{"id":18325,"date":"2020-06-04T11:10:00","date_gmt":"2020-06-04T09:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=18325"},"modified":"2020-06-02T10:46:34","modified_gmt":"2020-06-02T08:46:34","slug":"forsa-umfrage-des-bundesministeriums-fuer-ernaehrung-und-landwirtschaft-zeigt-veraenderungen-der-deutschen-ernaehrungsgewohnheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/?p=18325","title":{"rendered":"Forsa-Umfrage des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft zeigt Ver\u00e4nderungen der deutschen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten."},"content":{"rendered":"\n<p>Letzte Woche stellt Bundesern\u00e4hrungsministerin Julia Kl\u00f6ckner den Ern\u00e4hrungsreport des BMEL 2020 vor. In dieser Untersuchung wurden Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen untersucht. Erweitert wurde diese Studie um Fragen zur Ern\u00e4hrung w\u00e4hren der Corona-Pandemie. Wichtigste Erkenntnisse: die Bedeutung der Landwirtschaft wird als wichtiger eingestuft, auch Jugendliche und Erwachsene sehen das so, es wird mehr gekocht und gemeinsam gegessen sowie auf frische Zutaten geachtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"583\" src=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ForsaErn\u00e4hrungreport2020BMEL_ScreenshotTuttiisensi-1024x583.jpg\" alt=\"Forsa-Umfrage des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft zeigt Ver\u00e4nderungen der deutschen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten.\" class=\"wp-image-18326\" srcset=\"https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ForsaErn\u00e4hrungreport2020BMEL_ScreenshotTuttiisensi-1024x583.jpg 1024w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ForsaErn\u00e4hrungreport2020BMEL_ScreenshotTuttiisensi-300x171.jpg 300w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ForsaErn\u00e4hrungreport2020BMEL_ScreenshotTuttiisensi-768x437.jpg 768w, https:\/\/www.tuttiisensi.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/ForsaErn\u00e4hrungreport2020BMEL_ScreenshotTuttiisensi.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Forsa-Umfrage des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft zeigt Ver\u00e4nderungen der deutschen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten. &#8211; Screenshot Tutti i sensi<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eCorona ver\u00e4ndert auch den Ern\u00e4hrungsalltag der Deutschen\u201c, betont Bundesern\u00e4hrungsministern Julia Kl\u00f6ckner. \u201eLebensmittel aus der Region haben an Bedeutung gewonnen. Es ist ein neues Bewusstsein f\u00fcr Lebensmittel entstanden \u2013 und f\u00fcr die Arbeit derjenigen, die sie produzieren. Diese neue Wertsch\u00e4tzung gilt es, aufrecht zu erhalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zentrale Ergebnisse der Zusatzbefragung \u201eErn\u00e4hrung in der Corona-Krise\u201c<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>F\u00fcr 39 Prozent der Befragten hat durch Corona die Bedeutung der Landwirtschaft nochmals zugenommen.<\/li><li>Besonders hoch f\u00e4llt dieser Zuwachs bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus: Fast die H\u00e4lfte misst der Landwirtschaft eine h\u00f6here Bedeutung zu (47 Prozent).<\/li><li>30 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in der Corona-Krise mehr kochen, als zuvor.<\/li><li>28 Prozent der Befragten nehmen Mahlzeiten h\u00e4ufiger als zuvor gemeinsam ein.<\/li><li>Beim Kochen werden mehr frische Zutaten verwendet.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Julia Kl\u00f6ckner weiter: \u201eNur sechs Prozent nutzen die klassischen Lieferangebote und nur acht Prozent die etablierten Lieferdienste h\u00e4ufiger f\u00fcr fertige Mahlzeiten. Allerdings nehmen 21 Prozent der Befragten f\u00fcr den Einkauf von Lebensmitteln oder fertigen Mahlzeiten h\u00e4ufiger als zuvor Lieferangebote der \u00f6rtlichen Gastronomen in Anspruch. Das ist auch ein Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Denn unsere Gastronomie ist Teil unserer Ern\u00e4hrungskultur, sie spiegelt regionale Besonderheiten und Identit\u00e4t wider. Ob die neue Kochbegeisterung von Dauer sein wird oder lediglich den Einschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie geschuldet ist, werden wir erst sp\u00e4ter beurteilen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Geschmack ist beim Einkauf ausschlaggebend<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>98 Prozent der Befragten ist wichtig, dass es schmeckt.<\/li><li>Es herrscht Vielfalt auf den Tellern.<\/li><li>Gem\u00fcse und Obst sind bei 70 Prozent der Befragten t\u00e4glicher Spitzenreiter.<\/li><li>Milchprodukte werden von 64 Prozent t\u00e4glich konsumiert.<\/li><li>Bei Fleisch und Wurstwaren liegt der t\u00e4gliche Konsum bei 26 Prozent. Das ist r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/li><li>Neu ist: \u00dcber die H\u00e4lfte der Befragten, 55 Prozent, bezeichnen sich als Flexitarier, also Fleischesser, die gelegentlich bewusst auf Fleisch verzichten.<\/li><li>Die Zahl der Vegetarier (5 Prozent) und Veganer (1 Prozent) in Deutschland ist gleich geblieben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bundesministerin Kl\u00f6ckner: \u201eUnsere Verbraucher setzen auf Abwechslung und Vielfalt. Wenige sind dogmatisch in ihren Essgewohnheiten. Staatliche Vorgaben f\u00fcr den privaten Einkaufszettel und Einkaufskorb w\u00e4ren der falsche Weg.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ern\u00e4hrung soll gesund sein<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>F\u00fcr 90 Prozent der Befragten muss Essen gesund sein.<\/li><li>Dabei wird auch auf den Zusatz von Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten vermehrt geachtet: 86 Prozent bef\u00fcrworten es, dass Fertigprodukten weniger Zucker zugesetzt wird, auch wenn die Produkte dann nicht mehr so s\u00fc\u00df schmecken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Deshalb hat das Bundesern\u00e4hrungsministerium Verb\u00e4nde der Lebensmittelwirtschaft im Rahmen der Reduktions- und Innovationsstrategie erstmals dazu verpflichtet, die Gehalte von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten zu senken. Erste Erfolge sind wissenschaftlich belegt. Zudem hat die Bundesministerin entschieden, den Nutri-Score als erweitertes N\u00e4hrwertkennzeichen auf der Vorderseite von Verpackungen in Deutschland einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Staatliches Tierwohlkennzeichen gefordert<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>81 Prozent der Befragten begr\u00fc\u00dfen ein staatliches, unabh\u00e4ngiges Tierwohlkennzeichen.<\/li><li>F\u00fcr mehr Tierwohl w\u00e4ren Verbraucher bereit, mehr zu zahlen.<\/li><li>45 Prozent gaben an, bereit zu sein, sogar bis zu 15 Euro pro Kilo mehr zu zahlen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bundesministerin Julia Kl\u00f6ckner: \u201eDie verbale Bereitschaft ist erfreulich, mehr f\u00fcr tierwohlgerechtere Produkte zu zahlen. Leider sieht es an der Ladentheke oftmals noch anders aus. Aber wenn der Verbraucher mehr f\u00fcr ein Produkt zahlen soll, dann will er auch verl\u00e4ssliche und transparente Angaben, dass tats\u00e4chlich auch ein Mehr an Tierwohl gegeben ist. Deshalb ist eine entsprechende Kennzeichnung so wichtig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung zeigen Wirkung<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Konsumenten sind bei der Wertsch\u00e4tzung von Lebensmitteln und Ressourcenverschwendung sensibler geworden: 91 Prozent der Befragten verlassen sich auf ihre Sinne und pr\u00fcfen ein Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums und werfen es nicht direkt weg. 2016 taten dies nur 76 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit der Bundesministerin: \u201eDer Bericht zeigt, dass unsere politischen Schwerpunkte die Themen sind, die den Verbrauchern wichtig sind: vom Tierwohl \u00fcber transparente Kennzeichnung und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu Regionalit\u00e4t und ausgewogener Ern\u00e4hrung. Ern\u00e4hrung wird bewusster gelebt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Den gesamten Ern\u00e4hrungsreport 2020 finden Sie hier: <a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Broschueren\/ernaehrungsreport-2020.html\">https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Broschueren\/ernaehrungsreport-2020.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche stellt Bundesern\u00e4hrungsministerin Julia Kl\u00f6ckner den Ern\u00e4hrungsreport des BMEL 2020 vor. In dieser Untersuchung wurden Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Deutschen untersucht. Erweitert wurde diese Studie um Fragen zur Ern\u00e4hrung w\u00e4hren der Corona-Pandemie. Wichtigste Erkenntnisse: die Bedeutung der Landwirtschaft wird als wichtiger eingestuft, auch Jugendliche und Erwachsene sehen das so, es wird mehr gekocht und gemeinsam gegessen sowie auf frische Zutaten geachtet.<br \/>\n\u201eCorona ver\u00e4ndert auch den Ern\u00e4hrungsalltag der Deutschen\u201c, betont Bundesern\u00e4hrungsministern Julia Kl\u00f6ckner. \u201eLebensmittel aus der Region haben an Bedeutung gewonnen. Es ist ein neues Bewusstsein f\u00fcr Lebensmittel entstanden \u2013 und f\u00fcr die Arbeit derjenigen, die sie produzieren. 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