{"id":25495,"date":"2023-06-11T08:25:43","date_gmt":"2023-06-11T06:25:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25495"},"modified":"2023-06-08T20:02:56","modified_gmt":"2023-06-08T18:02:56","slug":"artenvielfalt-kann-schon-im-eigenen-garten-beginnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25495","title":{"rendered":"Artenvielfalt kann schon im eigenen Garten beginnen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer ein St\u00fcck Garten besitzt kann schon im Kleinen helfen. Denn st\u00e4ndig kleinere Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Insekten &amp; Co. und intensive Landwirtschaft bedrohen unsere Artenvielfalt. Am 11. Juni war Tag des Gartens und die Verbraucher Initiative gibt unter dem Slogan <strong>&#8222;<em>Kleing\u00e4rten: Vielfalt, die begeistert!<\/em>&#8222;<\/strong> Tipps f\u00fcr Gartenbesitzer. Denn trotz weiter Landwirtschaftsfl\u00e4chen besitzt doch jeder zweite deutsche Haushalt einen Garten. Lesen Sie hier, wie Sie mit einem naturnahen Garten oder einer \u201ewilden\u201c Ecke der heimischen Tierwelt helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"473\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883-1024x473.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25498\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883-1024x473.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883-300x139.jpeg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883-768x355.jpeg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883-1320x610.jpeg 1320w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_0883.jpeg 1461w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Naturnaher Garten &#8211; Foto: Denise Cezanne-G\u00fcttich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So finden sie in unseren G\u00e4rten ein neues Zuhause &#8211; und erf\u00fcllen dort wichtige Aufgaben, etwa als nat\u00fcrliche Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfer. Beste Voraussetzungen bieten naturnahe G\u00e4rten mit &#8222;wilden&#8220; Ecken und vor allem der Verzicht auf Chemie. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So k\u00f6nnen Sie zus\u00e4tzlich helfen:\u00a0\u00a0<strong>Gartenv\u00f6gel<\/strong>\u00a0wie Meisen, Rotkehlchen und Zaunk\u00f6nig ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von Insekten. Sie sind daher auf heimische Pflanzenarten angewiesen, die wiederum K\u00e4fern, Faltern und Raupen als Nahrung dienen. Obstb\u00e4ume und beerentragende Wildstr\u00e4ucher wie Holunder, Wei\u00dfdorn und Vogelbeere bieten vielen Arten zus\u00e4tzlich Nahrung. Gerade im Sommer sind Tr\u00e4nken wichtig, auch zum Baden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Arten (z. B. der Haussperling) brauchen Sandstellen f\u00fcr die Gefiederpflege. Wichtig sind auch Nistm\u00f6glichkeiten in dichten Hecken, Ge\u00e4st und Baumh\u00f6hlen. Fehlen die, sorgen artspezifische Nistk\u00e4sten f\u00fcr Ersatz. Erkundigen Sie sich beim Experten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Igel<\/strong>\u00a0ern\u00e4hren sich bevorzugt von Insekten und Schnecken. So helfen sie ganz nat\u00fcrlich bei der Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung im Garten und machen sch\u00e4dliches &#8222;Schneckengift&#8220; \u00fcberfl\u00fcssig. Kleine Schlupfl\u00f6cher im Gartenzaun erleichtern ihm die Futtersuche. Die stacheligen Tiere lieben es &#8222;wild&#8220;: Unterschlupf finden sie in Laubhaufen, Toth\u00f6lzern, Geb\u00fcschen, Hecken und Trockenmauern. Im &#8222;igelfreundlichen&#8220; Garten bleiben diese liegen und bieten den Tieren ganzj\u00e4hrig (v. a. w\u00e4hrend des Winterschlafs) ein Zuhause. Kleine Tr\u00e4nken helfen Igeln zus\u00e4tzlich im warmen Sommer.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Flederm\u00e4use<\/strong>\u00a0fressen zahlreiche Insekten und halten Sch\u00e4dlinge wie M\u00fccken in Schach. Sie brauchen G\u00e4rten, in denen sich Insekten wie z. B. Nachfalter wohlf\u00fchlen. Daf\u00fcr braucht es heimische Pflanzen, die Insekten als Nahrung dienen. Flederm\u00e4use brauchen au\u00dferdem Nistm\u00f6glichkeiten, etwa in Baumh\u00f6hlen und Dachluken. Sind diese nicht vorhanden, k\u00f6nnen Sie den bedrohten Nachtschw\u00e4rmern mit speziellen Fledermaus-Nistk\u00e4sten, die sich an Fassaden und B\u00e4umen anbringen lassen, helfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Amphibien<\/strong>\u00a0wie Fr\u00f6sche und Molche f\u00fchlen sich in naturnahen, sonnigen Teichen ohne Fischbesatz wohl. Sinnvoll ist das Anlegen eines Teiches aber nur dann, wenn in der N\u00e4he weitere geeignete Lebensr\u00e4ume existieren und die Tiere sich selbst ansiedeln k\u00f6nnen. Niemals sollten Amphibien eigenh\u00e4ndig der Natur entnommen werden. Sie wandern dann eh wieder ab.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer ein St\u00fcck Garten besitzt kann schon im Kleinen helfen. 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