{"id":24501,"date":"2023-01-22T06:38:00","date_gmt":"2023-01-22T05:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=24501"},"modified":"2023-01-26T07:41:09","modified_gmt":"2023-01-26T06:41:09","slug":"weniger-verpackungsmuell-fuer-take-away","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=24501","title":{"rendered":"Weniger Verpackungsm\u00fcll f\u00fcr Take-Away"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem ersten Januar 2023 sind Gastronomen dazu verpflichtet, Verbrauchern neben Einweg- auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Denn gem\u00e4\u00df der Verbraucherzentrale NRW werden in Deutschland zur Zeit rund 770 Tonnen Verpackungsm\u00fcll durch Take-away-Verpackungen produziert. Das sind Kaffeebecher, Salatschalen oder auch Sushiboxen und \u00e4hnliches. Um diesen M\u00fcllberg zu verkleinern, muss den Verbrauchern nun die Option auf eine Mehrwegverpackung oder die Verwendung von selbst mitgebrachten Boxen oder Bechern gestattet werden. Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen zur neuen Vorgehensweise..<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24502\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/B19767B5-37EE-4AA2-83B1-BC3BBD1D0EBB.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: VZ NRW\/adpic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wer muss Mehrweg anbieten?<\/strong><br>Alle gastronomischen Betriebe, die Speisen zum Sofort-Verzehr in Einwegplastikverpackungen (wie Men\u00fcschalen oder Boxen aus Kunststoff) &nbsp;oder Getr\u00e4nke in To-go-Bechern (egal aus welchem Material) verkaufen. Dazu geh\u00f6ren etwa Restaurants, Caf\u00e9s, Kantinen, Imbisse, Superm\u00e4rkte mit Fertigsalattheken, B\u00e4ckereien oder Metzgereien. Die Mehrwegbeh\u00e4lter sind als Alternative zu Einwegbeh\u00e4ltern anzubieten und die Kund:innen m\u00fcssen auf das Mehrwegangebot deutlich sichtbar hingewiesen werden.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gibt es Ausnahmen?<\/strong><br>Nur sehr kleine Betriebe mit maximal f\u00fcnf Mitarbeiter:innen und maximal 80 Quadratmetern Verkaufsfl\u00e4che sind von der Pflicht ausgenommen. Sie m\u00fcssen aber auf Wunsch Essen und Getr\u00e4nke in mitgebrachte Beh\u00e4lter abf\u00fcllen. Ketten &#8211; zum Beispiel Imbisse und B\u00e4ckereien an Bahnh\u00f6fen &#8211; k\u00f6nnen von der Ausnahme f\u00fcr kleine Unternehmen keinen Gebrauch machen.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sind Take-away-Angebote in Mehrweg teurer?<\/strong><br>Mehrwegalternativen d\u00fcrfen nicht teurer sein als das Angebot in Einweg. Auch m\u00fcssen f\u00fcr alle Angebotsgr\u00f6\u00dfen entsprechende Mehrwegbeh\u00e4lter (zum Beispiel bei Kaffee zum Mitnehmen klein, mittel, gro\u00df) zur Verf\u00fcgung stehen. Die Betriebe d\u00fcrfen die Mehrwegverpackung gegen Pfand ausgeben, das bei der R\u00fcckgabe zur\u00fcckgezahlt wird. Sie m\u00fcssen die Gef\u00e4\u00dfe reinigen und daf\u00fcr Sorge tragen, dass diese hygienisch einwandfrei sind.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wie hoch ist das Pfand?<\/strong><br>Die Pfandh\u00f6he f\u00fcr einen Kaffeebecher betr\u00e4gt etwa einen Euro, f\u00fcr andere Gef\u00e4\u00dfe m\u00fcssen Kund:innen vier bis zw\u00f6lf Euro hinterlegen. Manche Poolsysteme funktionieren \u00fcber eine App, die die Ausleihe registriert und erst kassiert, wenn das Gef\u00e4\u00df nicht zur\u00fcck gebracht wird. Verbraucher:innen sollten sich bei der Bestellung informieren, wie das jeweilige Mehrwegsystem funktioniert, wo sie die Beh\u00e4ltnisse zur\u00fcckgeben k\u00f6nnen und wie das Pfand erstattet wird.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Welche Mehrwegsysteme gibt es?<\/strong><br>Die Ausgabe und R\u00fccknahme von Mehrweggeschirr kann vom einzelnen Gastronomen, im lokalen Zusammenschluss mehrerer Betriebe oder \u00fcberregional organisiert sein. Verschiedene Unternehmen bieten sogenannte Poolsysteme an, damit die gastronomischen Betriebe ihrer Pflicht nachkommen k\u00f6nnen. \u201eCoffee to go\u201c im Mehrwegbecher ist schon weit verbreitet, aber inzwischen gibt es auch Mehrweg-Schalen und -Beh\u00e4lter aus unterschiedlichen Materialien.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gilt die Mehrwegpflicht auch f\u00fcr Pizzakartons und Aluschalen?<\/strong><br>Mit der neuen Regelung im Verpackungsgesetz setzt Deutschland die EU-Einwegkunststoff-Richtlinie um. Diese hat zum Ziel, den Verbrauch von bestimmten Einwegkunststoffprodukten zu verringern. Gastro-Betriebe, die Take-away-Angebote in Aluminium- oder Papp-Einweg ohne Plastikanteile abf\u00fcllen, m\u00fcssen nichts \u00e4ndern. Bei Einweg-Bechern muss aber auf jeden Fall eine Mehrwegvariante angeboten werden, egal aus welchem Material der Becher ist. Es gibt also kein generelles Einweg-Verbot, sondern ein Mehrweg-Gebot.<br><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Was ist mit eigenen Gef\u00e4\u00dfen?<\/strong><br>Beruhte das Bef\u00fcllen von mitgebrachten Kundengef\u00e4\u00dfen bislang auf Freiwilligkeit, so sind Betriebe ohne eigenes Mehrwegsystem jetzt dazu verpflichtet, den Kaffeebecher oder die Lunchbox der G\u00e4ste anzunehmen und Speisen und Getr\u00e4nke abzuf\u00fcllen. Wer h\u00e4ufig \u201eto go\u201c kauft oder Essen zum Abholen bestellt, kann sich eigene gut schlie\u00dfende Becher und Dosen zulegen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Glas-, Porzellan- oder Edelstahlbeh\u00e4lter. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung, daf\u00fcr aber langlebig, geschmacksneutral und gut zu reinigen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Infos und Links:<br><a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/79833\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.verbraucherzentrale.nrw\/node\/79833<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem ersten Januar 2023 sind Gastronomen dazu verpflichtet, Verbrauchern neben Einweg- auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Denn gem\u00e4\u00df der Verbraucherzentrale NRW werden in Deutschland zur Zeit rund 770 Tonnen Verpackungsm\u00fcll durch Take-away-Verpackungen produziert. Das sind Kaffeebecher, Salatschalen oder auch Sushiboxen und \u00e4hnliches. Um diesen M\u00fcllberg zu verkleiner, muss den Verbrauchern nun die Option auf eine Mehrwegverpackung oder die Verwendung von selbst mitgebrachten Boxen oder Bechern gestattet werden. 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