{"id":24270,"date":"2022-12-07T07:04:00","date_gmt":"2022-12-07T06:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=24270"},"modified":"2022-12-05T11:05:34","modified_gmt":"2022-12-05T10:05:34","slug":"gedanken-zur-weltnaturkonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=24270","title":{"rendered":"Gedanken zur Weltnaturkonferenz"},"content":{"rendered":"\n<p>Vom siebten bis neunten Dezember findet die Weltnaturkonferenz in Montreal statt. <strong>BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF<\/strong> \u00e4u\u00dfern vorab ihre Erwartungen an die Konferenz. Naturschutz im Einklang mit Ma\u00dfnahmen in Industrie und Wirtschaft werden gefordert. In einer Pressekonferenz haben die Sprecher der Verb\u00e4nde ihre Forderungen formuliert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24274\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ParqueNacionalCahuita_CostaRica_FotoDeniseCezanneGuettich.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Naturschutz in Costa Rica &#8211; Parque Nacional Cahuita &#8211; Foto: Denise C\u00e9zanne-G\u00fcttich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund f\u00fcr Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND):<\/strong>\u00a0\u201eDie Weltnaturkonferenz muss liefern. Nicht nur der konsequente Schutz der Natur ist elementar f\u00fcr den Erhalt der Vielfalt unseres Planeten. Mit Subventionen und anderen finanziellen Anreizen heizen gerade die Industrie- und Schwellenl\u00e4nder den Raubbau an unsere Biologischen Vielfalt an. Die Staatengemeinschaft muss sich endlich dazu verpflichten, diese biodiversit\u00e4tssch\u00e4dlichen Subventionen abzubauen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Kai Niebert, Pr\u00e4sident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR):<\/strong>&nbsp;\u201eDie Weltnaturkonferenz muss mit einem ambitionierten und verbindlichen Abkommen dazu beitragen, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und umzukehren. Es braucht konkrete Ma\u00dfnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Natur. Sch\u00fctzen wir die Artenvielfalt, sch\u00fctzen wir das Klima: Zwei Drittel der im Entwurf des Montr\u00e9aler Abkommens formulierten Ziele helfen dabei, die Erderw\u00e4rmung zu bremsen. Der Erhalt der Biodiversit\u00e4t ist unsere beste Lebensversicherung gegen\u00fcber zahlreichen Krisen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201c<strong>Martin Kaiser, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Greenpeace Deutschland:<\/strong>&nbsp;\u201eSoll die Weltnaturkonferenz ein Erfolg werden, muss die Staatengemeinschaft den Schutz der Natur vor industrieller Ausbeutung und die Wahrung der Rechte von indigenen und lokalen Gemeinschaften verbindlich beschlie\u00dfen. Deutschland und Europa haben mit ihren Handelsbeziehungen einen enorm negativen Fu\u00dfabdruck weltweit. Wir m\u00fcssen endlich anfangen, wesentlich weniger Ressourcen zu verschwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201d<strong>J\u00f6rg-Andreas Kr\u00fcger, Pr\u00e4sident des Naturschutzbund Deutschland (NABU):<\/strong>&nbsp;\u201eUm den dramatischen Verlust von Arten und Lebensr\u00e4umen zu stoppen, muss das Weltnaturabkommen verbindlich werden. Neben messbaren Zielen braucht es starke Umsetzungsmechanismen und eine solidarische Einigung zur Finanzierung. Nur so werden Schutzgebiete und die Wiederherstellung zerst\u00f6rter Natur Realit\u00e4t. Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz ist in der Verantwortung, sich auf h\u00f6chster politischer Ebene f\u00fcr ein wirksames Abkommen einzusetzen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Heinrich, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Vorstand beim WWF Deutschland:<\/strong>&nbsp;\u201eEin erfolgreiches Weltnaturabkommen muss transformativ sein. Effizienter Naturschutz als Grundlage reicht nicht aus, um den Verlust von Biodiversit\u00e4t zu stoppen. Wir m\u00fcssen zus\u00e4tzlich auch die Wirtschaft und den Finanzsektor nachhaltig umgestalten. Au\u00dferdem braucht es einen verbindlichen und robusten Umsetzungsmechanismus und ausreichende Finanzierung, um die vereinbarten Ziele in die Tat umzusetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit mehr als 875.000 Mitgliedern und F\u00f6rdernden ist der 1899 gegr\u00fcndete NABU der \u00e4lteste und mitgliederst\u00e4rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich f\u00fcr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert f\u00fcr die Natur und f\u00f6rdert naturkundliche Kenntnisse f\u00fcr ein aktives Naturerleben.&nbsp;Mehr Infos:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.NABU.de\/wir-ueber-uns\">www.NABU.de\/wir-ueber-uns<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom siebten bis neunten Dezember findet die Weltnaturkonferenz in Montreal statt. BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF \u00e4u\u00dfern vorab ihre Erwartungen an die Konferenz. 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