{"id":23750,"date":"2022-09-19T07:15:00","date_gmt":"2022-09-19T05:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23750"},"modified":"2022-09-16T07:33:31","modified_gmt":"2022-09-16T05:33:31","slug":"top-lesegut-fuer-oesterreichische-winzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23750","title":{"rendered":"Top Lesegut f\u00fcr \u00f6sterreichische Winzer"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00d6sterreichische Winzer freuen sich in diesem Jahr \u00fcber ein sehr reifes Traubenmaterial, welches allerdings eine genaue Beobachtung und Auswahl des Lesezeitpunkts f\u00fcr die Wei\u00dfweine erfordert. Wegen der geringen aber dichten Beerengr\u00f6\u00dfe werden volle und dunkle Rotweine erwartet. Nach einem trockenem Fr\u00fchjahr und recht sp\u00e4tem Austrieb hatten die meisten \u00f6sterreichischen Weinreben eine fr\u00fche Bl\u00fcte. Nach hohem Niederschlag in der Bl\u00fcte, welcher den Reben mit Pilzbesiedelung gef\u00e4hrlich werden konnte folgten die sehr trockenen Monate Juli und August. Hagel- und Starkregen-F\u00e4lle waren zum Gl\u00fcck die Ausnahme. Nach den Niederschl\u00e4gen im August konnte die Hauptlese nun begonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23752\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55-120x120.jpeg 120w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/76337197-B11D-478D-8D4C-ECDD5A987A55.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Weinernte in \u00d6sterreich \n\u00a9 Landwirtschaftskammer \u00d6sterreich \/ Landwirtschaftskammer \u00d6sterreich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einen vielversprechenden Weinjahrgang 2022 mit etwas geringerer Erntemenge erwartet der Pr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Weinbauverbands, Johannes Schmuckenschlager, in einer klimatisch und kostenm\u00e4\u00dfig herausfordernden Saison. \u201e\u00d6sterreichs Weinb\u00e4uerinnen und Weinbauern bereiten sich bereits intensiv auf die heurige Weinlese vor. In fr\u00fchen Anbaugebieten wie dem Seewinkel hat sie bereits begonnen. Aufgrund des Witterungsverlaufs findet sie etwas fr\u00fcher als im Vorjahr statt. Die erwartete Weinmenge wird bestenfalls im Durchschnitt der Vorjahre bei ca. 2,4 Millionen Hektolitern liegen\u201c, betonte Schmuckenschlager Anfang des Monats bei einem Pressegespr\u00e4ch in Wien.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Allerdings k\u00f6nnen genaue Angaben heuer schwer gegeben werden, da der Saftanteil der Trauben aufgrund der Trockenheit etwas geringer ausf\u00e4llt. In Gebieten, in denen jetzt noch Niederschlag gekommen ist beziehungsweise kommt, kann sich das weiterhin erheblich verbessern. \u201eNach wirtschaftlich turbulenten Corona-Zeiten blicken die Winzer auf ein Jahr mit gutem Weinabsatz zur\u00fcck. Daher schauen sie auch dem kommenden, vielversprechenden Weinjahrgang 2022 hoffnungsvoll entgegen. Sorgen bereiten den Winzerinnen und Winzern allerdings die stark gestiegenen Produktionskosten, vor allem im Bereich der Energie und der Verpackungsmaterialien\u201c, so der Weinbau-Pr\u00e4sident.<\/p>\n\n\n\n<p>Erntemenge erwartet der Pr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Weinbauverbands, Johannes Schmuckenschlager, in einer klimatisch und kostenm\u00e4\u00dfig herausfordernden Saison. \u201e\u00d6sterreichs Weinb\u00e4uerinnen und Weinbauern bereiten sich bereits intensiv auf die heurige Weinlese vor. In fr\u00fchen Anbaugebieten wie dem Seewinkel hat sie bereits begonnen. Aufgrund des Witterungsverlaufs findet sie etwas fr\u00fcher als im Vorjahr statt. Die erwartete Weinmenge wird bestenfalls im Durchschnitt der Vorjahre bei ca. 2,4 Millionen Hektolitern liegen\u201c, betonte Schmuckenschlager heute bei einem Pressegespr\u00e4ch in Wien.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings k\u00f6nnen genaue Angaben heuer schwer gegeben werden, da der Saftanteil der Trauben aufgrund der Trockenheit etwas geringer ausf\u00e4llt. In Gebieten, in denen jetzt noch Niederschlag gekommen ist beziehungsweise kommt, kann sich das weiterhin erheblich verbessern. \u201eNach wirtschaftlich turbulenten Corona-Zeiten blicken die Winzer auf ein Jahr mit gutem Weinabsatz zur\u00fcck. Daher schauen sie auch dem kommenden, vielversprechenden Weinjahrgang 2022 hoffnungsvoll entgegen. Sorgen bereiten den Winzerinnen und Winzern allerdings die stark gestiegenen Produktionskosten, vor allem im Bereich der Energie und der Verpackungsmaterialien\u201c, so der Weinbau-Pr\u00e4sident<\/p>\n\n\n\n<p>WITTERUNGSVERLAUF 2022 ERFORDERTE AUFMERKSAME PFLEGE<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Witterungsverlauf 2022 war aus verschiedensten Gr\u00fcnden herausfordernd. Im Fr\u00fchjahr wechselten sich k\u00fchle und warme Phasen ab, wobei es insgesamt zu trocken war. Der Rebaustrieb fand auch heuer wieder relativ sp\u00e4t statt, n\u00e4mlich erst gegen Ende April. Im Hinblick auf die drohende Sp\u00e4tfrostgefahr, die \u00fcblicherweise bis Mitte Mai besteht, war das aber durchaus als positiv einzustufen. Aufgrund der warmen Witterung fand die Bl\u00fcte dann relativ fr\u00fch statt. Danach gab es auch die lange erhofften Niederschl\u00e4ge. Da diese rund um die Bl\u00fcte zu verzeichnen waren, einem sehr empfindlichen Stadium der Rebe w\u00e4hrend des Vegetationsverlaufes, gab es erheblichen Pilzdruck. Um Sch\u00e4den zu verhindern, waren die Winzer gefordert, ihre Reben besonders aufmerksam zu pflegen\u201c, berichtete Schmuckenschlager. \u201eIm Juli und August hatten die Reben wiederum mit enormer D\u00fcrre zu k\u00e4mpfen. Trockenheit und Hitzetage \u00fcber 30 Grad Celsius waren f\u00fcr die Reben eine erhebliche Herausforderung. Gerade bei Junganlagen mussten die Winzerfamilien die Trauben reduzieren, um die Rebst\u00f6cke zu entlasten. Bew\u00e4sserungsanlagen zeigten heuer besonders ihre Notwendigkeit. Hagel und Starkregenereignisse waren nur punktuell beziehungsweise vereinzelt anzutreffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>HARMONISCHE, TEILWEISE AUCH KR\u00c4FTIGERE WEINE ERWARTET\u201e<\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem Zeitpunkt, als die meisten Weing\u00e4rten durch die Trockenheit bereits an ihre Belastungsgrenze gekommen waren, gab es jetzt Ende August den ersehnten Niederschlag. Durch die in der Folge zur Verf\u00fcgung stehende Feuchte in den B\u00f6den wird die Reifeentwicklung der Trauben z\u00fcgig fortgesetzt. Grunds\u00e4tzlich sind die hohen Temperaturen des Sommers aber verantwortlich daf\u00fcr, dass die Zuckergehalte in den Trauben bereits relativ weit fortgeschritten sind. Bei Vergleichen der Parameter zum Reifeverlauf zeigt sich interessanterweise eine \u00e4hnliche Kurve wie im Spitzenjahr 2019 (siehe Grafik). Es wird aber sehr auf das Fingerspitzengef\u00fchl der Winzerinnen und Winzer ankommen, um heuer bei Wei\u00dfwein den richtigen Lesezeitpunkt zu treffen. Gerade bei den Rotweinen ist die Erwartungshaltung sehr hoch, da durch die eher kleinen Beeren entsprechend dichte und farbintensive Rotweine zu erwarten sind\u201c, zeigte sich der Weinbau-Pr\u00e4sident optimistisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichische Winzer freuen sich in diesem Jahr \u00fcber ein sehr reifes Traubenmaterial, welches allerdings eine genaue Beobachtung und Auswahl des Lesezeitpunkts f\u00fcr die Wei\u00dfweine erfordert. 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