{"id":25292,"date":"2023-05-09T06:35:00","date_gmt":"2023-05-09T04:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25292"},"modified":"2023-05-08T07:41:21","modified_gmt":"2023-05-08T05:41:21","slug":"strafanzeige-illegales-kuekentoeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=25292","title":{"rendered":"Strafanzeige &#8211; Illegales K\u00fckent\u00f6ten"},"content":{"rendered":"\n<p>Das K\u00fckent\u00f6ten ist in Deutschland seit 2022 offiziell verboten. Gem\u00e4\u00df Informationen von foodwatch wird dies aber zu selten kontrolliert. Aktuell wurde ein Fall aufgedeckt, in welchem eine Br\u00fcterei m\u00e4nnliche K\u00fcken im Ausland t\u00f6ten lasse. Mehrere Verbraucher- und Tierschutzorganisationen haben Strafanzeige gegen diesen Betrieb gestellt. So informierte Animal Society, foodwatch und der Deutschen Juristischen Gesellschaft f\u00fcr Tierschutzrecht.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23239\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/foodwatch_logo_deutschland_4c_1200x675.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Logo: foodwatch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201cZwar ist das K\u00fckent\u00f6ten seit 2022 in Deutschland verboten, aber das Verbot wird zu wenig kontrolliert und verfolgt. Wenn die m\u00e4nnlichen K\u00fcken einfach zum T\u00f6ten ins Ausland gekarrt werden, ist f\u00fcr den Tierschutz nichts erreicht\u201d<\/em>, sagte Annemarie Botzki von foodwatch.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Recherchen der Verbraucherorganisation hatten im Januar 2023 ergeben, dass das K\u00fckent\u00f6ten-Verbot wohl teilweise umgangen wird. Legehennen-Br\u00fctereien hatten mehr als 300.000 K\u00fcken ins Ausland transportiert, wobei mindestens eine Br\u00fcterei in Nordrhein-Westfalen m\u00e4nnliche K\u00fcken nicht zur Aufzucht, sondern zur T\u00f6tung exportiert haben soll. Das ging aus einer Antwort des NRW-Landesamtes f\u00fcr Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) an foodwatch hervor. Um welchen Betrieb es sich genau handelte, teilte das Amt nicht mit. Die drei Organisationen stellten daher bei der Staatsanwaltschaft in D\u00fcsseldorf Strafanzeige gegen Unbekannt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cDie Bev\u00f6lkerung muss sichergehen k\u00f6nnen, dass das Verbot des K\u00fckent\u00f6tens auch tats\u00e4chlich umgesetzt wird. Es sendet das falsche Signal an Br\u00fctereien, wenn Verst\u00f6\u00dfe nicht verfolgt werden. Das zeigt sich bereits daran, dass die entsprechende Br\u00fcterei sich so sicher zu f\u00fchlen schien, dass sie selbst die Angabe machte, K\u00fcken zur T\u00f6tung ins Ausland gebracht zu haben\u201d<\/em>, sagte Carlotta Heinemann von Animal Society.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das T\u00f6ten von Legehennen-K\u00fcken ist seit 1. Januar 2022 in Deutschland verboten. Wer dies dennoch tut, begeht eine nach \u00a7 17 Tierschutzgesetz strafbare Tiert\u00f6tung, denn das T\u00f6ten von Wirbeltieren aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden stellt keinen vern\u00fcnftigen Grund dar. Auch das Exportieren von K\u00fcken ins Ausland zum Zweck der T\u00f6tung ist davon erfasst, so Animal Society, foodwatch und die Deutsche Juristische Gesellschaft f\u00fcr Tierschutzrecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Animal Society setzt sich f\u00fcr ein EU-weites Verbot des K\u00fckent\u00f6tens ein, damit solche Exporte nicht mehr m\u00f6glich sind. Da aktuell nur Deutschland, Frankreich, Italien und \u00d6sterreich ein Verbot des K\u00fckent\u00f6tens durchgesetzt haben, sehen Unternehmen immer wieder die M\u00f6glichkeit, das Verbot zu umgehen oder sich nicht an die bestehenden Gesetze zu halten. Die langfristige L\u00f6sung m\u00fcsse laut foodwatch der Umstieg auf sogenannte \u201cZweinutzungsh\u00fchner\u201d sein, die robuster und ges\u00fcnder sind als die auf Hochleistung gez\u00fcchteten H\u00fchnerrassen und sowohl Eier legen als auch genug Fleisch f\u00fcr die Mast ansetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/pressemitteilungen\/2023\/kuekentoeten-verbraucher-und-tierschutzorganisationen-erstatten-strafanzeige-gegen-brueterei\/\">K\u00fckent\u00f6ten: Verbraucher- und Tierschutzorganisationen erstatten Strafanzeige gegen Br\u00fcterei: Foodwatch DE<\/a><br>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das K\u00fckent\u00f6ten ist in Deutschland seit 2022 offiziell verboten. Gem\u00e4\u00df Informationen von foodwatch wird dies aber zu selten kontrolliert. Aktuell wurde ein Fall aufgedeckt, in welchem eine Br\u00fcterei m\u00e4nnliche K\u00fcken im Ausland t\u00f6ten lasse. 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