{"id":23537,"date":"2022-08-17T11:30:00","date_gmt":"2022-08-17T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23537"},"modified":"2022-08-16T07:38:35","modified_gmt":"2022-08-16T05:38:35","slug":"den-hering-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23537","title":{"rendered":"Den Hering retten"},"content":{"rendered":"\n<p>Slow Food Deutschland l\u00e4dt anl\u00e4\u00dflich des Aktionstages zum Tag der Fische am 22.8.22 in die Hamburger Hobenk\u00f6\u00f6k ein, um \u00fcber alternative Fischarten zu informieren. Denn nachhaltige Fischerei ist wichtig,  um einen weiteren R\u00fcckgang der Best\u00e4nde zu F\u00f6rdern. Denn auch der Hering, der Fisch des  Jahres 2022 ist mittlerweile in Gefahr und muss gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65-1024x679.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23538\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65-1024x679.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65-300x199.jpeg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65-768x509.jpeg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/7A24C321-6679-478B-A1CB-6C54EEB60B65.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Handwerkliche Fischerei unterst\u00fctzen und sichern &#8211; Foto:  Udo Tremmel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel erw\u00e4rmt die Meere, \u00fcber die Fl\u00fcsse dringen zu viele D\u00fcngemittel ein. Frisch vom Kutter gibt es Fisch vielerorts schon lange nicht mehr. Zahlreiche Herausforderungen setzen verschiedenen Fischarten und ihren Lebensr\u00e4umen massiv zu und schr\u00e4nken die Arbeit von handwerklichen Fischer*innen ein, die von Fischfang und -verarbeitung leben und einen wichtigen Beitrag zur Ern\u00e4hrungskultur in unseren K\u00fcstenregionen leisten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Slow Food Deutschland (SFD) m\u00f6chte Fisch als wertvolles Nahrungsmittel auch f\u00fcr die Zukunft sichern und widmet den Tag der Fische 2022 dem Hering und seinen Alternativen. Fr\u00fcher galt Hering \u2013 Fisch des Jahres 2021 und 2022 \u2013 als &#8222;Arme-Leute-Essen&#8220;, weil er in Nord- und Ostsee so h\u00e4ufig vorkam. In Deutschland z\u00e4hlt er zu den beliebtesten Speisefischen. Infolge des Einsatzes moderner Fangtechnik, einer viel st\u00e4rkeren Befischung sowie der Erw\u00e4rmung der Ostsee sind die Best\u00e4nde drastisch geschrumpft. W\u00e4hrend der Bestand in der Nordsee sich momentan im gr\u00fcnen Bereich befindet, ist er in der westlichen Ostsee so stark gesunken, dass es dort einen wissenschaftlich verordneten Fangstopp gibt. Dadurch geht auch die handwerkliche Ostseefischerei in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zunehmend leer aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht von Slow Food zeigen sich in dem Niedergang des Herings in der westlichen Ostsee die \u00f6kologischen, wirtschaftlichen sowie soziokulturellen Folgen des Klimawandels und unseres industriell dominierten Lebensmittelsystems. Die Organisation fordert die Politik auf, Sorge daf\u00fcr zu tragen, dass sich Fischbest\u00e4nde und ihre Lebensr\u00e4ume langfristig erholen, und zwar mithilfe konsequenter Klimaschutzma\u00dfnahmen sowie einer \u00f6kosystemschonenden Fischerei- und Agrarpolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>VerbraucherInnen m\u00f6chte Slow Food Lust darauf machen, Alternativen zu g\u00e4ngigen Fischarten auszuprobieren und ihren Fischverzehr insgesamt gering zu halten. Dazu Nina Wolff, SFD-Vorsitzende: \u201eAngesichts knapper Fischressourcen, k\u00f6nnen und sollten wir tats\u00e4chlich nur sehr wenig Fisch genie\u00dfen. Ich sage bewusst \u201agenie\u00dfen\u2018, weil eine reduzierte Menge und der Genuss einander nicht ausschlie\u00dfen \u2013 vorausgesetzt wir wertsch\u00e4tzen Fisch als wertvolles Lebensmittel. Wir haben au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit, vielf\u00e4ltige Fischarten zu kosten, die uns aus meist monotonen Speisekarten vielleicht noch nicht bekannt sind.\u201c Die Kreativit\u00e4t, die es zur Zubereitung verschiedener Fischarten braucht, bringt Slow Food interessierten VerbraucherInnen bei Veranstaltungen nahe. Eine davon findet am Tag der Fische in der Hamburger Hobenk\u00f6\u00f6k statt, wo Chef-Alliance-Mitglied Thomas Sampl seinen G\u00e4sten zeigt, welche Auswahl das Meer neben dem Hering bietet. Der Nordseehering spielt beim Men\u00fc in kleiner Menge den H\u00f6hepunkt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/sfd-presse.news.slowfood.de\/i\/eAmj2PDqs5ldhiquP41DMtW9Ful8FZl8\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">\u00bb Zur Veranstaltung am 22. August in Hamburg<\/a><br><a href=\"https:\/\/sfd-presse.news.slowfood.de\/i\/M7r5opzQ_d191wj6qD20PQIwtLpKvLuY\" rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\">\u00bb Mehr zum Thema Fisch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slow Food Deutschland l\u00e4dt anl\u00e4\u00dflich des Aktionstages zum Tag der Fische am 22.8.22 in die Hamburger Hobenk\u00f6\u00f6k ein, um \u00fcber alternative Fischarten zu informieren. Denn nachhaltige Fischerei ist wichtig,  um einen weiteren R\u00fcckgang der Best\u00e4nde zu F\u00f6rdern. 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