{"id":23360,"date":"2022-07-23T08:05:00","date_gmt":"2022-07-23T06:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23360"},"modified":"2022-08-18T07:35:48","modified_gmt":"2022-08-18T05:35:48","slug":"fuenfzig-jahre-hofpfisterei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=23360","title":{"rendered":"Vierzig Jahre Hofpfisterei"},"content":{"rendered":"\n<p>Siegfried Stocker stand am Anfang ziemlich alleine mit seiner Idee da, nur mit \u00f6kologischem Getreide zu backen, um so die B\u00f6den vor Pestiziden zu sch\u00fctzen. Das erste \u00f6kologische Brot im Sortiment der Hofpfisterei war dann 1982 das Pfister \u00d6ko-Roggen-Vollkorn, bestehend aus 100 Prozent Roggen. Noch heute befindet sich diese Variante im Sortiment. Und 1994 war die Umstellung auf reine \u00d6ko-Produkte schlie\u00dflich vollbracht. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23361\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Pfister-Oeko-Wilde-Kruste_c-Hofpfisterei-002.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Pfister \u00d6ko-Wilde-Kruste &#8211; Foto: Hofpfisterei<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>40 Jahre \u00d6ko \u2013 und genauso engagiert wie am Anfang! Bereits Ende der siebziger Jahre legte \u00d6ko-Pionier Siegfried Stocker zusammen mit seiner Frau Margaretha Stocker die \u00f6kologische Ausrichtung der Hofpfisterei fest. Er erstellte einen Ma\u00dfnahmenkatalog und ging auf die Suche nach Landwirten, die bereit waren, \u00f6kologisches Getreide anzubauen. Trotz der anfangs geringen Resonanz lie\u00df er sich nicht entmutigen. Siegfried Stocker war seiner Zeit deutlich voraus und verstand schon damals die Notwendigkeit, die \u00c4cker und das Grundwasser vor Pestiziden zu sch\u00fctzen, so dass diese \u00fcber das Getreide nicht ins Mehl und im letzten Schritt nicht ins Brot kommen k\u00f6nnen. Diesen Kerngedanken verfolgt die Hofpfisterei bis heute und noch immer ist er aktuell.  1996 bekam Siegfried Stocker den Europ\u00e4ischen Umweltpreis f\u00fcr Nachhaltiges Wirtschaften verliehen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Heute f\u00fchrt Nicole Stocker das Unternehmen in dritter Generation in die Zukunft und setzt den \u00f6kologischen Weg ihrer Eltern fort. Die Hofpfisterei engagiert sich unaufh\u00f6rlich f\u00fcr die Erhaltung der Natur und f\u00fcr \u00f6kologische Landwirtschaft. So unterst\u00fctzt sie die 17 Ziele der Vereinten Nationen f\u00fcr eine Nachhaltige Entwicklung unserer Welt und Projekte wie BioRegio 2030 vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Forsten. \u201e\u00d6kologische Landwirtschaft ist nachhaltig und steht f\u00fcr eine lebenswerte Umwelt. Wir verfolgen daher bereits seit vier Jahrzehnten eine konsequent \u00f6kologische Wertsch\u00f6pfungskette vom Acker \u00fcber die M\u00fchle bis zur Ladentheke\u201c, erkl\u00e4rt Stocker. Das Brotgetreide bekommt die Hofpfisterei von den rund 600 Landwirten des Verbands Naturland geliefert, die \u00fcber 3.000 ha Ackerland ohne chemisch-synthetischen Pflanzenschutz oder D\u00fcnger bewirtschaften. Die Verarbeitung erfolgt in der eigenen Bio-M\u00fchle. \u201eBrot ist eines der wichtigsten und wertvollsten Lebensmittel in Bayern. Wir legen auch in Zukunft gr\u00f6\u00dftes Augenmerk auf eine hervorragende Qualit\u00e4t unseres reinen Natursauerteigs und verzichten auf k\u00fcnstliche und chemische Zusatzstoffe. Dar\u00fcber hinaus durchleuchten wir laufend unsere Prozesse nach Optimierungen im Sinne der Umwelt\u201c, so die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der \u00f6kologische Weg \u2013 jeder Schritt z\u00e4hlt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell dreht sich bei der Hofpfisterei viel um die Themen M\u00fcllvermeidung, Materialeffizienz und Energieeinsparung.In den Filialen sind bereits einige Ma\u00dfnahmen dazu fest etabliert. Die speziell angefertigte Pfister-Brotseide besteht aus biobasierter Folie aus mindestens 85 Prozent Zuckerrohr und aus sehr d\u00fcnnem, PECF zertifizierten Recyclingpapier. Beides kommt aus nachhaltigem Anbau. F\u00fcr einen ganz verpackungsfreien Einkauf finden sich die Mehrweg-Beutel des norddeutschen Start-ups &#8222;umt\u00fcten&#8220; in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen im Sortiment. Der Kaffeeausschrank wurde alternativlos auf die Mehrweg-Becher von RECUP umgestellt. Weitere Konzepte, wie sich der Mehrweg-Gedanke auch auf andere Verpackungen in den Filialen ausweiten l\u00e4sst, befinden sich derzeit in Pr\u00fcfung. Aber auch die Prozesse hinter den Kulissen l\u00e4sst die Hofpfisterei nicht au\u00dfer Acht. So bezieht das Unternehmen schon seit 2008 ausschlie\u00dflich \u00d6kostrom und stellte den Fuhrpark 2009 auf die h\u00f6chste geltende Euronorm um. Neuester Erfolg: Seit diesem Jahr funktioniert der Transport der gefrosteten Brezenteiglinge dank dem Einsatz von Mehrweg-Thermoboxen einwegverpackungsfrei. Dadurch konnten auch die Tiefk\u00fchlm\u00f6bel in den Filialen abgebaut werden, was neben den knapp 50 Tonnen Verpackungsmaterial rund 117.500 Kilowattstunden Energie pro Jahr einspart.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der \u00f6kologische Weg \u2013 konsequent und transparent<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Hofpfisterei steuert immer weiter ihrem Ziel entgegen, ein intaktes \u00d6kosystem zu erhalten \u2013 f\u00fcr unsere und f\u00fcr nachfolgende Generationen. Der eigene CO<sub>2<\/sub>e -Fu\u00dfabdruck wird im gesamten Unternehmensverbund so niedrig wie m\u00f6glich gehalten. Nicht vermeidbare Ausst\u00f6\u00dfe werden durch ein langfristiges Engagement f\u00fcr den Erhalt und den Ausbau des Naturschutzgebiets und Forschungsprojekts Panguana im amazonischen Regenwald ausgeglichen. Seit 2016 ist die CO<sub>2<\/sub>e -neutrale Produktion durch Einsparung und Kompensation zertifiziert, n\u00e4here Informationen finden sich unter <a href=\"http:\/\/www.hofpfisterei.de\/CO2e-neutral\">www.hofpfisterei.de\/CO2e-neutral<\/a>. Dies folgte auf die Verleihung des Bio-Siegels nach EG-\u00d6ko-Verordnung im Jahr 2002 und die Zertifizierung mit dem Fair-Siegel von Naturland im Jahr 2011. Transparenz liegt der Hofpfisterei seit jeher am Herzen und so erscheint ganz nach dem Motto \u201eEinblick schafft Vertrauen\u201c bereits seit 2009 j\u00e4hrlich die gesamte \u00d6ko-Bilanz \u00f6ffentlich im Nachhaltigkeitsbericht. Au\u00dferdem finden sich darin ein ausf\u00fchrliches Unternehmensprofil, eine \u00dcbersicht aller Auszeichnungen sowie weitere Informationen zu Produkten und Partnern. Die aktuelle Ausgabe ist auf der Startseite der Unternehmens-Website <a href=\"http:\/\/www.hofpfisterei.de\">www.hofpfisterei.de<\/a> verlinkt und f\u00fcr alle Interessierten einsehbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die Hofpfisterei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verbunden mit einer fast 700-j\u00e4hrigen Geschichte schl\u00e4gt die heutige Hofpfisterei eine Br\u00fccke zwischen Tradition und Zukunft, denn ihre traditionelle Teigf\u00fchrung und ihr zukunftsorientiertes Engagement stehen f\u00fcr einen sorgsamen Umgang mit der Natur und deren Ressourcen. Die sichtbare Gef\u00e4hrdung unserer Erde hat die Hofpfisterei veranlasst, seit 1982 entschlossen einen umfassenden \u00f6kologischen Weg zu gehen. Seit 2016 ist dieser auch f\u00fcr den Unternehmens-verbund Hofpfisterei mit Meyerm\u00fchle, Stocker\u2019s Backstube und \u00d6ko-Metzgerei Landfrau CO2e-neutral durch Einsparung und Kompensation, n\u00e4here Informationen finden sich unter <a href=\"http:\/\/www.hofpfisterei.de\/CO2e-neutral\">www.hofpfisterei.de\/CO2e-neutral<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Rohstoffe landwirtschaftlichen Ursprungs stammen aus \u00f6kologischer Landwirtschaft. Der handwerklichen Kunst der Pfister-B\u00e4cker ist es zu verdanken, dass das Kernprodukt, die gro\u00dfen runden Pfister \u00d6ko-Bauernbrote aus reinem Natursauerteig, ohne Lebensmittelzusatzstoffe auskommt. \u00dcber 24 Stunden wird der Natursauerteig gef\u00fchrt. So entstehen die traditionell guten Backeigenschaften und der f\u00fcr das Pfister \u00d6ko-Bauernbrot einzigartige Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u00fcber 150 Filialen in Bayern, Baden-W\u00fcrttemberg und Berlin, \u00fcber 1000 Mitarbeitern und zirka 700 Einzelhandelspartnern ist die Hofpfisterei zu einer \u201eBayerischen Institution\u201c geworden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siegfried Stocker stand am Anfang ziemlich alleine mit seiner Idee da, nur mit \u00f6kologischem Getreide zu backen, um so die B\u00f6den vor Pestiziden zu sch\u00fctzen. Das erste \u00f6kologische Brot im Sortiment der Hofpfisterei war dann 1982 das Pfister \u00d6ko-Roggen-Vollkorn, bestehend aus 100 Prozent Roggen. Noch heute befindet sich diese Variante im Sortiment. 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