{"id":22523,"date":"2022-03-10T19:23:00","date_gmt":"2022-03-10T18:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=22523"},"modified":"2022-03-09T07:35:37","modified_gmt":"2022-03-09T06:35:37","slug":"kaffeekirschen-tee-cascara","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=22523","title":{"rendered":"Kaffeekirschen-Tee &#8211; Cascara"},"content":{"rendered":"\n<p>Wussten Sie, dass sich das Fruchtfleisch der Kaffeepflanze zur Zubereitung eines ebenso wie Kaffee anregenden Tees  eignet? Noch bevor man  herausfand, dass die Kaffeebohne ger\u00f6stet und gemahlen ein  k\u00f6stliches Getr\u00e4nk ergibt, trank  man  in den Kaffeeanbaugebieten diesen Tee. Er schmeckt sehr fruchtig, je nach Sorte auch nach Honig oder gr\u00fcnem Tee.  Ab sofort bietet die <a href=\"http:\/\/www.murnauer-kaffeeroesterei.de\">Murnauer Kaffeer\u00f6sterei <\/a>diesen Tee in ihrem Sortiment  an.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F-1024x683.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22525\" width=\"1026\" height=\"684\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/0D764879-3F47-46C2-9D8D-1DFA3EF22B9F.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1026px) 100vw, 1026px\" \/><\/a><figcaption>Kaffeekirschen &#8211; Foto: Murnauer Kaffeer\u00f6sterei<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Was ist Cascara? Kaffeebohnen sind die Kerne der Kaffeekirschen und wachsen an Str\u00e4uchern. Aus dem Fruchtfleisch dieser Kaffeekirschen wird Cascara gewonnen. Die Verarbeitung von Cascara erfolgt noch auf der Kaffeeplantage, entweder nach der natural Methode, bei der das Fruchtfleisch erst nach dem Trocknen der gesamten Frucht von der Bohne entfernt wird. Eine bessere Qualit\u00e4t wird jedoch mit der nassen Aufbereitung erzielt. Der Vorteil hier, beim Waschen k\u00f6nnen die sog. Floaters aussortiert werden, un- oder \u00fcberreife Fr\u00fcchte, denn sie schwimmen obenauf. Dann wird das Fruchtfleisch entfernt und f\u00fcr ca. drei Tage getrocknet. So wird das auch in der Asociaci\u00f3n Miguel Grau in Peru gemacht, von der die Kaffeemarke Pacha Mama ihren Cascara bezieht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ist Cascara ein ganz neues Getr\u00e4nk? Nein, denn selbst, wenn Cascara erst jetzt auf den Markt kommt, ist es in Kaffeeanbaul\u00e4ndern seit langem bekannt. \u201eMenschen tranken Cascara schon l\u00e4nger, als man daran dachte, die Bohnen aus der Kaffeekirsche zu l\u00f6sen und zu r\u00f6sten\u201c, sagt Walter Knauer von Pacha Mama. Bauern im Jemen, in Arabien oder Bolivien sollen Cascara bereits vor hunderten Jahren getrunken haben. Mit dem Aufkommen des Kaffeehandels blieben sie dabei, weil der Tee auch deutlich billiger war als Bohnenkaffee. Das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche zu verkaufen, darauf kam man erst in unseren Tagen. F\u00fcr 1kg Kaffeekirschentee m\u00fcssen 14kg Fruchtfleisch getrocknet werden.<br>\u201eGegen\u00fcber der Bohne war das Fruchtfleisch f\u00fcr die Kaffeehersteller allerdings nicht interessant genug, schon gar nicht im industriellen Ma\u00dfstab. Oft wurde es auch als nat\u00fcrlicher D\u00fcnger, Tierfutter oder Brennmaterial verwendet, oder landete auf dem Kompost\u201c, wei\u00df Walter Knauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Cascara ist \u00f6konomisch wertvoll, da die Hersteller neben der Kaffeebohne mit Cascara ein weiteres Produkt erzeugen und dadurch die Wirtschaftlichkeit ihrer Kaffeepflanzen erh\u00f6hen. So haben beispielsweise die Kaffeebauern der Asociaci\u00f3n Miguel Grau circa 25% mehr Einkommen dadurch, sagt Walter Knauer, der Vertriebspartner der Asociati\u00f3n f\u00fcr Europa. Das war auch ein Grund, warum er zusammen mit Thomas Eckel von der Murnauer Kaffeer\u00f6sterei das Projekt \u201eCoffee Cherry Tea\u201c initiierte, mit dem sie die Hersteller in der Asociaci\u00f3n Miguel Grau bei der industriellen Produktion von Cascara unterst\u00fctzen.<br><br>Cascara ist ein nat\u00fcrlicher Wachmacher ohne Zuckerzusatz, denn im Fruchtfleisch steckt deutlich mehr Koffein als in der Bohne selbst. \u201eEin Glas Cascara hat darum auch deutlich mehr Koffein als eine Tasse Kaffee\u201c, sagt Walter Knauer. Mit seinem nat\u00fcrlichen Gehalt an Fruchtzucker kommt Cascara zudem ohne zus\u00e4tzlichen Zucker aus.<br><br>Und wie schmeckt Cascara? Im Vordergrund steht eine fruchtige Note. Je nach Variet\u00e4t kann Cascara nach Orange, Hagebutte, Zitrone, Kirsche etc. schmecken, manchmal auch nach gr\u00fcnem Tee oder Honig.<br><br>Die Zubereitung von Cascara ist einfach. Der Dt. Kaffeeverband empfiehlt f\u00fcr die typische Aufgusszubereitung bis zu 6 g Pulpe der Kaffeekirsche mit je 100 ml hei\u00dfes Wasser (> 75 \u00b0C) zu verwenden. Oder nach Art der Murnauer Kaffeer\u00f6sterei 5 bis 6 EL mit 1l nicht mehr kochendem Wasser aufgie\u00dfen und 5 bis 6 min ziehen lassen. Und dann genie\u00dfen: entweder pur oder f\u00fcr den Sommer kalt mit Eisw\u00fcrfeln und einem Spritzer Zitronensaft, als Eistee mit Sprudelwasser, Tonic Water oder Zitronenlimonade. Oder hei\u00df mit gesch\u00e4umter Milch und Maracujasirup, mit Ingwer, Zimt und Zucker, oder, oder, oder.\u201eDer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das ist das Sch\u00f6ne, weil Cascara noch ein so unbeschriebenes Blatt ist, da kann man noch viel erfinden\u201c, sagt Thomas Eckel.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Weitere Info zu Cascara gibt es unter <a href=\"http:\/\/www.murnauer-kaffeeroesterei.de\">www.murnauer-kaffeeroesterei.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wussten Sie, dass sich das Fruchtfleisch der Kaffeepflanze zur Zubereitung eines ebenso wie Kaffee anregenden Tees  eignet? Noch bevor man  herausfand, dass die Kaffeebohne ger\u00f6stet und gemahlen ein  k\u00f6stliches Getr\u00e4nk ergibt, trank  man  in den Kaffeeanbaugebieten diesen Tee. Er schmeckt sehr fruchtig, je nach Sorte auch nach Honig oder gr\u00fcnem Tee.  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