{"id":18929,"date":"2020-09-11T10:10:00","date_gmt":"2020-09-11T08:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=18929"},"modified":"2020-09-07T14:02:20","modified_gmt":"2020-09-07T12:02:20","slug":"canusa-touristik-praesentiert-zehn-kuriose-rezepte-aus-nordamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=18929","title":{"rendered":"Canusa Touristik pr\u00e4sentiert zehn kuriose Rezepte aus Nordamerika"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer denkt nicht an Pommes Hamburger oder Hotdogs, wenn es um Gerichte aus den USA und Kanada geht. Dabei gibt es so viele ausgefallene Gerichte, die die meisten Europ\u00e4er nicht kennen. Der Nordamerika-Reisespezialist <a href=\"http:\/\/www.canusa.de\/\">Canusa Touristik<\/a> hat uns einige Beispiele zusammengestellt. Tauchen Sie hier in die Rezepte f\u00fcr Ambrosia-Fruchtsalat, frittiertem Alligator, frittierte Butter, Erbsenmehl-Schinken, New York Traubenkuchen, Grits (Maisbrei), S\u00fc\u00dfkartoffel Kasserole, Bannok-Brot, Turducken (Ente, Huhn, Truthahn in einem!) oder Ahorn-Toffees ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Truthahn_Credit_Alison_Marras_Unsplash-1024x576.jpg\" alt=\"Truthahn - Foto: Alison Marras von Unsplash\" class=\"wp-image-18930\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Truthahn_Credit_Alison_Marras_Unsplash-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Truthahn_Credit_Alison_Marras_Unsplash-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Truthahn_Credit_Alison_Marras_Unsplash-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Truthahn_Credit_Alison_Marras_Unsplash.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Truthahn &#8211; Foto: Alison Marras von Unsplash<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fruchtsalat der G\u00f6tter: Ambrosia<\/p>\n\n\n\n<p>In der griechischen Mythologie ist Ambrosia die Speise der G\u00f6tter, die all jenen Unsterblichkeit verleiht, die sie kosten. Die amerikanische Variante sorgt zwar nicht f\u00fcr ewiges Leben, erfreut sich aber seit dem 19 Jahrhundert gro\u00dfer Beliebtheit, besonders im S\u00fcden der USA. Der Obstsalat besteht meistens aus Zutaten wie Ananas, Mandarinen- oder Orangenst\u00fccken, Marshmallows und Kokosnuss. Viele Varianten sehen auch N\u00fcsse, Bananen, Sahne, Pudding, Mayonnaise oder Frischk\u00e4se auf der Zutatenliste. Ob die amerikanische Ambrosia also noch Fruchtsalat oder doch Dessert ist, steht zur Debatte.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wildfang: Frittierter Alligator<\/p>\n\n\n\n<p>Die heimische Tierwelt bestimmen \u00fcberall auf der Welt, was schlie\u00dflich auf dem Tisch landet. In den USA z\u00e4hlt dazu der Alligator. In der Cajun-K\u00fcche Louisianas geh\u00f6rt Alligator-Fleisch schon seit dem 19. Jahrhundert zur Speisekarte. Es gibt verschiedene Zubereitungsmethoden, darunter Marinieren, Schmoren, Braten, R\u00e4uchern und Sautieren. Heute ist es besonders frittierter Alligatorenschwanz, der die Menschen in die nordamerikanischen Restaurants lockt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fett im Quadrat: Frittierte Butter<\/p>\n\n\n\n<p>Fett in noch mehr Fett klingt zun\u00e4chst nicht sonderlich appetitlich. Die Los Angeles Times k\u00fcrte das Gericht sogar zum \u201eschlimmsten vorstellbaren Gericht auf diesem Planeten\u201c und machte es zum Sinnbild der ungesunden amerikanischen K\u00fcche. Tats\u00e4chlich kommt der Geschmack aber sehr gut an und erinnert mit einer Zimt-Zucker-Panade an ein besonders schweres Weihnachtspl\u00e4tzchen. Auf eine lange Tradition kann die frittierte Butter noch nicht zur\u00fcckblicken: 2009 erfand Abel Gonzales Jr. die Leckerei f\u00fcr den Texas State Fair. Seitdem ist die s\u00fc\u00dfe Kalorienbombe besonders auf Jahrm\u00e4rkten zu einer Attraktion avanciert: Gonzales z\u00e4hlte hier bis zu 40.000 verkaufte Portionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctzende Panade: Erbsenmehl-Schinken<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePeameal Bacon\u201c ist ein nassgep\u00f6kelter R\u00fcckenschinken mit Maismehlpanade. Erfinder ist angeblich der Fleischpacker William Davies, der 1854 aus England nach Kanada kam. Davies schickte eine Portion in Salzlake gep\u00f6kelter Schweinelenden an Verwandte in England. Um diese Sendung haltbar zu machen, verpackte er sie in getrockneten gelben Erbsen. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs ersetzte dann das s\u00fc\u00dfere Maismehl das Erbsenmehl. Heute sind ganz besonders Peameal-Bacon-Sandwiches nicht mehr aus der K\u00fcche Torontos wegzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Veredelung der Rebenfrucht: New York Traubenkuchen<\/p>\n\n\n\n<p>Der klassische amerikanische Applepie ist weltber\u00fchmt. \u201eGrape pie\u201d kennt hierzulande hingegen kaum jemand. Dabei ist das s\u00fc\u00dfe Backwerk eine knusprig-saftige K\u00f6stlichkeit. Urspr\u00fcnglich stammt das Rezept aus Naples, einem Dorf in Upstate New York, inmitten einer Weingegend in der Region der Finger Lakes. Anfang der 1960er Jahre beschloss Restaurantbesitzer Al Hodges, ein neues, einzigartiges Dessert zu kreieren. Daf\u00fcr nutzte er die \u00fcppigen Trauben der Gegend. Das Resultat: Die Pies wurden zu einem echten Kassenschlager.<\/p>\n\n\n\n<p>Fischiger Maisbrei: Grits<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum ein Gericht verk\u00f6rpert so sehr die S\u00fcdstaaten der USA und ist so vielf\u00e4ltig, wie Grits. Der Brei aus gekochtem Maismehl ist schnell zubereitet und wird pikant oder s\u00fc\u00df als Fr\u00fchst\u00fccksgericht serviert. Das Rezept stammt urspr\u00fcnglich aus dem 16. Jahrhundert: Der Muskogee-Stamm mahlte den Mais in einer Steinm\u00fchle, wodurch er seine k\u00f6rnige Textur erhielt. Besonders beliebt ist das Gericht mit Shrimps oder frittiertem Wels \u2013 dann auch als Mittag- oder Abendessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuckrige Kombination: S\u00fc\u00dfkartoffel Kasserole<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Marshmallows stark in Mode. Fr\u00fcher ein teurer, handgemachter Leckerbissen, erledigten nun Maschinen ganz automatisch die Herstellung. Die Verwendung von Marshmallows in der K\u00fcche galt folglich als schick. Schnell erfolgte die Kombination mit einem Klassiker der amerikanischen K\u00fcche: der S\u00fc\u00dfkartoffel. Geboren war die S\u00fc\u00dfkartoffel Kasserolle, heute ein traditionelles Thanksgiving-Gericht.<\/p>\n\n\n\n<p>Outdoor-Brot: Bannock<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den schottischen Highlands fand das aus Hafer- und Gerstenmehl bestehende Fladenbrot Bannock seinen Weg nach Ostkanada. Hier erfreute sich das Brot, das einst direkt in gl\u00fchender Asche gebacken wurde, gro\u00dfer Beliebtheit bei den Ureinwohnern des Landes, die es vorwiegend aus Weizenmehl herstellten. Heute ist das unkomplizierte Backwerk besonders beliebt bei Aktivurlaubern und ist das Grundnahrungsmittel bei jeder Outdoor-Tour. Denn die Zutaten sind haltbar, das flache Brot ist leicht zu transportieren und nat\u00fcrlich schmeckt es auch sehr lecker.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Frankensteins Festschmaus: Turducken<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Thanksgiving tischen Familien \u00fcberall in den USA und Kanada Gefl\u00fcgel auf: Sei es Truthahn, Ente oder Huhn. Doch warum sich entscheiden, wenn man auch alles gleichzeitig haben kann? Der Turducken ist ein entbeintes Huhn in einer entbeinten Ente in einem entbeinten Truthahn. Popularit\u00e4t gewann die \u00fcppige Speise dank des American-Football-Trainers John Madden, der das au\u00dferordentliche Gericht w\u00e4hrend der \u00dcbertragung der Thanksgiving-Day-Spiele der NFL 1997 anpries.<\/p>\n\n\n\n<p>Hei\u00df auf Eis: Ahorn-Toffee<\/p>\n\n\n\n<p>Ahornsirup ist der wahrscheinlich ber\u00fchmteste Exportschlager Kanadas. Anwendung findet er aber zumeist als Zutat in anderen Gerichten wie Pancakes oder in Grillsaucen. Ganz besonders kommen Ahornsirup-Fans deshalb mit dem \u201eMaple Taffy\u201c auf ihre Kosten. Die S\u00fc\u00dfigkeit entsteht, indem Ahornsaft zu lange kocht, um Ahornsirup zu bilden, aber nicht so lange, dass Ahornbutter oder Ahornzucker entsteht. In der traditionellen K\u00fcche von Qu\u00e9bec gie\u00dfen die Kanadier die hei\u00dfe Fl\u00fcssigkeit direkt auf Schnee, wo sie zu einer z\u00e4hen, s\u00fc\u00dfen Masse erh\u00e4rtet. Aufgerollt am Stil: Fertig ist das Ahorn-Toffee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer denkt nicht an Pommes Hamburger oder Hotdogs, wenn es um Gerichte aus den USA und Kanada geht. Dabei gibt es so viele ausgefallene Gerichte, die die meisten Europ\u00e4er nicht kennen. Der Nordamerika-Reisespezialist Canusa Touristik hat uns einige Beispiele zusammengestellt. 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