{"id":20088,"date":"2021-03-19T08:14:00","date_gmt":"2021-03-19T07:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=20088"},"modified":"2021-03-15T12:16:58","modified_gmt":"2021-03-15T11:16:58","slug":"slow-food-die-ernaehrung-sichern-mit-artenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=20088","title":{"rendered":"Slow Food &#8211; Die Ern\u00e4hrung sichern mit Artenschutz"},"content":{"rendered":"\n<p>Slow Food fordert Verbraucher, Politik und Wirtschaft auf, gemeinsam an der Reform des Ern\u00e4hrungssystems zu arbeiten. Denn der weltweite Verlust von biologischer Vielfalt, also an Tier- als auch Pflanzenarten, schreitet immer schneller voran. Slow Food erwartet ein Ineinandergreifen von landwirtschaftlicher Erzeugung, Kaufentscheidung und Ern\u00e4hrungskultur. Gerade die aktuellen Notzulassungen von Neonikotinoiden (Insektizide) laufen gem\u00e4\u00df Slow Food all dem zuwider.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch-1024x576.jpg\" alt=\"Slow Food - Die Ern\u00e4hrung sichern durch Artenschutz  - Foto: Slow Food Deutschland e.V.\" class=\"wp-image-20089\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/SlowFood_Nachhaltiger-Dateiaustausch.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Slow Food &#8211; Die Ern\u00e4hrung sichern durch Artenschutz  &#8211; Foto: Slow Food Deutschland e.V.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der weltweite R\u00fcckgang an Arten beschleunigt sich, mit potentiell schwerwiegenden Auswirkungen auf die Verf\u00fcgbarkeit von Lebensmitteln. Eine aktuelle Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der britischen Denkfabrik Chatham House identifiziert das globale Ern\u00e4hrungssystem selbst als die wichtigste Triebkraft dieses Trends und mahnt in aller Dringlichkeit dessen Reform an. F\u00fcr die Zukunft unserer Ern\u00e4hrung ist es von zentraler Bedeutung, Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittelverarbeitung und -handel sowie Genuss so auszurichten, dass sie der Diversit\u00e4t dienen, statt sie zu reduzieren. \u201eDie Mahnungen der Wissenschaft h\u00e4ufen sich, die umfassende Neuausrichtung unseres Lebensmittelsystems z\u00fcgig auf den Weg zu bringen. Lebensmittelerzeugung und Ern\u00e4hrung m\u00fcssen \u00f6kologischer, regionaler und pflanzlicher werden. Artenschutz geh\u00f6rt in jedes Wahlprogramm und auf jeden Einkaufszettel!&#8220;, fordert Nina Wolff, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland (SFD).<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Slow Food fordert eine ern\u00e4hrungspolitische Strategie einschlie\u00dflich administrativer Strukturen, in denen der Schutz der biologischen Vielfalt h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat. F\u00fcr eine artenschutzfreundliche Landwirtschaft m\u00fcsse der Ausstieg aus dem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Gebrauch von Pestiziden vorangetrieben werden. Die j\u00fcngst erschienenen wissenschaftlichen Empfehlungen belegen f\u00fcr Slow Food einmal mehr, wie inakzeptabel die aktuellen Notzulassungen von Neonikotinoiden in bereits sieben Bundesl\u00e4ndern sind. Ihr Verbot 2018 hatte Slow Food begr\u00fc\u00dft. Neonikotinoide kosten nicht nur das Leben vermeintlicher Sch\u00e4dlinge, sondern auch das von Honig- und Wildbienen sowie Bodenorganismen; sie zerst\u00f6ren die Nahrungsketten von V\u00f6geln. Dazu Rupert Ebner, Schatzmeister von SFD: \u201eWir erleben hier hautnah, was passiert, wenn Politik und Wirtschaft Hintert\u00fcrchen bleiben, um eine an \u00f6kologischen Kriterien ausgerichtete Agrarpolitik auszuhebeln. Wir richten damit heute irreparable Sch\u00e4den f\u00fcr die Welt von morgen an.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbraucher m\u00f6chte Slow Food ermutigen, eine planetengesunde Ern\u00e4hrung im Alltag und in der K\u00fcche zu integrieren. Saisonales aus der Region, m\u00f6glichst \u00f6kologisch erzeugt, kann die Natur entlasten und f\u00fcr mehr Genuss auf dem Teller sorgen. Die Vielfalt, etwa von alten Tierarten und Saatgut alter Obst- und Gem\u00fcsesorten, aus der eigenen Region haben das Besondere. Es entsteht durch Klimagegebenheiten, durch die Beschaffenheit der B\u00f6den und die Menschen, die daraus Gutes entstehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/reliefweb.int\/sites\/reliefweb.int\/files\/resources\/2021-02-03-food-system-biodiversity-loss-benton-et-al_0.pdf\">Direkter Link zur UNEP-Studie.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.slowfood.de\/\">Direkter Link zu Slow Food Deutschland e.V.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slow Food fordert Verbraucher, Politik und Wirtschaft auf, gemeinsam an der Reform des Ern\u00e4hrungssystems zu arbeiten. Denn der weltweite Verlust von biologischer Vielfalt, also an Tier- als auch Pflanzenarten, schreitet immer schneller voran. Slow Food erwartet ein Ineinandergreifen von landwirtschaftlicher Erzeugung, Kaufentscheidung und Ern\u00e4hrungskultur. 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