Slow Food – besseren Klimaschutz zum Schutz der Fische

Am 22.August war Tag der Fische. Slow Food Deutschland macht in diesem Zusammenhang nochmals die Politik und Verbraucher darauf aufmerksam, dass Klimaschutz auch zur Sicherung der Lebensräume der Meeresbewohner wichtig ist und Fisch als wichtiges Lebensmittel auch in Zukunft verfügbar sein sollte. Außerdem ist die Fischerei Lebensgrundlage vieler Menschen in den Küstenregionen. Die klassische Fischerei schwindet schon langsam. Schon jetzt ist deutlich sichtbar, dass zum Beispiel der Hering aufgrund des wärmeren Wassers in der Ostsee deutlich weniger Nachwuchs hat.

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Traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal sind Slow Food Arche Passagiere

Die Slow Food Arche beherbergt jetzt schon sechsundvierzig traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal. Darunter sind achtundreißig Süß- vier Sauer- und vier Bastardsorten. Sie sind leider schon kaum mehr im Supermarkt oder anderen Verkaufsstellen zu finden. Denn diese Sorten können frisch genossen als auch verarbeitet werden. Sie eignen sich für Saft, Likör oder auch Marmelade. Auch ein Balsamico kann aus den Kirschen hergestellt werden, welcher dann als Speisebegleiter punktet. Slow Food möchte mit der Arche die Vielfalt für Mensch und Natur erhalten.

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Neuer Archepassagier bei Slow Food Deutschland – Binkelweizen

Bevor Binkelweizen durch ertragreichere Sorten abgelöst wurde, wurde diese Weizenart vornehmlich die in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich (Tirol) und Norditalien angebaut. Und dies schon seit circa dreitausend Jahren. Echter Binkelweizen ist genügsam und robust. Dies könnte ihm heutzutage im Klimawandel vielleicht eine Renaissance bescheren. Nun wurde in der Stuttgarter Region das erste Binkelbrot seit einhundert Jahren gebacken.

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Schöner von Herrnhut–Apfelsorte ist neuer Slow Food Arche-Passagier

Es gibt Zuwachs auf der Slow Food Arche, welche das Ziel hat, alte Nutztierrassen, Kulturpflanzen und Lebensmittel vor dem Vergessen und Aussterben zu schützen. Auch bei den Apfelsorten gibt es viele vergessene Sorten, um welche sich Slow Food kümmert. Nun hat es der „Schöner von Herrnhut“, eine traditionelle Apfelsorte aus der Oberlausitz, auf die rettende Arche-Liste geschafft.

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Slow Food – Die Ernährung sichern mit Artenschutz

Slow Food fordert Verbraucher, Politik und Wirtschaft auf, gemeinsam an der Reform des Ernährungssystems zu arbeiten. Denn der weltweite Verlust von biologischer Vielfalt, also an Tier- als auch Pflanzenarten, schreitet immer schneller voran. Slow Food erwartet ein Ineinandergreifen von landwirtschaftlicher Erzeugung, Kaufentscheidung und Ernährungskultur. Gerade die aktuellen Notzulassungen von Neonikotinoiden (Insektizide) laufen gemäß Slow Food all dem zuwider.

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Slow Food-Einladung zur Online-Lesung zum Thema Artenschutz

Slow Food lädt zur Lesung „Es ist noch nicht zu spät – Artenschutz jetzt!“ mit der Umwelt- und Agrarexpertin Tanja Busse ein. Sie wird aus ihrem Buch „Das Sterben der anderen“ lesen und ein Gespräch mit Nina Wolff, der neuen Vorsitzenden von Slow Food Deutschland führen. Die Lesung findet am 2. März, dem Vorabend des diesjährigen Welttags des Artenschutzes statt und ist für alle interessierten Verbraucher offen. Die Lesung wird auch über YouTube live übertragen.

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Slow Food-Projekt Edible Connections wurde ausgezeichnet

Schüler und Lehrer müssen umdenken. Anlässlich des internationalen Tages der Bildung der UNESCO am 24. Februar wurden vom britischen Verlag Twinkl Auszeichnungen für Personen und Organisationen sowie Schulen vergeben, die sich besonders für Bildung eingesetzt haben. Edible Connections wurde neben vier anderen Projekten ausgewählt.

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Terra Madre Salone del Gusto in diesem Jahr als hybride Veranstaltungs-Serie

In diesem Jahr gestaltet sich die Veranstaltung anders als sonst und wird auf eine Serie von Veranstaltungen ausgelegt, welche aus digitalen und Vor-Ort-Veranstaltungen bestehen wird. Slow Food Deutschland nimmt mit Blick auf die „Biokulturelle Vielfalt“ teil. Die Reihe startete am achten Oktober in Berlin.

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Zuwachs auf der Slow Food Arche – Bautzener Kastengurke

Auch bei den Gurken ist die ehemalige Sortenvielfalt geschrumpft. Die Initiative Arche des Geschmacks von Slow Food Deutschland kümmert sich um vergessene oder fast verlorene Nutztierarten und Kulturpflanzen. Früher war die Bautzener Kastengurke die meist verbreitete Gurke für den Freilandanbau in der Region Bautzen. Nun konnte der Verein zwei Samenzüchter sowie einen Gemüsehof für die Vermarktung begeistern. In Biomärkten der Region sowie beim Lausitzer Höfeladen in Nebelschütz ist die Gurke jetzt im Angebot.

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Slow Food zum Weltmilchtag – Landkarte als Wegweiser zu guter Milch

Am ersten Juni ist Weltmilchtag. Dies nimmt Slow Food Deutschland zum Anlass, eine Deutschlandkarte vorzustellen, die Höfe mit frischer und meist naturbelassener Milch und traditionell hergestellten Produkten aufführt. Verbraucher, welche Milch höchster Qualität schätzen, sollten genau diese Betriebe unterstützen. Zudem hilft der Kauf beim lokalen Produzenten die Umwelt- und Klimabilanz positiv zu beeinflussen.
Denn Milch ist nicht gleich Milch. Die unterschiedlichen Herstellungs- und Weiterverarbeitungstechniken entscheiden darüber, ob und wie frisch sie wirklich ist und wie sie schmeckt. Die Art der Erzeugung wirkt sich außerdem höchst unterschiedlich auf Tierwohl, Umwelt und Klima aus.

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