Das Rind als Dreinutzungstier

n einer aktuellen Studie, die von Slow Food in Auftrag gegeben wurde, wurde die Möglichkeit zur klimafreundlichen Nutzung von Rindern untersucht. Denn die Frage, ob Rindfleischgenuss auch gut, sauber und fair sein kann treibt Slow Food Deutschland schon länger um. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt finanziert. Durch Freilandhaltung in der Herde und der kombinierten Milch- und Fleisch-Nutzung würde die Rindfleischzucht eine andere Dimension einnehmen.

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Tierschutz auf dem Teller

Die „Tierschutz auf dem Teller“-Initiative der Schweisfurth Stiftung, hat vor kurzem die Weissenstein GmbH & Co.KG in Kassel als besonders tierfreundlich kochenden Betrieb ausgezeichnet. So ist es jetzt das achte Mitglied der Chef Alliance, dem Slow Food Netzwerk, welches sich ebenso um den guten und verantwortungsvollem Umgang mit dem Tier als Nahrungsquelle in der Küche kümmert und Betriebe, die zeigen, dass Genuss, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Tier und Natur in der Außer-Haus-Verpflegung möglich sind, hervorhebt.

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Slow Food fordert bundesweite Ernährungsstrategie

Weltweit sorgen die Energie- und Klimakrise für steigende Preise von Lebensmitteln. Gesunde Ernährung ist für viele Menschen nicht mehr möglich. Die deutsche Slow Food Vereinigung hat under dem Motto “Unser Essen: gut und gereicht“ fünf Forderungen formuliert, die mit in die deutsche Ernährungsstrategie einfließen sollten. Darüber wird Slow Food über alle eigenen Social Media Kanäle sowie über Networking informieren.

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Den Hering retten

Slow Food Deutschland lädt anläßlich des Aktionstages zum Tag der Fische am 22.8.22 in die Hamburger Hobenköök ein, um über alternative Fischarten zu informieren. Denn nachhaltige Fischerei ist wichtig, um einen weiteren Rückgang der Bestände zu Fördern. Denn auch der Hering, der Fisch des Jahres 2022 ist mittlerweile in Gefahr und muss geschützt werden.

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Der neue Slow Food Genussführer ist da

Pandemiebedingt musste der Slow Food Genussführer mehrere Jahre aussetzen. Aber nun ist das neue Werk verfügbar. Und tatsächlich sind achtundsechzig neue gastronomische Betriebe hinzukommen. Damit ist der Slow Food Genussführer 2023/24 nun 656 Seiten dick und enthält rund 450 Gasthaus-Empfehlungen, die von den lokalen Slow Food Convivien ausgesucht, getestet und zusammengetragen wurden.

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#ErnährungswendeAnpacken kommentiert die Ernährungsstrategie 2023 der Ampelkoalition.

Die Initiative  #ErnährungswendeAnpacken, welche vom WWF initiiert wurde, begrüßt die geplante Ernährungsstrategie, die laut Ampelkoalition bis 2023 umgesetzt werden soll. So soll für eine gesunde Umgebung für Ernährung und Bewegung gesorgt werden. Schlagworte sind hierbei: gesund, sozial gerecht und umweltverträglich. Gemäß der Initiative ist dies ist nicht nur mit Blick auf den Klimawandel und den gravierenden Artenverlust dringend geboten, sondern auch unter Berücksichtigung der sozialen Gerechtigkeit. Dennoch gibt es viele offene Punkte.

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Neuer Slow Food Arche-Passagier – Blauer Silvaner

Eigentlich gehört die Rebsorte zur Gruppe der typischen fränkischen Weißwein-Sorten. Doch er führt ein Nischen-Dasein, obwohl er eigentlich robuste und vollmundige Weine hervorbringt. Außerdem ist er sehr widerstandsfähig, was bei den sich wandelnden klimatischen Bedingungen von Vorteil ist. Fast vergessen wurde der Wein 1964 wiederentdeckt und als eigene Weißweinsorte eingetragen. Im Gegensatz zum Grünen Silvaner nimmt er mit zunehmender Reife eine rötliche-blaue Farbe an. Der daraus gewonnene Wein zeigt eine zarte Lachsfarbe.

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Slow Food – besseren Klimaschutz zum Schutz der Fische

Am 22.August war Tag der Fische. Slow Food Deutschland macht in diesem Zusammenhang nochmals die Politik und Verbraucher darauf aufmerksam, dass Klimaschutz auch zur Sicherung der Lebensräume der Meeresbewohner wichtig ist und Fisch als wichtiges Lebensmittel auch in Zukunft verfügbar sein sollte. Außerdem ist die Fischerei Lebensgrundlage vieler Menschen in den Küstenregionen. Die klassische Fischerei schwindet schon langsam. Schon jetzt ist deutlich sichtbar, dass zum Beispiel der Hering aufgrund des wärmeren Wassers in der Ostsee deutlich weniger Nachwuchs hat.

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Traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal sind Slow Food Arche Passagiere

Die Slow Food Arche beherbergt jetzt schon sechsundvierzig traditionelle Kirschsorten aus dem Oberen Mittelrheintal. Darunter sind achtundreißig Süß- vier Sauer- und vier Bastardsorten. Sie sind leider schon kaum mehr im Supermarkt oder anderen Verkaufsstellen zu finden. Denn diese Sorten können frisch genossen als auch verarbeitet werden. Sie eignen sich für Saft, Likör oder auch Marmelade. Auch ein Balsamico kann aus den Kirschen hergestellt werden, welcher dann als Speisebegleiter punktet. Slow Food möchte mit der Arche die Vielfalt für Mensch und Natur erhalten.

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Neuer Archepassagier bei Slow Food Deutschland – Binkelweizen

Bevor Binkelweizen durch ertragreichere Sorten abgelöst wurde, wurde diese Weizenart vornehmlich die in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich (Tirol) und Norditalien angebaut. Und dies schon seit circa dreitausend Jahren. Echter Binkelweizen ist genügsam und robust. Dies könnte ihm heutzutage im Klimawandel vielleicht eine Renaissance bescheren. Nun wurde in der Stuttgarter Region das erste Binkelbrot seit einhundert Jahren gebacken.

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