{"id":22541,"date":"2022-03-15T18:12:00","date_gmt":"2022-03-15T17:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=22541"},"modified":"2022-03-14T09:20:15","modified_gmt":"2022-03-14T08:20:15","slug":"die-g7-agrarminister-fuer-enge-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=22541","title":{"rendered":"Die G7-Agrarminister f\u00fcr enge Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Am vergangenen Freitag tagten die Agrarminister der G7 Staaten. Cem \u00d6zdemir, deutscher Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft hatte zur virtuellen Konferenz eingeladen. Denn Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7-Pr\u00e4sidentenschaft. Verschiedene internationale Organisationen als auch der Ukrainische Landwirtschaftsminister Roman Leschtschenko waren zugeschaltet. Zu Beginn des G7-Sondertreffens wurde den Opfern des russischen Angriffskrieges in einem Moment des Schweigens gedacht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22543\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Oezdemir.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Cem \u00d6zdemir in der Videokonferenz mit den G7-Agrarministern &#8211; Foto: BMEL\/Photothek<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Angesichts der Auswirkungen auf die Agrarweltm\u00e4rkte durch den v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine haben sich die G7-Agrarministerinnen und -minister heute bei einer Sondersitzung auf offene M\u00e4rkte f\u00fcr Getreide und andere Agrarprodukte verst\u00e4ndigt. So sollen etwa Ausfuhrverbote verhindert und die M\u00e4rkte f\u00fcr landwirtschaftliche Erzeugnisse genau beobachtet werden. Zudem sollen Hilfsorganisationen dabei unterst\u00fctzt werden, weiterhin Getreide beschaffen und verteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>\u00d6zdemir<\/strong>: \u201eDie G7-Staaten erkl\u00e4ren sich absolut solidarisch mit der Ukraine, Hilfe ist nun unsere oberste Maxime. Gleichzeitig sehen wir, dass viele L\u00e4nder Schwierigkeiten bekommen, sich mit Agrarrohstoffen zu versorgen \u2013 das bedroht in Teilen der Welt die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Umso wichtiger ist es, dass wir die M\u00e4rkte weltweit offenhalten und nicht etwa durch Exportbeschr\u00e4nkungen behindern \u2013 wir G7-Staaten werden daf\u00fcr alles in unserer Macht Stehende tun. Genauso m\u00fcssen wir Hilfsorganisationen dabei unterst\u00fctzen, G\u00fcter am Markt einzukaufen, um sie in den L\u00e4ndern zu verteilen, die weit weniger privilegiert sind als wir. Vergessen wir nicht: in vielen Regionen der Welt sind Hungersn\u00f6te schon jetzt an der Tagesordnung, ausgel\u00f6st durch Folgen der Klimakrisen und gewaltt\u00e4tige Konflikte. Wichtig ist es deshalb, dass wir die eine Krise nicht gegen die andere ausspielen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der russische Angriffskrieg f\u00fchrt weltweit zu stark steigenden Preisen f\u00fcr Getreide, vor allem f\u00fcr Weizen und Mais. Das bringt Probleme vor allem f\u00fcr Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder, die Nahrungsmittel importieren. Auch die Kosten f\u00fcr Tierfutter und D\u00fcngemittel steigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Abschlussstatement in K\u00fcrze:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die G7-Agrarministerin und -minister einigten sich darauf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die russischen Aggressionen gegen die territoriale Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine zu verurteilen.<\/li><li>absolut solidarisch an der Seite der Ukraine zu stehen.<\/li><li>die Ern\u00e4hrung in der Ukraine sicherzustellen und die ukrainischen Landwirte dabei zu unterst\u00fctzen, ausreichend Lebensmittel zu produzieren.<\/li><li>zusammenzuarbeiten, um Transportprobleme f\u00fcr Lebensmittel oder die Rohstoffproduktion zu l\u00f6sen.<\/li><li>alle restriktiven Signale und Ma\u00dfnahmen, die Exporte beschr\u00e4nken und zu weiterer Preissteigerung f\u00fchren, zu vermeiden.<\/li><li>alle L\u00e4nder aufzufordern, ihre Lebensmittel- und Agrarm\u00e4rkte offen zu halten.<\/li><li>k\u00fcnstlich \u00fcberh\u00f6hte Preise nicht zu dulden und gegen jedes spekulative Verhalten, das die Ern\u00e4hrungssicherheit gef\u00e4hrdet, vorzugehen.<\/li><li>eine engmaschige Beobachtung der Agrarm\u00e4rkte zu vereinbaren und das Marktinformationssystem AMIS zu st\u00e4rken.<\/li><li>in dieser Krise ihre Klima- und Umweltverpflichtungen und die Ziele der nachhaltigen Entwicklung weiter zu verfolgen.<\/li><li>die gemeinsame Kooperation innerhalb der G7 mit internationalen Organisationen und Finanzinstitutionen fortzusetzen, um die globale Ern\u00e4hrung sicherzustellen, auch mit humanit\u00e4rer Hilfe.<\/li><li>zu erkl\u00e4ren, dass sie zusammenstehen mit den Partnern, und solidarisch mit der Regierung und den Menschen in der UKR.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag tagten die Agrarminister der G7 Staaten. 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