufgrund zunehmender Urbanisierung und Ernteertr\u00e4ge minimieren sich durch steigende Umweltkatastrophen \u2013 ausgel\u00f6st durch den Klimawandel. Kreative L\u00f6sungen m\u00fcssen her. Eine davon: Vertical Farming. In mehrst\u00f6ckigen Systemen werden Pflanzen dabei unter Gew\u00e4chshausbedingungen mit LED-Licht und in Hydrokulturen bewirtschaftet. Dabei soll ressourceneffizient und platzsparend ein hoher Ernteertrag erzielt werden. Der Nachteil: Da beim Vertical Farming in Hydrokultur mit Minerald\u00fcnger gearbeitet wird, gelten die Systeme nicht als Bioerzeugnis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr biologisches Vertical Farming braucht es ein neues Konzept: Die L\u00f6sung daf\u00fcr kommt nun vom Hamburger Start-up simplePlant und der Hobenk\u00f6\u00f6k, beides Partner der Regionalwert AG Hamburg. Nach ihrem erfolgreichen Start mit den smartG\u00e4rten, dem intelligenten Kr\u00e4uterbeet f\u00fcr zuhause, macht das nachhaltige Start-up simplePlant den n\u00e4chsten Schritt in Richtung Revolution in der Nahrungsmittelindustrie. In Zusammenarbeit haben die drei Jungunternehmer Ben Etemadieh (geb. M\u00e4rten), Felix Witte und Pablo Antelo Reimers gemeinsam mit dem Team von Thomas Sampl, Chef de Cuisine der Hobenk\u00f6\u00f6k, ein einzigartiges Kreislaufsystem erschaffen: Die Hobenk\u00f6\u00f6k verwertet ihre Essenreste in sogenannten Bokashi Eimern \u2013 also japanischen Kompostbeh\u00e4ltern \u2013 zu Bio-D\u00fcnger. Der Saft, der dabei erzeugt wird, ist die Basis f\u00fcr das System von simplePlant. In der selbst entwickelten Filteranlage der Gr\u00fcnder entsteht daraus ein Bio-Hydrod\u00fcnger, der die Pflanzen versorgt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im April wurde das System von den Entwicklern feierlich in Betrieb genommen. Zu finden ist die Bioponik-Farm in der Gleishalle Oberhafen bei der Hobenk\u00f6\u00f6k. Dort sollen zukunftstr\u00e4chtige Objekte einen Platz finden: \u201eIch bin sehr gl\u00fccklich, dass wir den Ort f\u00fcr die erste Anlage von simplePlant und der Hobenk\u00f6\u00f6k in der Gleishalle gefunden haben. Dieser Platz soll f\u00fcr Start-Ups wie simplePlant genutzt werden, dessen Ziel es ist, die Ern\u00e4hrungswende herbeizuf\u00fchren und sich mit nachwachsenden Rohstoffen zu besch\u00e4ftigen\u201c, sagt Thomas Sampl, Chef Cuisinier und Inhaber der Hobenk\u00f6\u00f6k. Nach den ersten vier Monaten sind nun auch schon die ersten Erfolge messbar und Entwicklungen sichtbar. In den 84 Pflanzenpots wurden unter anderem Minze, Kohl, Mangold, Salat, Basilikum und Radieschen f\u00fcr die Weiterverwendung in der Hobenk\u00f6\u00f6k angepflanzt. Ohne Zusatz von Minerald\u00fcnger erreichte die biologische Anlage bis zu 85 Gramm Ernte pro Pflanze in gerade einmal sechs Wochen. Diese ausgesprochen positiven Zahlen, stimmen auch die Entwickler zufrieden: \u201eWir freuen uns, dass unser Prototyp schon so erfolgreich f\u00fcr die Zubereitung von Speisen in der Hobenk\u00f6\u00f6k genutzt werden kann. Nach den aktuellen Zahlen wissen wir, dass unsere eigens entwickelte Filteranlage funktioniert und arbeiten bereits an Optimierungen f\u00fcr noch bessere Ergebnisse\u201c, sagt Ben Etemadieh, Co-Founder und CEO von simplePlant. Die Gr\u00fcnder wollen die Anlage nun sehr zeitnah deutlich ausweiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Denn was in der Hobenk\u00f6\u00f6k aktuell noch ein Pilotprojekt ist, soll es sp\u00e4ter auch anderen Einrichtungen erm\u00f6glichen, Essensreste zu verwerten und f\u00fcr die Gewinnung neuer Pflanzen zu nutzen. Das ist nicht nur nachhaltig und Bio, sondern auch ressourceneffizient und ertragsreich: Mit der Bioponik-Farm werden 90% weniger Wasser und N\u00e4hrstoffe verbraucht als im \u00fcblichen Feldanbau von Pflanzen. Noch dazu ist bis zu f\u00fcnfmal mehr Ernte als in der herk\u00f6mmlichen Landwirtschaft m\u00f6glich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber simplePlant<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>simplePlant ist ein Hamburger Start-up dreier Jungunternehmer. Ben Etemadieh, Felix Witte und Pablo Antelo Reimers lernten sich w\u00e4hrend des Studiums an der Universit\u00e4t Hamburg kennen. Nachdem sie kein Gl\u00fcck mit ihrem Basilikum hatten, entwickelten sie aus einer Idee heraus ihren ersten smartGarten, der Ende 2021 auf den Markt kam. Das intelligente Kr\u00e4uterbeet f\u00fcr zuhause vereint Beleuchtung, Bew\u00e4sserung und N\u00e4hrstoffkontrolle in einem nachhaltigen System. Steuerbar per App simuliert die Elektronik eine ideale wie nat\u00fcrliche Umgebung. So ernten Heimg\u00e4rtner:innen ganzj\u00e4hrig frische, gesunde und geschmackvolle Salate, Kr\u00e4uter oder Chilis\u2013 ohne gro\u00dfe M\u00fchen und Pestizide.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vertical Farming,  das ist die Indoorzucht von verschiedensten Pflanzen mit LED-Licht und in  Hydrokultur. So k\u00f6nnen Platz- und Ressourcen-sparend  Gem\u00fcse und Kr\u00e4uter angebaut werden. Allerdings kam bislang Minerald\u00fcnger zum Einsatz. 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