{"id":23376,"date":"2022-07-25T11:27:00","date_gmt":"2022-07-25T09:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23376"},"modified":"2022-07-25T11:27:02","modified_gmt":"2022-07-25T09:27:02","slug":"nabu-kritisiert-zerstoerung-von-landwirtschaftlichen-flaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23376","title":{"rendered":"Nabu kritisiert Zerst\u00f6rung von Landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"\n<p>Biodiversit\u00e4tsverlust und Klimakrise k\u00f6nnen nicht gestoppt werden, wenn weiterhin t\u00e4glich 54 Hektar Bodenfl\u00e4che f\u00fcr Wohnungsbau und Stra\u00dfen zerst\u00f6rt werden. So informiert der Naturschutzbund NABU. Umgerechnet sei dies eine Fl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe der Stadt N\u00fcrnberg.  Gem\u00e4\u00df NABU-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller ist nach wie vor kein echter Trend-Wechsel in Sicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23379\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Sonnenblume_Foto_DeniseCezanneGuettich_Tuttiisensi.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Sonnenblume &#8211; Foto: Denise Cezanne-G\u00fcttich, Tutti i sensi<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>NABU-Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Leif Miller sieht den anhaltenden Bodenverlust kritisch: \u201cWir tun immer noch so, als sei Boden eine unendliche Ressource. Tats\u00e4chlich besteht l\u00e4ngst hoher Wettbewerb um jeden Quadratmeter. Als Antwort auf Biodiversit\u00e4tsverlust und Klimakrise ist vor allem in wertvolle Naturr\u00e4ume zu investieren. Weiterhin ist jedoch keine echte Trendumkehr beim Fl\u00e4chenverbrauch zu erkennen. Die Bundesregierung ist meilenweit davon entfernt, ihr selbst gesetztes Ziel eines t\u00e4glichen Fl\u00e4chenverbrauchs von maximal 30 ha bis 2030 zu erreichen. Der vom Gesetzgeber vorgegebene sparsame und schonende Umgang mit der Ressource Boden kann nur allzu leicht umgangen werden. Es werden reihenweise riesige Logistikimmobilien in die Landschaft gesetzt, deren Flachd\u00e4cher dann noch nicht einmal mit Dachbegr\u00fcnung oder Solaranlagen versehen werden. Dabei muss auch die Wirtschaft ihren Beitrag leisten, auch f\u00fcr sie ist ein toter Planet letztlich unrentabel.\u201d<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der hohe Fl\u00e4chenverbrauch bef\u00f6rdert das Artensterben und die Ressourcenknappheit und erschwert die Bew\u00e4ltigung der Klimakrise. Durch die Versiegelung werden Lebensr\u00e4ume zerschnitten. Sie beeintr\u00e4chtigt den Grundwasserhaushalt und sorgt f\u00fcr h\u00f6here CO2-Emissionen, da neue Siedlungen und Verkehrsfl\u00e4chen mehr Verkehr verursachen. In St\u00e4dten \u00fcberhitzen Stadtviertel, weil die Verdunstungsk\u00e4lte unversiegelter Fl\u00e4chen fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es braucht ein st\u00e4rkeres Bewusstsein f\u00fcr die Folgen des ungebrochen hohen Fl\u00e4chenverbrauchs, den wir uns auch angesichts stagnierender Bev\u00f6lkerungszahlen nicht mehr leisten k\u00f6nnen. Um das zu schaffen, sind konsequente Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig. Dazu geh\u00f6ren u.a. konkrete Reduktionsziele, die von Bundes- bis auf kommunaler Ebene heruntergebrochen und umgesetzt werden, eine effektivere Nutzung der Fl\u00e4chen, die wir bereits beanspruchen, einen verbindlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chenschutz und eine Modernisierung veralteter Vorschriften des Baurechts.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrund:<\/p>\n\n\n\n<p>Der NABU hat erstmals im Jahr 2011 den \u201e30-Hektar-Tag\u201c als bundesweiten Aktionstag f\u00fcr nachhaltiges Fl\u00e4chenmanagement ins Leben gerufen. Er f\u00e4llt jeweils auf den Tag im Jahr, an dem die laut 30-Hektar-Ziel verf\u00fcgbare Fl\u00e4che f\u00fcr das gesamte Jahr aufgebraucht ist \u2013 in diesem Jahr ist das der 22. Juli.<\/p>\n\n\n\n<p>2019: 08. Juli (58 Hektar pro Tag, Erfassungszeitraum 2014-2017)<\/p>\n\n\n\n<p>2020: 14. Juli (56 Hektar pro Tag, Erfassungszeitraum 2015-2018)<\/p>\n\n\n\n<p>2021: 30. Juli (52 Hektar pro Tag, Erfassungszeitraum 2016-2019)<\/p>\n\n\n\n<p>2022: 22. Juli (54 Hektar pro Tag, Erfassungszeitraum 2017-2020)<\/p>\n\n\n\n<p>Mit mehr als 875.000 Mitgliedern und F\u00f6rdernden ist der 1899 gegr\u00fcndete NABU der \u00e4lteste und mitgliederst\u00e4rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich f\u00fcr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert f\u00fcr die Natur und f\u00f6rdert naturkundliche Kenntnisse f\u00fcr ein aktives Naturerleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Infos: www.NABU.de\/wir-ueber-uns<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biodiversit\u00e4tsverlust und Klimakrise k\u00f6nnen nicht gestoppt werden, wenn weiterhin t\u00e4glich 54 Hektar Bodenfl\u00e4che f\u00fcr Wohnungsbau und Stra\u00dfen zerst\u00f6rt werden. So informiert der Naturschutzbund NABU. Umgerechnet sei dies eine Fl\u00e4che von der Gr\u00f6\u00dfe der Stadt N\u00fcrnberg.  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